Eine Bekannte bildet Blindenführhunde aus und eine Freundin hat auch einen Assistenzhund ausgebildet. Der war aber eigentlich "nur" ein Begleithund und da sind die Regeln nicht so strikt, also er muss einfach nur da sein für die Besitzerin da ist es wurscht ob er jetzt andere Hunde spannend findet oder nicht, das wichtigste war dass der Hund umweltsicher wird.
Mit den Blindenführhunden ist es ja so dass sie ab einem gewissen Alter zu ihrem Trainer kommen (ich würde schätzen als Junghund, Welpen hat sie nie und ich verfolge das schon 5 Jahre und jetzt hat sie Hund Nummer 3 oder 4 in Ausbildung - alles massige gelbe Labbis die für mich gleich aussehen
). Diese Bekannte hat eine Hundeschule und eine Hundepension. Heißt der Hund ist von Anfang an von anderen Hunden umgeben und lernt dass diese ausgeblendet werden. Sie fährt mit den Hunden sehr oft an sehr belebte Plätze zum Training. Fährt Zug, macht eigentlich alles was der Hund Mal können muss und später im Training trägt sie selber eine komplett abgedunkelte Brille. Ich finde das immer sehr spannend zum mitverfolgen.
Ein Mal war der Fall dass der Hund sich nach monatelangem Training doch als nicht tauglich rausstellte, da wurde dann ein Zuhause gesucht.
Eine andere Freundin hat einen Rückläufer aus ihrer Zucht an so einen Verein weitergegeben die Assistenzhunde trainieren. Der neue Besitzer ist im Rollstuhl und der Hund hilft im Alltag, öffnet Türen, bringt Sachen, usw. Da war der Hund schon erwachsen aber Recht jung (glaub ca 1,5 Jahre maximal) und es war wichtig dass er neutral anderen Hunden und Menschen gegenüber reagiert.
Und ja, warum auch immer, müssen alle kastriert werden und das teils sogar Recht früh.