Beiträge von pardalisa

    Aber würden die denn erscheinen, wenn Du nicht im gleichen Beitrag schreibst, "XY von und zu hastenichtgesehen" ist wesensschwach?
    Schreibe ich im gleichen Thread in einem Beitrag den Zwingernamen und in 'nem anderen von 'nem Problem, ist das doch kein google Suchergebnis, oder?

    Vielleicht unterstelle ich da zu viel Zeit/Aufwand/whatever. ;) Aber wenn ich z.B. nach Infos über einen Züchter suche, dann gebe ich den mal bei Google ein (Achtung, ab hier fiktives Beispiel!) und sehe "Oh, hey, da haben mehrere Leute in diesem Forum einen Hund von genau dem Züchter!" Wenn mir das jetzt wirklich wichtig wäre (weil ich mich z.B. für einen Welpen von dem Züchter interessiere und bisher sehr gemischte Meinungen gehört habe), würde ich mich in dem Forum einfach mal anmelden, auf "alle Beiträge" von dem User klicken und da querlesen.

    Und wenn ich dann sehe, dass genau der User ein Jahr später nach Ratschlägen über den Umgang mit einen Hund mit Epilepsie sucht oder am völlig aus der Rasse geschlagenen Aggressionsverhalten seines Hundes verzweifelt, dann würde mich das schon stutzig machen, besonders, wenn sich solche Dinge häufen würden.

    Wie gesagt, ich spreche hier vom Wartelistenthread und nicht von der Signatur.

    Sorry, habe ich auch gerade gesehen, dass du das meintest - die Beiträge hatten sich überschnitten. :smile:

    Und was das "stalkinghafte Suchen" angeht - es geht mir ja auch gar nicht darum, dass es unbedingt "geheim" bleibt, woher meine Hunde kommen. Aber ich würde z.B. wirklich ungern den Zwingernamen öffentlich verknüpft mit meinem Usernamen hier ergooglebar machen. Und genau das würde ja passieren, wenn man sich in der Kombination auf die Liste im entsprechenden Thread setzt.

    Ich verstehe nicht, warum viele hier jedes kleinste Detail veröffentlichen, aber beim Züchternamen in einem HUNDEforum ein Riesen Brimborium draus machen

    Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich veröffentliche auch sonst nur bestimmte Details hier bzw. wäge immer ab, was in den Fotothread kommt und was nicht. Ich find's z.B. nicht "schlimm" Fotos meiner Hunde zu zeigen oder dass jemand weiß, in welcher Ecke ich ungefähr wohne. Dafür mag ich beispielsweise private, nicht-hundebezogene Dinge hier nicht ausbreiten. Aber andere Leute sehen das eben anders und da kann ja jeder selbst seine Grenzen ziehen. Und wenn einige/viele Leute die halt bei der Züchternennung ziehen, ist das doch okay. :smile:

    Und zum Punkt: "weil ich hier nicht nur positiv schreibe". Ich finde es nicht verwerflich, wenn man mal schreibt "Bello stellt manchmal auf taube Ohren". Macht ja nicht den Züchter schlecht?

    Naja, aber wenn man z.B. schreibt "Mein Hund ist chronisch krank/hat eine vererbbare Erkrankung" oder "Mein Hund ist wesensschwach" oder "Mein Hund entspricht absolut nicht seinem Rassestandard", dann macht das in gewisser Weise schon den Züchter schlecht.

    Wenn ich z.B. Shawnees vollen Namen in der Signatur hätte und in einem Beitrag schreiben würde, dass er ein massives Aggressionsproblem mit Artgenossen hätte und das bei seinen Wurfgeschwistern ähnlich sei, dann würde man mit weniger als 3 Minuten googlen die Würfe der besagten Verwandtschaft finden. Und ich will gar nicht wissen, ob das schon als "geschäftsschädigend" gilt; für solche Streitereien ist mir meine Zeit einfach zu schade.

    Tja, da fühl' ich mich doch mal angesprochen... ;) Ich mag die Züchter meiner Hunde nicht öffentlich schreiben, verrate sie aber gerne per PN. Den einen, weil ich dort keinen Hund wieder kaufen würde. Ich sehe meinen eigenen Hund da durchaus kritisch und er hat einige schwierige Eigenschaften, die sich auch in seiner Verwandtschaft wiederfinden. Da mit der Verwandtschaft aber munter gezüchtet wird, will ich keinen Stress.

    Der andere Züchter ist super und ich würde ihn sofort weiterempfehlen (und mach' das auch per PN, wenn's explizit erwünscht ist), aber ich bin durch ein anderes Forum so "vorgeschädigt": da war jede Züchternennung Anlass zu einer verbalen Schlammschlacht... Danke, brauch' ich nicht. :smile:

    Hat sich das Verhalten eurer Hunde mit zunehmender "Rudelmitglieder-Anzahl" geändert?

    Was das Verhalten anderen Hunden gegenüber angeht gar nicht. Da war Shawnee schon immer entspannt und Myrddins Einzug hat daran nichts verändert.

    So im täglichen Umgang hat sich schon was verändert: Shawnee ist ein bisschen motivierter was "sportliche Sachen" angeht (vermutlich, weil der Druck raus ist und ich ja immer Myrddin nehmen kann, wenn ich Lust auf so'n Blödsinn habe – also muss der Senior nur noch arbeiten, wenn er wirklich will ;) ) und er spielt mehr. Ihm hat der Zweithund da wirklich gut getan.

    Ich frage mich wieso Hundehalter immer so versessen sind ihren Hund immer unter Kontrolle zu haben.
    Wenn ich in einem Auslaufgebiet bin, lasse ich ihn auch gerne laufen wie er will. Wenn jetzt natürlich irgendwas gefährliches ist rufe ich ihn auch zurück, er geht von sich aus keine 200m weit weg, aber er ist auch ein Lebewesen und sollte doch auch seinen Spaß haben ohne das ich ihm überall dazwischenfunke.

    Meine Hunde sind "unter Kontrolle", weil sie so die meisten Freiheiten genießen, ganz einfach. Nur wenn ich weiß, dass mein Hund sicher auf Pfiff kommt, kann ich ihn im Wald oder Feld freilaufen lassen. Nur wenn ich weiß, dass mein Hund sich auch auf Entfernung ins Platz schicken lässt, kann ich ihn da freilaufen lassen, wo plötzlich Wandergruppen/Radfahrer/etc. vor uns stehen könnten. Nur wenn ich weiß, dass er auf ein Abbruchkommando hört und einen anderen Hund nicht gleich über den Haufen rennt, kann ich ihn da ableinen, wo andere Hunde sind.

    Hätte ich ihn in all diesen Situationen nicht unter Kontrolle, müsste ich ihn anleinen = weniger Freiheit zum Schnüffeln, Spielen und Rennen.

    Zu dem von mir Fettmarkierten in deinem Beitrag: Gefährlich für wen? Für deinen Hund oder für die Umwelt (durch deinen Hund)?

    Edit: Hundewiesen gibt's bei uns auch nicht, schon gar keine eingezäunten. Hier trifft man Wild, fremde Menschen und/oder Hunde auf jedem Spaziergang, auch (oder gerade dann) wenn man in die einsamen Ecken fährt. Da gibt's dann Kommandos, die müssen einfach sitzen.

    Ach so, Tschuldigung! Hatte ich nicht gerafft...

    Hätte ich vielleicht auch deutlicher schreiben können. :ops:

    Für die TE: Ich würde auf gar keinen Fall damit argumentieren, dass der Hund den Kindern gefährlich werden könnte. Das ist schon bei harmlos-flauschigen Minihunden keine gute Idee, weil es immer sein kann, dass die Eltern Angst um ihre Kinder bekommen und dich dann Probleme erwarten, aber in deinem Fall konkret erst recht nicht.

    Vernünftiges Training mit dem Hund (so wie du das beschreibst, habt ihr ja schon einiges zusammen erreicht :smile: ) und den Hund erst mal nicht mehr alleine in den Garten lassen, dürfte schon helfen.

    Vermutlich eher nicht... Da es sich um einen illegal eingeführten Listenhund zu handeln scheint....Stress hat der Hund :( :

    Ich meinte @WATERPROOF mit seinem/ihrem Labbi, der/die ja in Beitrag #20 irgendwie stolz darauf zu sein scheint, dass der Labbi ein Kind bedroht und den Ball kaputt gemacht hat (anstatt das ganze als souveräner Erwachsener selbst zu regeln...).

    Für die TE wäre mir da auch an einer möglichst einvernehmlichen, ruhigen Lösung gelegen – wenn die Eltern da das OA rufen und der Hund tatsächlich illegal importiert wurde, ist der natürlich schneller weg als man "Stopp" sagen kann – da stimme ich dir zu, dass der Leidtragende der Hund ist.

    Wenn die Kinder noch jung sind und ihnen niemand beigebracht hat, dass man das nicht tut, dann kann man die Eltern scheiße finden (mit Recht!), aber das rechtfertigt noch lange nicht solche verbalen Ausfälle gegen Kinder.

    Und wenn die Mal gebissen werden oder anders was drauf kriegen, dann tun die mir nicht leid, dann geschiet es denen Recht.

    Ne, dann kommt dein Hund zum Wesenstest und du hast einen Riesenstress an der Backe. Ich würde das nicht wollen – weder für das Kind, das u.U. wirklich lange mit den Folgen so einer Begegnung zu kämpfen hat, noch für meinen Hund, der mit Maulkorbzwang und Leinenpflicht als Auflagen bestimmt auch nicht glücklicher durch's Leben läuft.