Beiträge von pardalisa

    Als Reiter ist mir das Ausweichen unangenehm, wäre mir lieber die Leute würden es lassen. Im schlimmsten Fall erschreckt sich das Pferd vor den Leuten hinter dem Gebüsch. Ich werde nie verstehen, was das soll.

    Sorry, wenn ich da OT-mäßig dazwischenplatze, aber: Ich weiche Pferden auch immer aus und gehe – wenn möglich – vom Weg runter. Einfach deshalb, weil ich ziemlichen Respekt vor denen habe und da selbst nicht zu nah dran möchte.

    Was kann ich denn tun, damit sich das Pferd nicht erschreckt? :smile:

    Das ist logischer Menschenverstand, dafür brauche ich keine Quelle.

    Doch, wenn du die Behauptung auftellst, dass der Leinenzwang in der BuS genau deshalb ins Leben gerufen wurde, weil angeblich zu viel Wild von Hunden gerissen wurde, dann hätte ich dafür schon gerne eine Quelle. Wenn das der tatsächliche Sinn des Gesetzes wäre, dann ließe sich doch bestimmt irgendwo ein Bericht des Ausschusses, der über den Gesetzesentwurf abgestimmt hat, finden, der genau das belegt. :smile: Und das würde ich tatsächlich gerne mal sehen.

    Was genau möchtest du denn hier hören?

    Ich dachte, es ginge darum, dass du wissen möchtest, wie du dafür sorgen kannst, dass dein Hund wieder Freude an Spaziergängen hat?

    Geh zum TA, lass ihn durchchecken (Herz, großes Blutbild, ev. auch Gangbild wegen Arthrosen). Wenn da nix Auffälliges ist, hast musst du dir wenigstens später keine Vorwürfe machen, dass du frühe Anzeichen für irgendwas übersehen hast, und kannst dir dnn Gedanken machen, wie du eure Runden spannender/altersgerechter gestalten kannst.

    Welche Krankheiten kennst du denn bei denen ein Hund bellt, wenn jemand im Keller ist? Das muss ja eine merkwürdige Krankheit sein.

    Ein alter Hund kann eine Art Demenz haben – kommen dazu noch Probleme mit den Augen und/oder Ohren, kann er Geräusche (z.B. aus dem Keller oder vom Dachboden) und Bewegungen nicht mehr gut zuordnen.

    Das führt zu einer starken Verunsicherung, die wiederum löst das Bellen aus. Nur so als Beispiel.

    Und wieso soll ich mir das ankucken?

    Weil da eine Menge Anhaltspunkte und Hilfen ausgetauscht werden? Weil du um genau diese Hilfe gebeten hast?

    (Kommt das nur mir so vor oder klingen deine Beiträge teilweise extrem "pampig" und unfreundlich? Niemand hier will dir was, da wäre es schön, wenn du mit denjenigen, die dir helfen wollen, nicht gleich unfreundlich wirst.)

    Ja sicher fallen jagende Hunde eh schon unter ein GEsetz und dennoch bedarf es dieser Regelung denn das bedeutet hier zum Beispiel, wo es keine Leinenpflicht gibt, das Hunde tatsächlich endlich mal unter Kontrolle ihrer Besitzer sind, wenn nicht hagelt es doppelt.

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei – auch das nds. Hundegesetz sieht schon vor, dass ein Hund jederzeit (!) unter der Kontrolle seines Besitzers stehen muss. Ohne Ausnahme, das ganze Jahr über, an der Leine und im Freilauf. Man braucht keine Leinenpflicht in der BuS, wenn das vernünftig kontrolliert würde.

    Und nein, es "hagelt auch nicht doppelt". Man kann jemanden, der sich falsch verhält, nicht für das gleiche Verhalten zweimal bestrafen. D.h. wenn jemand mit wilderndem/unkontrolliertem Hund erwischt wird, wird er nur nach einem Paragraphen bestraft. Alles andere wäre rechtswidrig. Die Gängelung von HH durch flächendeckenden Leinenzwang ist also völlig sinnfrei.

    Es gibt diese Regel, sie hat ihre berechtigung

    Ach ehrlich? Hast du dazu mal konkrete Zahlen? Also z.B. eine Vergleichsstudie?

    Ich wohne im südlichen Zipfel Niedersachsens und
    kann während der BuS am Wochenende und an meinem freien Tag in der Woche nach Thüringen oder Hessen fahren, wenn ich Lust auf eine große Runde mit Hunden im Freilauf habe. Was sich mir dabei nicht erschließt: Direkt vor meiner Haustür sind meine Hunde eine so große Gefahr für das Wild, dass sie monatelang an der Leine laufen müssen – aber 15km weiter ist das plötzlich kein Problem mehr?

    Wo hat die BuS da ihre Berechtigung, wenn es doch in anderen Bundesländern ganz offensichtlich auch ohne geht?

    Warum gibt es wohl diese Anleinpflicht? Weil zu oft Wild und Nachwuchs gehetzt und getötet wurde.

    Auch hier: Hast du dazu mal eine konkrete Quelle? Also z.B. die Begründungstexte zur Erlassung des entsprechenden Gesetzes? Meine Recherchen spucken da nämlich ganz andere, weniger nette Absichten aus...

    Komisch ich fühle mich durch diese regelung überhaupt nicht als Leidtragende. Ich mach ne Flex dran und sonst verändert sich nichts am Spaziergang. Finde das auch überhaupt nicht tragisch.

    Das freut mich sehr für dich und deinen Hund (keine Ironie, ganz ehrlich :smile: ), aber das geht eben nicht allen so. Hier im Thread haben zahlreiche Leute beschrieben wie sich ihr Spaziergang dadurch verschlechtert und welche Nachteile ihr Hund durch diese Regelung hat – obwohl weder sie noch ihre HUnde zu den "Übeltätern" gehören.

    Ich verstehe auch den Zweck dieser Regelung und finde wenn ich so laufen gehe das so manch HH ein saftiges Ordnungsgeld verdient hat. Denn hier rennen die Hunde direkt an die brutstätten heran neben dem Schild über BuS und die HH quatschen und gucken nicht das ihr Hund gerade im Begriff ist ein NEst zu plündern.

    Und noch mal, weil's anscheinend in meinem anderen Post nicht deutlich genug ist: Hunde, die wildern, Neste plündern, die nicht unter der Kontrolle ihres Halters stehen oder die von ihren Haltern bewusst zum Stöbern geschickt werden, fallen bereits unter die Regelungen des niedersächsischen Hundegesetzes (und vermutlich gibt's auch entsprechende Passagen im Jagdgesetz und den jeweiligen Stadt- Gemeindeverordnungen, das müsste ich nachgucken) – es ist also bereits möglich, solche Leute zur Verantwortung zu ziehen, es müssste nur kontrolliert werden.

    Warum brauchen wir dann zusätzlich den Leinezwang in der BuS?

    wie lange geht die brut und setzzeit so bei euch?

    Wir haben flächendeckende Brut- und Setzzeit vom 1. April bis 15. Juli. Zusätzlich hat meine Gemeinde in ca. der Hälfe des Waldes eine "Wildruhezeit" mit Leinenzwang für Hunde vom 1. Dezember bis 31. März verhängt.

    Konkret heißt das, dass man, wenn man kein Auto hat, seinen Hund hier 7,5 Monate lang an der Leine führen muss.

    Es geht nicht um Lärm es geht ums Jagen. Der Vergleich ist Bodenloser schwachsinn.

    Nein, der Vergleich passt sogar ganz gut. Jagen darf ein Hund das ganze Jahr über nicht – abseits der Wege laufen aber schon, zumindest in Niedersachsen, solange er sich dabei "im Einflussbereich des Halters" befindet. Die BuS soll also (angeblich) auch dazu dienen, die Tiere vor dem Aufschrecken/der Flucht durch das plötzliche Auftauchen von Hunden zu schützen. (Dass vernünftige HH den Hund auch das restliche Jahr über nicht durchs Unterholz flitzen lassen, sondern dafür sorgen, dass er immer auf dem Weg bleibt, steht ja leider auf einem anderen Blatt...)

    Was soll so was?! Da steht "Naturschutzgebiet!" Das ist in unserem gesetz automatisch einen Leinenpflicht und diese Idioten lassen ihre Hunde fröhlich hetzen [...]

    Und du glaubst, solche Deppen lassen sich von der BuS beeindrucken und leinen dann ihren Hund an?

    Ich verstehe einfach nicht, warum immer uneinsichtige Leute mit unerzogenen Hunden als Argument für die BuS herangezogen werden. Jemanden, der seinen jagenden, nicht abrufbaren Hund freilaufen lässt, könnte man auch mit den anderen existierenden Gesetzen zu fassen bekommen – dafür braucht's keine BuS. Die einzig Leidtragenden sind mal wieder die Leute, die ihren Hund eh schon vernünftig und vorausschauend führen.

    Es macht auch wenig Sinn, weil die Hunde an die Leine müssen, aber man mit angeleintem Hund kreuz und quer über die Wiesen laufen darf. Eine Pflicht für alle, auf den Wegen zu bleiben, wre da doch deutlich sinnvoller.

    Das ist etwas, was ich versucht habe, mit einem der Jäger hier zu diskutieren und was überhaupt nicht verstanden wurde, leider.

    Meine Hunde sind in der BuS an der Schlepp- bzw. Flexileine. Da ich aber keine Lust habe, alle paar Meter auf andere (angeleinte) Hunde, Jogger, Radfahrer, usw. zu treffen und die Leine aufwickeln zu müssen, gehe ich eben da, wo's richtig einsam ist und kaum andere Menschen sind – nicht quer durch's Unterholz und über Wiesen, aber schon über schmalere Wege und Trampelpfade.

    Blöderweise steht da dann natürlich Wild. Meinen Hunden macht das nix, die interessieren sich dafür nicht. Das weiß aber natürlich das Wild nicht und flüchtet trotzdem. Paradoxerweise sorgt also diese doofe Regelung dafür, dass ich in der BuS deutlich mehr Wild störe als außerhalb. Wäre auf unserer "normalen" Runde Freilauf erlaubt (oder auch nur irgendwo ein genügend großes Freilaufgebiet ausgewiesen), ließe sich das locker vermeiden.