Beiträge von pardalisa

    ja, also dass der Hund irgendwie gesichert werden muss, ist klar. Aber oft höre ich eben als Argument für eine Box den Schutz bei Auffahrunfällen...
    Jetzt dachte ich, vielleicht hab ja auch nur ich einen Denkfehler :D

    Dann hab' ich auch einen Denkfehler. :D

    Wenn die gesamte Auto-Karosserie bei einem Unfall wirklich zerdrückt wird, dann möchte ich die Box sehen, die da heile stehen bleibt. Ich denke mal, das mit dem Schutz bei Auffahrunfällen bezieht sich eher auf den plötzlichen "Ruck" der dann durch's Fahrzeug geht und dann eben auf die "Flugbahn" des Hundes.

    Ein weiterer Vorteil einer Box in so einer Situation wäre für mich z.B. auch, wenn das Auto sich öffnet (also z.B. Heckfenster zerbrochen, Kofferraum springt auf, weil man nur einen leichten Auffahrunfall im Stadtverkehr hat oder so), dass der Hund dann nicht in Panik raushüpfen und fliehen kann und ev. mitten in den Verkehr läuft.

    wobei mich mal interessieren würde, wie viel Boxen wirklich abhalten. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass das noch so viel bringt bei einem Auffahrunfall der genug Wucht hat um den Kofferraum einzudrücken :???:

    Mir geht's bei der Box hauptsächlich darum, dass der Hund keine lange Strecke fliegen kann. Zum einen, weil das die Verletzungen beim Hund minimiert (gerade ein Hund, der einen ganzen Kofferraum zur Verfügung hat, kann sich schon bei einer "einfachen" Notbremsung richtig üble Verletzungen zuziehen, dafür braucht's gar keinen Unfall...); zum anderen, weil ein im Auto umherfliegender Hund auch für alle mitfahrenden Menschen zum tödlichen Geschoss wird.

    Den Anspruch, dass die Box einen Auffahrunfall übersteht, der das ganze Auto zusammenquetscht, habe ich gar nicht, wäre wahrscheinlich auch vermessen. Sein wir ehrlich: Ich fahre einen Kleinwagen - wenn mir da bei 120km/h auf der Autobahn ein SUV hinten reinfährt, dann sind wir alle hin - Hunde, Auto und ich.

    Wenn meine beiden einen ganzen Tag lang still sind, frage ich mich schon, ob's ihnen gut geht... :D

    Die sind definitv gesprächig – bellen tun sie wenig bis gar nicht (da habe ich auch von Anfang an drauf geachtet, gerade beim Training kann ich das überhaupt nicht haben), aber sie brummeln, fiepen, grunzen, seuftzen, usw. Gerne mehrfach, gerne im Chor. Ich mag das. :ops: Die Hündin einer Freundin dagegen kläfft auf dem HuPla, ist sonst aber mucksmäuschenstill und besagte Freundin findet z.B. Shawnees "Ich freu mich, dich zu sehen" - Fiepen absolut nervtötend. So sind die Geschmäcker verschieden.

    Oooopsssss... ich oute mich... ich böser Tierquäler, ich!!! :headbash: :headbash: :headbash: :headbash: :headbash: :headbash: :headbash: :headbash: :headbash: :headbash:

    Ich bin auch gaaanz gemein. :D

    (Verschiedene Leute hatten in Kommentaren versucht, darauf hinzuweisen, dass Mehrhundehaltung in haufenweise Haushalten, u.a. bei Züchtern, ganz hervorragend ohne Kastration funktioniert und man das so verallgemeinernd also nicht sagen kann – daraufhin verschwanden die Kommentare dann und es wurde die große "Tierquäler!"-Keule geschwungen. :hust: Immer wieder schön zu sehen, dass die Vertreter von solchen Mythen nullkommagarnicht kritikfähig sind..)

    Gerade beides in einem Blogbeitrag einer Hundetrainerin gelesen und nur noch den Kopf geschüttelt...

    "Mehrhundehaltung funktioniert NUR mit Kastration, alles andere ist Tierquälerei." (Bei verschiedengeschlechtlichen Hunden, weil angeblich niemand einen Deckakt verhindern kann; bei gleichgeschlechtlichen Hunden, weil es sonst angeblich unweigerlich zu gefährlichen 'Konflikten' kommt. :roll: )

    "Hund wollen IMMER mit dem Menschen zusammenarbeiten. Ist einfach so." (Ja, sicher. :roll: Warum hat das denn niemand den Herdenschutzhunden und selbstständig jagenden Windhunden erklärt?)

    Dafür ist der Stoppknopf, dass der Hund eben nicht meterweise Anlauf hat. Man sollte allerdings mit einer Flexi umgehen können, dann kann man den Hund zusätzlich mithilfe des Armes sanft ausbremsen, wenn er wirklich mal losdüsen sollte.

    Dann bin ich vielleicht einfach zu doof für Flexi-Leinen (am Halsband). :ka:

    Wenn mein Hund losspringt, dann ist der mindestens drei Meter gelaufen, bevor bei mir die Reaktionskette "Hund rennt - Reiz im Gehirn verarbeiten - Stoppknopf betätigen" durchgelaufen ist und alle Nerven und Muskeln entsprechend kooperiert haben. (Und aus meiner Fahrschulzeit kann ich mich auch noch vage an die Berechnung von menschlichen Reaktionsgeschwindigkeiten erinnern; da kann ganz schön viel ablaufen in kurzer Zeit.)

    Wer das flotter kann oder einen langsameren Hund hat – kein Problem, der kann ja die Flexi- oder Schleppleine ans Halsband hängen. Ich würd's bei meinen Hunden nicht machen.

    Ausserdem brettert der Hund bei einer SL definitiv ins Ende, da man ihn damit nicht sofort stoppen kann, ausser man springt drauf.

    Nicht unbedingt. Wenn man die Schleppleine immer nur "passend" nachgibt und entsprechend wieder aufwickelt, hat der Hund auch da nicht viel Zeit & Platz, um Anlauf zu nehmen. Alles eine Frage der Übung. :smile:

    Dann darfst du aber einen Hund überhaupt nie am Halsband führen, wenn es nur um das "könnte mal reinspringen" geht.

    Für mich (und für meine Hunde) macht es schon einen Unterschied, ob z.B. mein älterer Rüde mit seinen 26kg an der kurzen Leine 1 Meter hat, um "Anlauf" zu nehmen, oder an der Flexileine 5m. Das sind einfach andere Kräfte, die sich da entwickeln. Selbst wenn ich als Mensch so schnell wie möglich reagiere und den Hund ausbremse, hat der Hund an der Flexileine da schon mehr Strecke zurückgelegt als an der kurzen Leine, wo er das Tempo mangels genügend großem Radius gar nicht erreichen kann. Natürlich ruckt es an der kurzen Leine auch, wenn er sich da reinschmeißen würde. Aber längst nicht so heftig wie an der Flexileine.

    Ihr habt den Hund seit 2 Tagen und habt schon "alles" probiert? Wie soll das denn gehen in der kurzen Zeit? :???: Ich würde vorschlagen, dass ihr euch für eine vernünftige Methode entscheidet und die dann konsequent eine längere Zeit durchhaltet. Gerade, wenn der Hund es bisher nicht anders kannte, wird es eine Weile dauern, bis er lernt, dass er an der Leine nicht ziehen soll.

    Gerade wegen dem tiefen Brustkorb und dem hervorstehenden Brustbein ist es beim Dackel schwierig ein passendes Geschirr zu finden, vor allem wenn man einen Houdini hat.

    Stimmt, wir haben auch sehr lange gesucht. Die ganzen Norwegergeschirre sind an den meisten Dackeln ja z.B. eine totale Katastrophe. "Hängen geblieben" sind wir dann bei einem Führgeschirr, das gepolstert war (erst Fleece, das Nachfolgermodell dann mit Neopren, glaube ich) und das eine Bekannte aus dem Verein genäht und angepasst hat.

    Aber sorry für's OT. :smile:

    Mir käme übrigens auch keine Flexi-Leine ans Halsband bei meinen Über-20kg-Hunden. Selbst wenn sie perfekt leinenführig wären (was ich beim Großen fast behaupten würde), dann muss sich der Hund nur mal erschrecken und ein paar plötzliche Sprünge machen. Wenn der HH da reflexartig auf den Stoppknopf drückt, anstatt zu rufen (oder der Hund - aus welchem Grund auch immer - nicht auf's Rufen reagiert und in das Leinenende knallt), gibt das einen dermaßen unschönen Ruck am Hals, der sich selbst bei einem breiten Halsband auf vergleichsweise wenig Fläche verteilt.