Vorwärts gerichtet fahren hat hier auch geholfen, der Mini hat ab einem Punkt im Reboarder immer Probleme gehabt mit Übelkeit. Die war weg als wir den Sitz umdrehten. Und dann konnte er auch besser Teilnehmen an Gesprächen, besser gucken, usw.
Wir hören im Auto auch das was die Kids sich wünschen. Bei Baby Mini waren das immer einzelne Lieder und die damals in Dauerschleife. Je nachdem war's Baby Shark, paar slowenische Lieder über einen Kater. Die Kleine liebte als Baby Bartolito. unser Auto kam vom Vorbesitzer mit Musik auf der Festplatte und da ist so ein französischer Rap. Lieben beide und verlangen ständig danach. Wenn's hilft ist es uns egal was wir hören. Mittlerweile klappen mit dem Großen auch paar Spiele a la wer sieht zuerst ein rotes Auto, wer sieht zuerst einen blauen LKW oder ich sehe was was du nicht siehst. Gut keine 10 Stunden aber kurze Fahrten (er fährt regelmäßig mit Oma und Opa 2Std in Opas Heimat) werden so überbrückt. Wenn's gar nicht mehr geht dann gibt's Paw Patrol. Und Snacks helfen auch oft, auch wenn's Auto danach ein Saustall ist.
Ab und an hat ein Kind als Baby auch Mal auf der Fahrt geweint, aber ich bin nicht der Typ der weinend daneben hockt wenn's dem Kind sonst gut geht - satt, trocken, weder zu warm noch zu kalt, hab ich halt erklärt dass das OK ist es gerade blöd zu finden aber wir gerade da und dorthin fahren und alles gut wird.
Beim 3jährigen, bzw mittlerweile 3,5, ist es leicht, er weiß wo es hingeht und die Vorfreude spielt uns dann in die Karten. Die Kleine ist ein Brülläffchen wenn ihr was nicht passt aber da merkt man schnell ob sie gerade brüllt weil wirklich etwas ist oder eben weil ihr was gegen den Strich geht. Ist witzig zu beobachten manchmal, vor Allem wenn sie zB in einem Laden was nicht bekommt und dann mit Krokodilstränen weint und kurz inne hält, schaut ob eh genug Leute zu ihr gucken, nur um dann noch lauter weiterzumachen bis ja genug Leute schauen. Immerhin brüllt sie nicht wie ihr Bruder damals "aua du tust mir weh aua" wenn sie was nicht bekommt. Hach ja, Kinder.
Das dicke Fell durch lange Jahre mit verhaltensauffälligem Hund hilft echt 