Beiträge von pardalisa

    An Myrddin kommt mir auch kein Mantel (solange es nicht gesundheitlich nötig ist). Der friert selbst bei Sauwetter nicht, hat ausreichend Unterwolle, und wenn er dreckig/nass ist, wird er eben kurz abgeduscht/abgetrocknet. Die Vorstellung, dann zusätzlich zu meiner "Ausrüstung" auch noch matschige, nasse Hundeklamotten rumliegen zu haben... ne, danke. ;)

    Ich gehe nur selten getrennt, trotz des großen Altersunterschieds zwischen meinen Hunden (9 Jahre). Der Senior ist noch fit und mag lange Spaziergänge sehr, also laufen wir auch die großen Runden zusammen, manchmal halt mit Pause.

    Was ich getrennt mache sind Radtouren (da ist der jüngere Rüde vor dem Fahrrad "eingspannt", das ist für den Senior zu schnell und anstrengend – und er hat Radfahren sowieso schon immer gehasst...), und ab und an mal richtig große Wanderungen. Wenn die an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen sind, dann darf der ältere Hund zwischendurch mal einen Tag "aussetzen".

    Das Trennen ist kein Problem – beide Hunde können gut auch mal ein paar Stunden ganz alleine sein. (Ist mir auch wichtig, das immer mal wieder zu üben, weil es wegen Krankheit oder so ja eh nötig sein kann.)

    Anders verhalten sich meine Hunde auch nicht, wenn ich mit ihnen alleine unterwegs bin – der ältere ist eh ein eher ruhiger Genosse und macht so sein Ding beim Spaziergang, der jüngere hat nicht umsonst die Spitznamen "Graf Unfug" und "rote Rakete"; der braucht sowieso ein bisschen mehr Aufmerksamkeit von mir. ;)

    Wie fast alle anderen gängigen Abkürzungen auch. A1 bis A8 um mal eins zu nehmen. Benennt sowohl ein Automodell wie auch eine Autobahn.
    Auch hier im Forum gibt es Abkürzung die für verschiedene Dinge stehen. Wie zB TS. Kann für Tierschutz stehen, für Threadstarter oder ausserhalb des Forums für TeamSpeak.

    Oder mein persönlicher "Och Mensch, ich bin doch doof"-Moment: HD-Fernsehen. Mir schoß da als erstes durch den Kopf, warum denn jemand kaputte Hüften sehen will, bis mir auffiel, dass die Bildqualität gemeint war... :ops:

    An normalen Uni-Tagen: morgens 30 Minuten, nachmittags 1-2 Stunden, abends nur 'ne Pinkelrunde. Zwischendurch können sie in den Garten, wenn sie wollen.

    An anderen Tagen kann das aber stark abweichen: An Wochenenden oder wenn ich in der Woche frei habe, kommt's auch schon mal vor, dass wir nur einen Spaziergang machen, dann aber gleich eine große Wanderung; an HuPla-Tagen sind die Runden normalerweise ein bisschen kürzer, weil die Jungs nach dem Training eh lieber schlafen wollen; wenn ich mit Myrddin am Rad unterwegs bin, ist das weniger Zeit, aber natürlich körperlich anstrengender für ihn, usw. Und manchmal machen wir auch einfach faule Gammeltage und gehen nur kleine Runden...

    Also alles eine Frage der jeweiligen Tagesplanung. :smile:

    Edit: Mein Senior ist noch fit und läuft die großen Runden problemlos mit. Wenn das irgendwann nicht mehr so sein sollte, werde ich auch mehr getrennt laufen bzw. mit Myrddin noch mal extra losziehen. Ich hoffe aber, dass unser jetziges Programm noch lange funktioniert, weil die beiden beim Spaziergang einfach schön zu beobachten sind und ich das sehr genieße, mit beiden gleichzeitig unterwegs zu sein.

    Gut dann definiere die Mindestgröße einer Wohnung für die Anzahl der Personen und Tiere, das es passend wäre!

    Für mich (!) würde ich immer mindestens so viele Zimmer wie Hunde haben wollen, alles andere wäre mir zu klein. Die Quadratmeterzahl ist dabei gar nicht so entscheidend, aber ich will sicher trennen können, falls einer der Hunde krank/verletzt/läufig ist – und das ohne Boxenknast.

    Ich hab' auch schon alle möglichen Kombinationen durch...

    - 4 Menschen, 2 Hunde, 180qm + eigener eingezäunter Garten
    - 1 Mensch, 1 Hund, 60qm, kein Garten
    - 1 Mensch, 1 Hund, 35qm, kein Garten
    - 1 Mensch, 2 Hunde, 40qm + eigener kleiner Garten
    - und aktuell: 1 Mensch, 2 Hunde, 50qm + Gemeinschaftsgarten

    Beim nächsten Umzug hätte ich gerne wieder einen eigenen Garten.

    Mir fällt immer mehr auf, dass es immer heißt also 'meine Hunde und ich keine einen Hund bei dem geht das ganz sicher nicht'. Ich will dich nicht persönlich angehen, aber ich lese nirgends raus, dass du tatsächlich einen Roller und einschlägige Erfahrungen gemacht hast. Wenn doch, dann tut es mir leid. Ansonsten finde ich es immer ein bisschen befremdlich, wenn man dann auch noch mit fremden Hunden argumentiert.

    Ja, ich habe Roller-Erfahrung. Ich bin "früher" (= vor ein paar Jahren) mit 1x 26kg Hund und 1x 17kg Hund meiner Eltern mit dem Dogscooter unterwegs gewesen. Seit ich in hügeligerem Gelände wohne und der ältere Rüde in Rente ist, spanne ich meinen Zweithund (oben erwähnte 22kg) vor's Rad, damit ich mittreten kann.

    Der Vergleich mit dem Podenco-Mix meiner Freundin bot sich an, weil man eben nicht sagen kann: "Roller ist grundsätzlich kein Problem" oder "Roller ist grundsätzlich gefährlich". Es kommt halt auf den Hund an. Wenn ich nur meine Hunde kennen würde, dann würde ich sagen, "Klar, kein Problem, 50kg bekommt man sowohl am Bauchgurt als auch vor dem Roller locker gehalten!" – wenn ich nur den Podenco-Mix kennen würde, würde ich vermutlich sagen "Einen kräftigen, jagdlich interessierten Hunde vor dem Roller, wenn man gesundheitlich angeschlagen ist - bist du lebensmüde?" Alles eine Frage der Perspektive. ;)

    Da ich selbst auch teilweise den Hund zum Laufen gehen fest mache (ich gehe jetzt weiter von 50 Kilo aus, die 11 sind jetzt nicht so schwer zu halten) dann sind das enorme Kräfte auf den Körper. Und das nur bei normalem konstanten Ziehen. Reinspringen stelle ich mir da richtig mies vor.

    Das Reinspringen wird am Bauch-/Pogurt ja vernünftigerweise von einem Ruckdämpfer abgefangen. Und wegen den "enormen Kräften": Ja, wenn der Hund Anlauf nehmen kann, kann sich da ganz ordentlich Kraft entwickeln. Aber genau dieselben Kräfte wirken doch auch auf den Roller – auch da muss ich also in irgendeiner Art gegenhalten bzw. das Gleichgewicht halten können? :ka:

    bei denen Schrittgeschwindigkeitfahren solche Gefahren birgt.

    Die Geschwindigkeit sehe ich gar nicht so als Problem. Im Schritttempo kann da vermutlich wirklich nicht viel passieren. "Lustig" wird's halt erst, wenn sich die Leine im Vorderrad verheddert, weil einer der Hunde zurückbleiben und schnüffeln will, während der andere schon mal weiter zieht; wenn beide Hunde mit Kraft zur Seite weg ziehen und der Roller ins Wanken gerät (und ja, da kann man mit entsprechender Technik gegenlenken, aber dafür muss man schon die Arme einsetzten, zumindest meiner Erfahrung nach), wenn hinter einem Wild kreuzt und beide Hunde den Rückwärtsgang einlegen, wenn fremde Hunde angelaufen kommen und man nicht nur die eigenen Hunde, sondern auch den Roller irgendwie sortieren muss, usw.

    Ich mag es nur nicht, wenn alle möglichen Horrorszenarien ausgemalt werden.

    Darum ging's doch auch gar nicht? :???: Aber ein paar Hinweise darauf, auf welche Situationen man sich einstellen müsste, sind doch für die TE oder andere Interessierte schon ganz sinnvoll.

    Nicht falsch verstehen, ich finde Rollern/Scootern/Radfahren mit Hund klasse! Aber man muss halt auch auf mehr Dinge achten im Vergleich zum "normalen" Gassigehen und kommt u.U.in Situationen, in denen man entweder Übung haben (Bremsmanöver bei Wildsichtung) oder mal feste zupacken muss (Hund zieht Roller auf den Seitenstreifen).

    Also ich habe Rollererfahrung, und ich wüsste nicht, wie ich zwei abgehende Hunde am Roller ohne massiven Einsatz von Armen und Oberkörper halten sollte. Der Roller bleibt ja nicht von selber wie angenagelt stehen, den muss ich halten, und das tue ich mit den Armen. Oder war die Idee, den einfach umfallen zu lassen und zu hoffen, dass er als Erdanker die Hunde stoppt? Auch finde ich generell, dass die Haltung auf dem Roller auch bei langsamem Fahrer nicht grad schonend für die Arme ist, die stehen fast ständig unter Spannung beim abfedern.

    Da schließe ich mich an. :smile:

    Und wenn sie das am Bauchgurt machen würden dann hättest du erst richtig verloren.

    Mhm, da hab' ich andere Erfahrungen gemacht.

    Aber dann hängt wahrscheinlich wirlich alles vom Hund ab – und @SweetEmma kann bestimmt am besten beurteilen, wie ihre beiden reagieren würden.


    Edit:

    Ich weiß nicht was ihr für roller und Hunde habt, meine würden das so mitmachen und ich könnte sie auch so gut halten ohne dass der Körper abfangen muss.

    Ich hab' Aussies, die sind eher weniger an Wild interessiert. Der Podenco-Mix einer Freundin ist da ganz anders, dem haut's bei Sichtung von flüchtenden Tieren wirklich das Hirn raus und der kann da auch ungeahnte Kräfte mobilisieren. So einen Hund würde ich nicht vor einen Roller hängen, wenn ich selbst nicht 100% fit bin.

    Aber wie du schon sagst: Alles eine Frage des Hundes.

    @AnnaAimee: Das Trainieren bzw. die Gewöhnung bezog sich bei mir auch nicht auf's Ziehen, sondern auf allgemeine Verhaltensregeln des Hundes am Roller. ;)

    Wenn die Hunde schon wissen, wie das ungefähr funktioniert und in welche Richtung es geht (dass man z.B. nicht mal flott umdrehen und 5m zurücklaufen kann), ist das bestimmt eine gute Idee - aber mal angenommen Hund 1 rast bei Wildsichtung nach rechts vom Weg runter und Hund 2 war in dem Moment auf der linken Seite und springt dem Mensch auf dem Roller direkt vor die Füße oder ins Vorderrad. Da kann man so schnell ins Taumeln kommen und hat dann nicht nur das Gewicht der Hunde, sondern auch noch den Roller, den man "auf Spur" halten muss.

    Ich stell mir das schwierig vor, das wollte ich nur zu bedenken geben.