Beiträge von pardalisa

    Ich habe ab und zu eine Dalmatinerhündin zum Sitten hier und hatte – bevor sie gestorben oder umgezogen sind –, die Hunde meiner Großfamilie (Großspitz, Dackel, Golden Retriever) ab und zu zur Betreuung da.

    Mich würde interessieren, ob eure eigenen Hunde dann immer noch eine Sonderstellung besitzen (z.B. der eigene Hund darf ins Schlafzimmer, der Sitterhund aber nicht) oder ob alle Regeln für beide gleich gelten.

    Meine Hunde teilen gerne – Spielzeug, Liegeplätze, alles kein Problem. Deshalb dürfen Besuchshunde auch gerne mit auf's Sofa oder ins Bett. Ich richte mich da eigentlich hauptsächlich danach, was der Besitzer gerne möchte.

    Da denen das bisher immer relativ egal war, weil die Hnde ja auch gut unterscheiden können, was sie bei mir dürfen und was zu Hause erlaubt ist, herrscht hier ziemlich lockerer Umgang. ;)

    (Man muss allerdings dazusagen, dass meine Hunde drinnen eh nur rumliegen und sich nicht leicht ärgern lassen. Wildes Toben oder Gezicke um Ressourcen gibt's hier also sowieso nicht. Wäre das anders, wäre ich vermutlich auch strenger mit dem Aufstellen von Hausregeln. Und die würden dann für alle gleich gelten.)

    ich weiß nicht mal, ob mich das hauptsächlich stören würde, aber ich denke immer das es doch sehr gelenkschädlich sein muß.

    Das kommt noch dazu. Ich denke mal, mit richtig gestalteter Aufwärm- und Abkühlphase kann man sowohl Flyball als auch Agility einigermaßen vernünftig hinbekommen, aber ein Restrisiko bleibt natürlich immer. Und leider machen das ja die meisten Leute "just for fun" und stellen den Hund dann auch nicht regelmäßig einem guten Physiotherapeuten vor, das macht's natürlich nicht besser.

    Wir haben in unserem Verein Flyball hauptsächlich aus dem Grund eingeführt, damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen mit ihrem Hund was machen können.

    Wenn ich körperlich eingeschränkt wäre, würde ich mit meinen Hunden longieren - da müssen sie den Kopf anschalten, es gibt keine blöde Ball-Fixierung und es ist sogar für gehandicapte Hunde geeignet, weil man Hürden einbauen oder auch weglassen kann.

    Nur so als Vorschlag. :smile:

    Ich habe zwei Rüden – für mich ideal und total entspannend, weil die Jungs untereinander super auskommen und ich mir wegen Läufigkeiten keine Sorgen machen muss.

    Ich bin aber sowieso eher Rüden-Fan; ganz eventuell könnte ich mir später eine Hündin zu Myrddin vorstellen, dann aber nur, wenn die kastriert wäre (also z.B. eine kastrierte Hündin aus dem TS übernehmen). Am liebsten hätte ich aber einfach immer Rüden.

    Ich hab' zwei Aussies.

    Der ältere hat früher Agility gemacht (sehe ich mittlerweile sehr kritisch und würde ich nicht uneingeschränkt empfehlen), ist aber mittlerweile in Rente. Er ist generell eher "Sportmuffel" und macht nur noch das, was ihm wirklich liegt – ZOS, ab und an Rally-Obedience.

    Der jüngere hat Power für drei und ist für alles zu motivieren. Wir machen Rally-Obedience im Verein und ich spanne ihn regelmäßig vor's Fahrrad.

    Beide kennen und lieben Tricksen und (Futter-)Dummysuche, aber das fällt bei uns eher unter 'gemeinsame Beschäftigung', nicht so sehr unter 'Sport'. :smile:

    Wieso gibt es denn diese miserablen Züchter überhaupt innerhalb des VDH?
    Irgendwie kommt bei mir in der Mehrzahl immer nur an, dass das alles so toll ist, weil alles überprüft wird und abgenommen wird usw.

    Weil manche Menschen einfach dumm, gemein oder gleich beides sind. Du wirst in jeder Gruppe, egal welcher Art und welches "gute Ziel" sie hat, Leute finden, die trotzdem richtige Arschlöcher sind.

    Man kann Mindeststandards einhalten und seine Sache als Züchter trotzdem schlecht machen, das bestreitet niemand. Aber die Konsequenz, dass ich als Welpeninteressent dann auch noch auf die Überprüfung dieser minimalen Standards verzichte und mich gleich an jemanden wende, der sich nicht einmal so einfache Vorgaben hält/halten muss, leuchtet mir nicht ein.

    Wenn ich innerhalb der Züchter beim VDH meine Augen ganz weit auf machen muss um auch hier den passenden und 100% super seriösen zu wählen, wieso wird dann allen anderen abgesprochen, dass sie die Augen weit aufmachen, wenn sie sich eben für einen Züchter / Vermehrer ohne Verbandszugehörigkeit entscheiden?

    Wird es doch gar nicht. Man kann, mit entsprechender Umsicht, bestimmt einen "Hobbyzüchter" finden, bei dem die Aufzucht genauso gut ist, wie beim Verbandszüchter. Aber Aufzucht der Welpen ist längst nicht alles und es gibt einfach Bereiche, auf die solche Hobbyzüchter keinen Zugriff haben – dazu gehören vernünftige Gesundheitsauswertungen (auch über mehrere Generationen), Arbeitstitel/Wesensüberprüfung (je nach Rasse), Nachzuchtkontrolle, Linienvergleich, eine Menge Fachwissen durch Fortbildungen, etc.

    Solche Strukturen stellen Verbände und v.a. Rassezuchtvereine. Wenn man sich dem als Züchter bewusst nicht anschließt, dann startet man mit einem ganz schönen Handicap – und als Welpenkäufer will ich, dass "mein" Züchter so gut wie möglich informiert ist und nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Und das kann bei "Hobbyzüchtern", trotz aller Liebe zu den eigenen Hunden und den Welpen, einfach nicht gewährleistet werden.

    Für mich und meine Lebensumstände aktuell ist die optimale Anzahl zwei Hunde.

    Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mich dem "nicht mehr Hunde als Hände, die sich darum kümmern"- Prinzip anschließe. Ich will für jeden Hund jeden Tag genug Zeit haben, ich möchte meine Hunde spontan irgendwohin mitnehmen können, ins Auto müssen alle passen, genug Geld soll auch für alle da sein und ich mag Rassen, die irgendeine Art von Sport/Beschäftigung brauchen, das braucht noch mal zusätzlich Zeit. (Und selbst bei Rassen, die das nicht "einfordern" wäre mein Anspruch, dass ich mich auch mal mit jedem Hund einzeln beschäftige und die Hunde nicht nur in der Gruppe unterwegs sind.)

    Ich muss ganz ehrlich zugeben, das sich auch nicht verstehe, was einem der 4./5./6. Hund gibt, was man nicht schon mit den anderen Hunden hätte. :ops: (Züchter, die Senioren, aktive Zuchthunde und Nachwuchshunde halten jetzt mal ausgenommen.)

    Ich hab' auch ein paar ganz aktuelle Fotos... Heute war endlich mal eine Regenpause!

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    Shawnee, 11 Jahre alt

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