Beiträge von Zuckerfee

    Das Problem ist auch, das ich bei vielen Balljunkies den Eindruck habe dass sie verblöden! Stupides, eintöniges Ball-hinterher-rennen; gestresstes Ball-rumtragen-und-verteidigen, angestrengtes HH-fixieren ob der Ball wieder zum Einsatz kommt. Die sehen und hören nix anderes mehr und wollen bzw KÖNNEN dann auch nix anderes mehr! Also die echten Balljunkies...

    Von einer nett aufgemachten website, Fotos etc sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Ich kenne eine Retriever "Züchterin" mit 13 Hunden und mind 6 Würfen im Jahr... Laut website und Fotos alles bestens, aber wenn man vor Ort hinter die Kulissen schaut (Hunde kommen nur einmal täglich raus auf den Hof, Dreck und Kot wird nachts in den Wald gefahren, Hunde sind zT nicht stubenrein etc) ne Katastrophe!!! ABER wenn potenzielle Welpenkäufer kommen wird alles nett hergerichtet/ein Großteil der Hunde ausquartiert und gelogen bis zum gehtnichtmehr. Vetamt tut übrigens nix. Also immer genaustens hinschauen! Gilt für "neue" Rassen sowieso.

    Hallo Manfred007,

    danke für deine Antwort.
    Da wir wussten, dass das die natürlichen Triebe des Hundes sind, deswegen sind wir zunächst auch nicht eingeschritten und wollten ihn "erstmal machen lassen" und die Hündin entscheiden lassen wie weit er bei ihr gehen kann. Nach ein paar Stunden merkten wir aber, dass das alles nichts nichts bringt und wollten ihn zunächst einfach nur ablenken mit Futter etc. Als das alles nichts brachte haben wir versucht ihn mal anleinen, um ihn runter zu holen, wie gesagt sowohl draußen als auch drinnen. Wir wussten mit Bestrafung sei es lautes "NEIN" oder "AUS" etc kommen wir nicht weit. Wie gesagt sind einfach Triebe die er nicht steuern kann.
    Wie gesagt wenn ich einen Hund beim spazieren gehen treffe gehe ich eigentlich nach ein paar Minuten wieder, weil ich weiß was später passieren wird. Finde es aber sehr schade, dass er dann kaum mit andern Hunden in Kontakt kommen kann.. :(

    Bitte versuch es mit einem Katrationschip, wenn er dann anderes Verhalten zeigt weißt du dass es an den Hormonen lag. Da würd ich gar nicht weiter rum experimentieren bis ihr da Bescheid wisst. Euer Hund hat so wie es jetzt ist extremen Stress und ihr habt ja sonst bereits (seit 4 Jahren!) alles versucht.

    Vielleicht findest du Kontakte zu souveränen Rüden die ihn in seine Schranken weisen wenn er zu weit geht?
    Wenn er öfter mit denen Kontakt hat - lernt er vielleicht den "normalen Umgang" mit Hunden wieder - und findet auch wieder Freude am Spielen, toben, gemeinsamen Spaziergängen.

    Ich finde da facebook-Gruppen sehr hilfreich in der Umgebung.

    Ich schreibe da immer so was rein wie "Wer hat Lust uns heute an den Strand zu begleiten, nach Möglichkeiten Hündinnen oder Rüden die es sich nicht gefallen lassen von meinem kleinen Macho berammelt zu werden."
    Es gibt viele Hunde die sich das von ihm nicht bieten lassen (die muss man nur finden)
    und voila, hab ich nen Hund der entspannt und freudig mit Argneossen spazieren geht, tobt, schnüffelt, spielt, ...

    Der puscht sich selber hoch wenn andere sich nicht wehren und dann ist es für niemenaden ein schönes Hundetreffen - weder für mich, noch für ihn, noch für anderen Hund, noch für anderen Halter ...

    Und ganz ehrlich -
    wenn mich jemand beim sex stören würde wenn ich mitten drin bin - würd ich den aber auch zur Sau machen ;)
    Wie bereits gesagt wurde - vorher reagieren bevor er sich reinsteigert oder - vemutlich in deiner Situatiuon besser geeignet - Situationen komplett vermeiden.

    Wenn ich das richtig verstanden hab, macht er das nur bei Hündinnen. Spricht für hypersexuelles Verhalten, der KANN gar nicht aufhören selbst wenn er wollte; der Trieb ist zu stark ausgeprägt. Ich würde wirklich nen Chip setzen lassen um diesbezüglich Klarheit zu haben.

    Also wenn das wirklich so ist wie du es beschrieben hast, ist das so ziemlich der extremste Fall von Hypersexualität der mir bis jetzt untergekommen ist. Da der Rüde schon 4 Jahre alt ist dh erwachsen und ausgewachsen, würde ich hier tatsächlich mal zum Kastrationschip raten ob sich das Verhalten bessert. Wenn das der Fall sein sollte stünde wohl ne Kastration an.

    Also versteh mich nicht falsch, daran kann man sicher arbeiten (Stichwort: Antijagdtraining) aber wenn ihr erstmal ne schnelle Lösung braucht bleibt eigentlich fürs erste nur trennen.

    Naja da sind aber die Katzen nur die Spitze des Eisbergs. Der Jagdtrieb ist das eigentliche Problem in Verbindung mit Training (Impulskontrolle, Frustrationstoleranz) dürfte das je nach Neles Triebigkeit länger dauern das in den Griff zu kriegen...

    Nun evtl doch ne katzenfreie Unterbringung suchen? Nur weil die eigene Katze nicht gejagdt wird, gilt das noch lange nicht für fremde Katzen. Ist bei unseren Hunden auch so ;) Anstelle deiner Freundin würde ich deine Hündin auch nicht mehr nehmen, Katze in die Ecke drängen und im Nacken packen ist ganz schön krass... Da ist ne katzenfreie Unterbringung für alle Beteiligten stressfreier.