Wieso gibt es denn diese miserablen Züchter überhaupt innerhalb des VDH?
Irgendwie kommt bei mir in der Mehrzahl immer nur an, dass das alles so toll ist, weil alles überprüft wird und abgenommen wird usw.
Weil manche Menschen einfach dumm, gemein oder gleich beides sind. Du wirst in jeder Gruppe, egal welcher Art und welches "gute Ziel" sie hat, Leute finden, die trotzdem richtige Arschlöcher sind.
Man kann Mindeststandards einhalten und seine Sache als Züchter trotzdem schlecht machen, das bestreitet niemand. Aber die Konsequenz, dass ich als Welpeninteressent dann auch noch auf die Überprüfung dieser minimalen Standards verzichte und mich gleich an jemanden wende, der sich nicht einmal so einfache Vorgaben hält/halten muss, leuchtet mir nicht ein.
Wenn ich innerhalb der Züchter beim VDH meine Augen ganz weit auf machen muss um auch hier den passenden und 100% super seriösen zu wählen, wieso wird dann allen anderen abgesprochen, dass sie die Augen weit aufmachen, wenn sie sich eben für einen Züchter / Vermehrer ohne Verbandszugehörigkeit entscheiden?
Wird es doch gar nicht. Man kann, mit entsprechender Umsicht, bestimmt einen "Hobbyzüchter" finden, bei dem die Aufzucht genauso gut ist, wie beim Verbandszüchter. Aber Aufzucht der Welpen ist längst nicht alles und es gibt einfach Bereiche, auf die solche Hobbyzüchter keinen Zugriff haben – dazu gehören vernünftige Gesundheitsauswertungen (auch über mehrere Generationen), Arbeitstitel/Wesensüberprüfung (je nach Rasse), Nachzuchtkontrolle, Linienvergleich, eine Menge Fachwissen durch Fortbildungen, etc.
Solche Strukturen stellen Verbände und v.a. Rassezuchtvereine. Wenn man sich dem als Züchter bewusst nicht anschließt, dann startet man mit einem ganz schönen Handicap – und als Welpenkäufer will ich, dass "mein" Züchter so gut wie möglich informiert ist und nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Und das kann bei "Hobbyzüchtern", trotz aller Liebe zu den eigenen Hunden und den Welpen, einfach nicht gewährleistet werden.