Beiträge von Avocado

    wir waren heute wandern. Eine nette kleine Familienwanderung auf einer Alm. Da oben war es "kühl" und eher windig. Aber sonnig.

    Wir haben einen Frenchie? Frops? Irgendwas was aussah wie ein sehr gedrungener Frenchie getroffen. Himmel, ich hab sowas noch nie gehört. Der kam zu meinen Hunden und ich glaub eigentlich atmete der nur. Hörte sich aber an wie kurz vor dem Kollaps.

    Das war...ein röcheln/kratzen/knärchzende alte Tür Geräusch.

    Mein Sohn fragte besorgt ob es dem Hund eh gut ginge und meine Mama war sich unsicher ob er nun knurrte oder einfach nur atmete.

    Rute war wie die Nase nur im Millimeterbereich vorhanden und die Augen weit aufgerissen, im Maul alle Zähne kreuz und quer.

    Warum um Himmels Willen schleppt man so einen Hund im Sommer zum wandern????

    wenn ich mir vorstelle, ich müsste mit meiner Monsterbande in ein Hotel wird es mir Angst und Bang … Ferienwohnung geht, aber so wirklich meines ist es auch nicht.

    Haha genau deswegen campen wir. Sind zwar nur 2 aber Outdoor Kids durch und durch.

    In einem Hotelzimmer hätten sie nix zu Tun, die beschäftigen sich auch daheim die meiste Zeit draussen mit irgendwas und würden da nicht ruhig auf dem Zimmer Puzzlen.

    Ferienwohnung ist zu 99% der Fälle ja so dass man von da einpacken und weiter weg gehen muss. Mehrmals am Tag die weggeh Situation ist uns zu stressig.

    So haben wir unseren alten Wohni, die Kinder rennen den ganzen Tag davor hin und her, spielen mit anderen Kids auf dem Platz, wir können so oft wir wollen ans Wasser, usw.

    Ein Kind tut sich schwer in fremden Umgebungen einzuschlafen. Der Wohnwagen ist aber bekannt und das klappt ganz gut. Begleiten müssen wir trotzdem noch, aber wenns sie schlafen dann haben wir Zeit für uns.

    hier muss der Hund ja nichtmal aggressiv gewesen sein sondern nur extrem gestresst, dazu Leute die versuchen ihn einzufangen und damit noch stärker unter Druck setzen. Und dass Sedierungen dann oft nicht gut wirken hätte zumindest der TA wissen müssen.

    Unser alter Familienhund zB hat auf Sedierung mit um sich beissen reagiert.

    Alles wirklich blöd gelaufen.

    Mir ist auch aufgefallen dass bei Pferden immer gesagt wird "schaut euch Mal den Umgang miteinander an, andere Pferde würden den auch beissen/treten" während es beim Hund immer heisst "na also die Nuancen der Kommunikation und das Timing wie bei Hunden untereinander das bekommt Mensch NIEMALS hin"

    Ich finde das kann man überhaupt nicht vergleichen. Pferde leben 24/7 in der Herde mit anderen Pferden zusammen, wenn man sie artgerecht hält. Die verstehen auch unsere Körpersprache und können natürlich Kommandos lernen, aber es macht doch Sinn, mit der natürlichen Körpersprache der Pferde zu kommunizieren, so gut es geht. Und dazu gehört auch Druck aufbauen und nachlassen, schicken, einladen, auch mal deutlich werden. Hunde leben 24/7 mit dem Menschen und haben auch evolutionsgeschichtlich da eine ganz andere Entwicklung gemacht als das Pferd. Und auch da erziehen doch die meisten Leute auch körpersprachlich, das Thema hatten wir doch letztens erst. Generell finde ich es schwierig einzelne Fallbeispiele zu vergleichen und Hunde mit Pferden zu vergleichen. Schon weil es auch zwischen den einzelnen Individuen Unterschiede gibt . Ich geh z.B. ganz anders um mit meiner unsicheren, schreckhaften Stute als mit einem aufmüpfigen Junghengst.

    Klar mir ist das wie gesagt nur aufgefallen.

    Ich bin ja auch beim Hund eher der Typ "direktes Feedback" und meine Hunde können damit auch wunderbar umgehen ohne ein Trauma zu haben.

    Fand es nur witzig wie konträr das ist, bei dem einen ist es normal die Kommunikation wie sie unter Artgenossen passiert im Alltag zu nutzen, bei dem anderen heisst es man könne als artenfremder niemals so kommunizieren wie der Artgenosse.