Beiträge von pardalisa

    Ist leider zu weit weg von uns (südliches Niedersachsen), aber ich hätte mit so einem Treffen/Spaziergang überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil – mein Hund muss gar nicht spielen/direkten Kontakt haben, der ist auch froh, wenn er mal 'ne ruhige Runde (an der Leine) läuft. Vielleicht gibt's jemanden mit so'nem Hund ja auch bei euch. :smile:

    Übrigens völlig offtopic und ich habe auch keine Ahnung, was diese Punkte überhaupt bedeuten, aber du hast -39.149 Punkt. Das fand ich gerade witzig

    Huch! Ich hab' keine Ahnung, ob ich was falsch gemacht habe oder ob das ein technischer Fehler ist, aber lustig schaut's aus. :D

    Danke für die Erklärung. :smile:

    Hach, das wären genau die richtigen Sachen für uns, aber leider fehlen uns da die ruhigen, geduldigen Hunde, die in Entfernung entspannt dastehen und uns beim Training zuschauen

    Aus welcher Gegend kommst du denn ungefähr und hast du in der "Spaziergänge und Treffen"-Ecke hier im Forum mal geguckt, ob sich da vielleicht jemand finden würde, der Lust auf Leinen-/Trainingsspaziergänge hätte? :smile: Ich stelle für sowas z.B. immer gerne meinen älteren Rüden zur Verfügung, weil der echt die Ruhe weg hat.

    Was wir an Training versucht haben: Antrainiert wenn es klingelt in das Körbchen zu gehen und zu bleiben (zur Vorsicht angebunden). Besuch hat den Hund zu ignorieren. Kein anstarren, kein leckerchen.

    Das ist doch schon mal super! Genau damit würde ich weitermachen, dann kann doch eigentlich nichts passieren?

    Komischerweise war die ersten zwei Wochen als wir ihn hatten ja noch alles anders. Wir könnten ihn sogar für 1-2 Stunden gefahrlos bei den Eltern meines Freundes lassen. Wie gesagt, dann fing das geschnappe von hinten in die Wade an usw.

    So komisch finde ich das gar nicht... Hunde aus dem Tierschutz sind oft am Anfang sehr verunsichert durch den Ortswechsel, die neuen Leute, usw. Da sind sie dann erst mal zurückhaltend und wirken "lieb und harmlos". Sobald sie sich dann eingewöhnt haben, tauchen dann manchmal die (eh schon vorhandenen und bisher nur unterdrückten) Probleme auf.

    Nach etwa ein bis zwei Wochen begann Bobby allerdings damit, unserem Besuch von hinten in die Wade zu schnappen und ging zB schwanzwedelnd auf unseren Besuch zu, als sich dieser die Schuhe zubinden wollte, um dann plötzlich doch knurrend in die Hand zu schnappen.

    Inzwischen war es so, dass er aus heiterem Himmel zu unserem Besuch geht und beißt, ohne dassdieser sich auch nur bewegt. Auch in der Wohnung anderer Familienmitglieder ist das leider so.

    An Besuch rankommen tut er nicht.

    Wir haben ihn am sofafuß angebunden, daneben steht sein Körbchen. Trotzdem kann er natürlich 1-2 Meter nach vorne. Er erreicht den Besuch nicht, bloß bei der Hundetainerin war er abgeleint.

    Das passt jetzt aber nicht wirklich zusammen, oder? :???:

    Und ganz ehrlich: auch wenn der Hund Boxen "nicht mag" - 1. kann man die schönfüttern, 2. wäre mir die Unversehrtheit des Besuchs da deutlich wichtiger als dass der Hund sich 100%ig wohlfühlt. Und 1-2m Leinenspielraum ist offensichtlich immer noch zu viel für ihn - ob ihn das nun stresst und er sich fremde Leute deshalb "vom Hals" halten will oder ob er terretorial reagiert, müsste wohl ein Trainer feststellen. Bis dahin: sichert den Hund so, dass immer (!) genug Abstand zum Besuch ist und der Hund einen Ort hat, der am Rand des Geschehen ist und an dem er von niemandem groß beachtet oder gestört wird!

    Und ich wiederhole noch mal meine Frage, was genau die Trainer, die ihr schon kontaktiert hattet, denn vorgeschlagen haben und ob und wie lange ihr das umgesetzt habt.

    Sie läuft dann durch das ganze Zimmer und hört kaum auf mich und ich habe echt zu tun sie aus dem Raum zu werfen...

    Um das zu verhindern, kannst du ihr ein Geschirr anziehen und daran eine dünne, leichte Leine befestigen, die einfach hinterher schleift – daran bekommst du sie in solchen Fällen schnell eingefangen.

    Und zu dem "nach einer halben Stunde geht's wieder los" – ja, weil sie bislang mit dem Verhalten ja immer wieder Erfolg hatte. Das ist selbstbelohnend, weil sie anscheinend auf einem ganz schönen "Egotrip" unterwegs ist und immer, wenn sie den Rüden kontrolliert, ihren Willen durchsetzt. Da musst du einfach den längeren Atem haben und das jedes Mal (!) sofort unterbrechen – und wenn's Wochen dauert, bis die Hündin das verstanden hat.

    Aber habt ihr Tipps, wie ich vielleicht ganz extrem dagegen vorgehen kann?

    Bei meinen eigenen Hunden würde ich es so machen, dass der Mobbende, sobald er das erste Nein "überhört", aus dem Zimmer fliegt und sein erhitztes Gemüt in einem anderen Raum abkühlen kann.

    Gleichzeitig würde ich daran arbeiten, dass die Hündin lernt, auf Kommando auf ihren Platz zu gehen – und da zu bleiben und die Bewegungsfreiheit des Rüden zu akzeptieren.

    Immer wieder Rauswerfen ist ja keine Dauerlösung, aber bis sie sich länger konzentrieren kann, würde ich das beides nebeneinander als Notlösung machen.

    Der Rüde klingt für mich massiv gestresst, so wie du ihn beschreibst. Die Hündin kontrolliert ihn, schränkt ihn ein und bedrängt ihn. Kein schönes Umfeld oder Zusammenleben für ihn. :/

    An deiner Stelle würde ich der Hündin klare Grenzen setzen und das Verhalten ab sofort konsequent unterbinden – also ihr z.B. verbieten, den Schlafplatz des Rüden überhaupt zu betreten und sie jedes Mal, wenn sie anfängt ihn zu mobben, auf ihren Platz schicken.

    Hast du mal überlegt, ob es vielleicht sinnvoll wäre, einen Hundetrainer zu suchen, der zu dir nach Hause kommt und sich die Situation live anguckt, um zu überlegen, wo die Ursachen für dieses Verhalten liegen und wie man da weiter/langfristig vorgeht?

    Ich verstehe nicht, wie man Hundegeruch nicht mögen kann :D Solange es nicht 'ungesund' stinkt, gibt es für mich nichts schöneres.

    Geht mir auch so – ein bisschen Hundegeruch finde ich überhaupt nicht schlimm. (Genau wie ich den Geruch in Pferdeställen einfach nur klasse finde – muss eine frühkindliche Schädigung bei mir sein. :D ) Aber ich find's immer wieder spannend, wie unterschiedlich da die Vorlieben und Abneigungen sind – ich hätte z.B. viel lieber einen deutlich riechenden Hund als einen der heftig sabbert. Da ist meine persönliche Ekelgrenze schnell erreicht.

    (Und all das lieber als mit jemandem zusammenzuleben, der/die im Haus rauchen will. Der Geruch von kaltem Zigarettenrauch ist bei mir auf der Bah-Skala ganz weit vor nassem Hund.)

    Yorkie, Malteser und Pudel riechen nämlich irgendwie immer nach nix.
    Während Golden Retriever, DSH usw. oft einfach muffig riechen und fettiges Fell haben.

    Hier hatte mal irgendwo jemand einen tollen Artikel verlinkt, wo erklärt wurde, wie der "typische Hundegeruch" entsteht, ich finde den nur leider gerade nicht wieder.

    Aber wenn ich mich richtig erinnere, sind die Hauptursachen Krankheit, falsche Fütterung, Bakterien/Pilze auf der Haut (z.B. wenn der Hund im Sommer viel schwimmt) und tote Unterwolle, die im Fell festhängt und dann müffelt. Bei vielen Golden Retrievern, DSH und generell Rassen, die viel Unterwolle haben, hilft es also schon, wenn man den Hund regelmäßig durchbürstet und dafür sorgt, dass die toten Haare rauskommen.