Beiträge von pardalisa

    Man muss Kinder ja nicht lieben, aber hier von Gören, Plagegeistern oder Kröten zu sprechen, finde ich völlig daneben... :mute:

    Ansonsten: Wenn du das Verhältnis zu deinen Nachbarn verbessern möchtest, würde ich mich zu einem Gespräch treffen; wenn es persönliche Gründe gibt (musst du hier ja nicht erzählen!), warum das keine Option ist, würde ich auch einen möglichst blickdichten Zaun einrichten und dem Hund beibringen, bei "bellauslösenden Situationen" stattdessen zu dir zu kommen.

    Alles Gute für's Training! :smile:

    Tragen eure Geschirr und wenn ja, welche?

    Shawnee ist meistens nur mit Halsband unterwegs; das reicht für normale Runden, weil er fast eh nur freiläuft. Bei längeren Wanderungen mit Leinenzwang hat er ein Safetygeschirr von Uwe Radant an, das ich mit'ner Zugleine am Bauchgurt habe.

    Myrddin hat für Alltagsspaziergänge ein AnnyX-Geschirr (ganz neu und ich bin total begeistert) und für's Ziehen am Fahrrad oder besagte Bauchgurt-Wanderungen auch das Safetygeschirr.

    Erst unter Ablenkung zeigt sich, wie gut Abruf und Einwirkung auf den Hund auf Distanz - und bis zu welcher Distanz - gut sitzt.

    Wie abrufbar ist euer Hund bei
    - Fremdhundsichtung
    - Feindsichtung
    - Sichtung von jagendswerten Objekten/Lebewesen
    - Wasser
    - bekannten Menschen

    Guter Punkt! Ich hab' mal ein Video von dieser Woche, da sieht man den Radius meiner Hunde ganz gut. Shawnee ist eigentlich nie weiter als 5 bis max. 10 Meter von mir weg und lässt sich super stoppen/ranrufen/ablegen, Myrddin läuft deutlich weiter vor. Im Video sieht man auch, dass er beim zweiten Rufen eine Sekunde zögert und nicht sofort auf das Pfeifen hört. Das würde ich gerne noch verbessern. (An der Stelle haben wir übrigens eine Woche vorher einen Hasen getroffen und das Söckchen hat ein gutes Ortsgedächnis, deshalb der aufmerksame Blick Richtung Gebüsch.)

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    Wir machen bereits Dummysuche, das liebt er wirklich und geht dabei richtig ab.

    Ich kenne mich mit dem medizinischen Problem nicht aus, aber hierzu hätte ich einen Tipp. Wenn dein Hund jetzt noch Schmerzen hat und sich nicht so viel bewegen kann/will bzw. noch nicht so flott unterwegs ist – kennst du ZOS (Ziel-Objekt-Suche)? Das kann man auch im Haus oder in der Wohnung machen, man braucht kaum Zubehör und es fordert die grauen Zellen ohne allzu körperlich belastend zu sein. :smile: Ich hab' das mit meinem Rüden nach seiner Darm-OP angefangen und es hat gut gegen aufkommenden Frust geholfen.

    Gute Besserung für deinen Hund auf jeden Fall!

    Hmmm... wo fängt denn bei euch eigentlich "Unverträglichkeit" an?

    "Unverträglich" wäre für mich ein Hund, der andere Hunde - ohne Ansehen des Geschlechts/Alters/Rasse/etc. – erst mal grundsätzlich alle besch...eiden findet. Dann gibt's natürlich noch Abstufungen: Hunde, die eigentlich gar keine anderen Hunde mögen, aber im eigenen Rudel total aufblühen und prima zurecht kommen, Hunde, die fast alle anderen Hunde nicht mögen, aber 1-2 andere Hunde haben, mit denen sie doch klarkommen, usw.

    Für mich ist Unverträglichkeit überhaupt nicht schlimm bzw. ich würde mir keinen Hund danach aussuchen, dass er möglichst gut mit fremden Artgenossen auskommen muss. Solange ich da über Erziehung so einwirken kann, dass ruhiges Aneinandervorbeigehen an der Leine möglich ist und plötzlich auftretende Fremdhunde im Freilauf nicht sofort gelocht werden, könnte ich gut mit einem unverträglichen Hund leben.

    Was ist denn bei euren Hunden "zu nahe"? Und warnen die vorher? Leint ihr eure Hunde an, wenn ihr andere Hunde trefft? Oder "warnt" ihr die anderen HH's vor?

    Ja, ich leine meine Hunde immer an, wenn mir andere Hunde entgegen kommen. Wenn der fremde Hund nett ist und ich ein paar Worte mit dem HH gewechselt habe, können die Hunde auch gerne kurz Kontakt (ohne Leine) aufnehmen. Und dann warne ich auch vor, dass Myrddin zum Kontrolletti sein neigt, ich ihn aber im Blick habe und einsammel, wenn er übertreibt.

    Myrddin ist eigentlich verträglich, d.h. ich kann ihn unbesorgt mit zu Gruppenspaziergängen nehmen oder nach dem Training mit den anderen Hunden auf dem HuPla freilaufen lassen. Was er allerdings hasst, sind Hunde, die Shawnee umbomben oder welche, die sich in 1-2 Meter Entfernung vor ihm aufbauen und dann das Kläffen anfangen. Bei ungefragtem Hinrasen-lassen von fremden Hunden warne ich die HH da auch nicht vor und leine Myrddin nicht mehr an (es sei denn, der Hund ist so klein und zerbrechlich, dass das Aufeinandertreffen tatsächlich lebensgefährlich für ihn wäre).

    Wer meint, er müsse seinen Hund mit so einem bescheuerten Verhalten freilaufen lassen, der muss damit leben, dass Myrddin ihn maßregelt. Er macht keine Löcher, aber er schneidet dem anderen Hund den Weg ab und treibt ihn ganz gezielt von uns weg.

    Hecci sieht wirklich super aus! Hätte ich gar nicht gedacht, dass türkis an einem hell gefleckten Hund so gut aussieht, aber das steht ihm wirklich prima. :smile:

    Ich hab jetzt mal S für Grete bestellt. Drückt mal die Daumen, dass es passt =)

    Daumen sind gedrückt! (Allein schon deshalb, weil es dann ja auch Bilder von der Anprobe gibt – und mehr Gretebilder sind immer gut. :herzen1: )

    ... die alle charakterlich unterschiedlich sind: der Goldie ist freundlich interessiert, der Podenco eher vorsichtig bis ängstlich, der Schäfi verbreitet gerne Ärger und der Rottweiler ist ein absolut distanzloser Spieler

    Hört sich nach eine coolen, bunten Truppe an! :D Gibt's irgendwo Fotos von deinen Hunden? :smile:

    Ich schicke meist den Hund hin, der das kleinere Übel für den Fremdhund ist, wenn ich merke, dass der sich nicht abblocken lassen wird.

    Das mache ich auch so. Bei kleinen Kläffern schicke ich Shawnee vor, der ist total sanft und nett, beeindruckt aber durch seine Größe meistens genug, sodass die Besitzer ihre Hunde einsammeln. Bei aufdringlichen, "stabilen" Junghunden schicke ich Myrddin – der ist da mit Bodychecks nicht zimperlich und verklickert z.B. so 'nem Labbi im Hormonwahn meistens ganz gut, dass er sich vom Senior besser fernhalten sollte. :D

    Falls du dich ein bisschen einlesen willst: der Wikipedia-Artikel zum Thema Homöopathie ist ein guter Einstieg und die verlinkten Quellen liefern Lesestoff für viele, viele Stunden. Als Antwort auf die Wirksamkeitsfrage fasst es dieses Zitat eigentlich sehr gut zusammen:

    Diese behauptete selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch die Prozeduren des Potenzierungsverfahrens, die von einigen Autoren auch als „rituell“ bezeichnet werden, widerspricht naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Grundprinzip der evidenzbasierten Medizin. Die Homöopathie wird daher zu den Pseudowissenschaften gezählt. Auch das hahnemannsche Ähnlichkeitsprinzip ist wissenschaftlich nicht haltbar. Klinische Studien nach wissenschaftlichen Standards konnten keine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel nachweisen. Erfolge einer Behandlung werden somit ihrem Umfeld, nicht dem Mittel selbst zugeschrieben, etwa dem Glauben des Patienten an die Wirksamkeit der Behandlung (Autosuggestion) oder der Qualität der Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten.


    Auch bei (Haus-)Tieren kann der Placebo-Effekt wirken, mit der "Dosis" irgendeines Wirkstoffes in Globulis hat das dann aber nix zu tun.

    Den Grundgedanken kann ich auch verstehen (oder könnte ich, wenn nicht so viel Kontakt zu anderen Mehrhundehaltern hätte, die da teilweise von 'lustiger' Rudeldynamik berichten können), aber trotzdem:

    Da kugeln sich > 50kg Hund über 'ne Wiese, lassen dazu ein dumpfes Grollen hören und man schickt seinen (nicht mal halb so schweren) Hund ohne zu fragen einfach mal dazu? Warum? Was hat denn der andere Hund davon? :???: Im besten Fall darf er 'ne Runde mit rennen, im schlimmsten Fall ist der das neue 'Jagdopfer' für die Hunde, die sich schon kennen.

    Ich hab' manchmal wirklich das Gefühl, dass einige HH gar nicht merken, dass ihr Hund an sowas überhaupt keinen Spaß hat. Die werfen ihn in eine bestehende Gruppe von Hunden, der wird da ein bsischen gescheucht und sie stehen mit verzücktem Gesichtsausdruck daneben und freuen sich, wie schön die Hunde 'spielen'.