Beiträge von pardalisa

    Mit 'nem Black Tri kann ich leider nicht dienen, aber so als Vergleich: Shawnee (blue merle) ist unter seinen schwarzen Flecken schwarz-grau und unter den grauen grau (... Was für ein Satz. :ugly: ); Myrddin (red tri) hat unter seinem dunkelroten Deckhaar etwas hellere, rote Unterwolle.

    Hier sieht man es bei Wind ein bisschen:

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    Mal eine Frage was für eine Technik habt ihr den um eure Hunde gut halten zu können ? xD.

    Erziehung und vorausschauendes Spazierengehen an erster Stelle (d.h. wenn ich weiß, dass mein Junghund an bestimmten Stellen in die Leine hüpft, dann halte ich von vorneherein mehr Abstand), ansonsten feste Schuhe bzw. Wanderstiefel, eine gut zu greifende Leine, die mir nicht die Hände "verbrennt", an der Schleppleine bzw. am Bauchgurt einen Ruckdämpfer, wenn's nötig ist, und Gewichtsverlagerung nach "schräg hinten-unten", wenn man wirklich überrascht wird, damit man nicht nach vorne stolpert und hinfällt.

    Ich wiege um die 50kg, meine Hunde wiegen zusammen 48kg und mit dem Haltenkönnen hatte ich wirklich noch nie ein Problem.

    (Ehrlicherweise muss ich aber auch hinzufügen, dass einer der Hunde schon 11 Jahre alt ist und da die Erziehung einfach so sitzt, dass ich gar nicht erst in die Situation komme, zwei in die Leine knallende Hunde halten zu müssen... Wie das mit zwei "unfertigen" Hunden wäre, kann ich also nicht sagen. Wir haben das für das Laufen am Bauchgurt mal getestet, dass sie sich beide voll in die Leine schmeißen, aber im Alltag kommt das nicht *toi toi toi* vor.)

    Ich fand's beim Anspringen bisher immer am erfolgversprechendsten, dem Hund eine Alternative zu zeigen – also nicht nur verbieten (die meisten sind ja so aufgekratzt, dass ein Abbruch schon echt massiv sein müsste, damit er wirkt), sondern überlegen, was man alles stattdessen haben könnte.

    Myrddin mag z.B. bei Begrüßungen etwas in der Schnauze mit sich herumtragen, damit hat er "eine Aufgabe" und weiß, dass er als Belohnung auch mal kurz zergeln darf oder so, wenn alle Pfoten auf dem Boden bleiben. 'Ne Freundin hat bei ihrem (sehr verfressenen :D ) Hund mit dieser Anleitung gearbeitet und war auch ganz begeistert:

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    schön wäre es... Bei Pudeln klappt es jedenfalls nicht. Aber wenn wir manchmal mit dem fetten Beisskissen verbellen üben und die Leute sehen dass da richtig die Post abgeht leinen alle ihre Hunde an und das immer wenn sie uns danach wieder sehen. Das find ich echt cool.

    Ne, klappt auch nicht. ;) Bei uns gibt's ein paar Rentner, die dann stehen bleiben, fachmännisch nicken und "Der wird scharf gemacht, oder? Richtig so!" sagen... da kommt man wegen Fremdschämen dann auch zu nix. :ugly:

    Und da wäre wohl bei mir so bei 15- allerallermaximalst 20 kg Schluß.

    Das dachte ich auch immer, aber wenn der eigene Hund plötzlich zusammenklappt, mobilisiert man Adrenalinschübe, die man sonst nicht hätte. ;) Oder zumindest mir ging's so – meinen Rüden mit seinen 26kg finde ich auch hart an der Grenze zum Tragen (einen schwereren Hund möchte ich auf keinen Fall dauerhaft halten), aber in Notfällen geht das.

    Schwierig wird's natürlich bei routinemäßigem Tragen wegen Krankheit oder so, da stimme ich dir voll zu. Langfristig möchte ich auch am liebsten 10-15kg Hunde haben. :smile:

    Oder geht es um Situationen unterwegs/ins Auto heben etc?

    Ins Auto heben ist mir wichtig, könnte man aber wahrscheinlich auch mit so einer Rampe für Hunde bewerkstelligen. Mir geht's eher um solche Situationen wie ich sie mal mit meinem älteren Rüden hatte – der hatte sich beim Baden die Pfote aufgeschnitten, blutete wie Sau und konnte oder wollte selbst nicht weiterlaufen.

    Blöderweise standen wir mitten in der Pampa, drumherum nur unbefestigtes Gelände, sodass mich auch niemand mit dem Auto abholen konnte, und ich meinen Hund quer über die Schultern gelegt und dann ins nächste Dorf getragen habe, um von dort weiter zum TA zu fahren.

    Sowas kommt vielleicht nicht häufig vor, aber mit einem schwereren Hund wäre ich da echt aufgeschmissen gewesen.

    Das "halten können" wäre gar nicht so mein Problem, da kann man mit entsprechender Technik (fester Stand, passende Schuhe, Ruckdämpfer, Gewichtsverlagerung, etc.) bestimmt einiges machen – was mich von großen Hunden in der Anschaffung abhält, ist, dass ich meinen Hund selbst heben und – zumindest kurze Strecken - tragen können will.

    Insofern: Ja, ich habe mir da vorher Gedanken drum gemacht. Und da ich selbst meistens nur knapp Blutspendegewicht habe, verzichte ich auf ein paar Hunderassen, die mir sonst eigentlich gut gefallen würden, weil sie einfach zu schwer für mich wären.

    Aber ich finde, wenn der ganze Wurf so tolle (Gesundheits-) Ergebnisse hervorbringt und man als Besitzer selbst gewillt ist, das auf sich zunehmen, warum dann nicht züchten?

    Weil so viele genetisch gleiche bzw. ähnliche Nachfahren in der Population eher wenig sinnvoll sind? Wäre jetzt zumindest mein laienhafter Gedanke dazu. :smile: Wenn drei Schwestern + Newton tatsächlich in die Zucht gehen, dann ist das ja schon eine ziemliche Häufung von miteinander verwandten Hunden in den Pedigrees der "nächsten Generation".

    Aber danke für's Beantworten der Frage! :smile: