Beiträge von pardalisa

    Weil ein paar der Halter, die dort regelmäßig unterwegs sind und eben Hunde haben, mit denen Felix früher öfter gespielt hat, uns nun aus dem Weg gehen, weil Felix "erwachsen" wird und nicht kastriert ist. Genau da liegt unser Problem.

    Sorry, wenn ich da so drauf herumhacke, aber ich hab's immer noch nicht ganz verstanden.

    Bzw. ja, den Teil mit den seltsamen Haltern schon (aber auch da, bei neuen Begegnungen würde ich da einfach über meinen Schatten springen und sagen, dass er chemisch kastriert ist – ich kann verstehen, dass du da nicht gerne lügst, aber da dadurch ja keiner einen Nachteil hat...) – aber das andere Problem verstehe ich immer noch nicht.

    Ihr habt zahlreiche andere Hunde getroffen, mit Haltern, die ihr nicht kanntet und die deswegen auch keine Vorurteile zu eurem unkastrierten Rüden haben konnten – und diese Hunde wollten nicht mit eurem Hund spielen. Und das hängt jetzt wie mit der Kastration zusammen?

    Und solange Felix Interesse an anderen Hunden hat, möchte ich ihm diese Spielkontakt auch ermöglichen. Heute hat er jeden Hund im Wald aufgefordert, der einigermaßen gut gelaunt aussah, aber keiner wollte mit ihm spielen. Er findet das so richtig doof.

    Verständnisfrage meinerseits: Ich dachte, dein Problem ist, dass die anderen Halter nicht wollen, dass dein Hund mit ihrem spielt – an dem Problem, das du da gerade schildert, ändert doch eine Kastration nichts? Die anderen Hunde werden ihn doch nicht plötzlich super finden, nur weil er kastriert ist?

    Greift der Chip denn nicht genauso in den Hormonhaushalt ein ? Ich frage nur weil viele die gegen Kastration sind den Chip aber sofort empfehlen. Ist die Wirkung nicht die Gleiche ?

    Ja, der Chip hat bzw. soll die gleichen Auswirkungen wie eine Kastration haben. Deshalb würde ich einen Chip auch nur dann setzen lassen, wenn der Hund entweder komplett ausgewachsen ist oder wenn eine wirklich dringende medizinische Notwendigkeit vorliegt. In diesem Fall hier also zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

    Der einzige Vorteil bei einem Chip ist, dass die Veränderungen umkehrbar sind, die Kastration ist für immer. Falls die TE also wirklich noch sehr, sehr lange in Großbritannien ist und der Hund dann ausgewachsen und voll entwickelt und sie dann ausprobieren will, ob der Chip einen Unterschied macht, könnte man das dann überlegen. Aber bis dahin würde ich hier weder noch empfehlen.

    Zum "Runterfahren" und für Auszeiten bei einem Junghund, der gerade komplett drüber ist, finde ich eine Box auch hilfreich – richtig aufgebaut als Rückzugsort bringt das ja wirklich viel Entspannung rein.

    Und ich glaube auch, dass man da beim ganz kleinschrittigen Alleinbleibtraining durchaus mit 'ner Box anfangen kann – einfach um den Kreislauf aus "Alleinbleiben = Sachen zerstören" zu durchbrechen, den Hund vor Verletzungen zu schützen udn z.B. per Videoaufzeichnung zu Gucken, wo eigentlich das Problem ist (Unruhe, Umgebungsgeräusche, 'Kontrolltick', etc.).

    Aber für mich (!) wäre das nur für kürzere Abschnitte okay und nicht für viele Stunden am Stück. Und schon gar nicht als Dauerlösung während der normalen Arbeitszeiten.

    Hat jemand von euch schon mal ein großes Blutbild machen lassen?
    Sind da die Schilddrüsenwerte immer bei oder muss man das dem TA vorher extra sagen?
    & wie haben eure Hunde auf die Blutabnahme reagiert? Durftet ihr euch das Labor in dem das Blut getestet wurde, selbst aussuchen? Was habt ihr bezahlt?

    Beim Spitz meiner Eltern wurde das gemacht – wie @HollyAussie schon sagt, Schildrüsenwerte muss man extra ansagen (und möglichst auch selbst ungefähr wissen, welche Werte das sind bzw. mit dem TA vorher genau drüber sprechen).

    Laboklin ist, glaube ich, das Standard-Labor, die machen fast alles hundemäßige, kann man dem TA aber auch noch mal sagen.

    Das Blutabnehmen an sich fand der Spitz bescheuert und musste einen Maulkorb tragen, weil er am liebsten den TA auseinander genommen hätte (war weder die Schuld des TA noch wirklich die des Spitzes, das war einfach eine saublöde Situation), meine Hunde hatten damit bisher nie Probleme (die mussten für den MDR1-Test bzw. früher für die Einreise nach Schweden Blut abgenommen bekommen) und bleiben dabei völlig ruhig.

    Wegen des Alleibleibens: Ich würde keinen Hund regelmäßig und geplant über so viele Stunden in eine Box stecken. :( : Wenn man mal auf der Autobahn im Stau steht und die Hunde in der Box sitzen – na gut, ist eine Ausnahme. Wenn man den Hund beim Training mal 1 Stunde "zwischenparken" muss, okay – aber 5-6 Stunden? Könnte ich nicht. Dann würde ich mir lieber einen Hundesitter suchen.

    Ich hätte da auch mal ne Frage.

    Hat Jemand das Geschirr und kann dazu was sagen?

    SHORT | Padded Harnesses | Zero DC s.r.o.

    Das sieht aus, als wäre es ziemlich baugleich mit dem Safety-Geschirr aus dem Uwe Radant Shop (die sind auch ursprünglich von Zero DC, wenn ich das richtig im Blick habe).

    Ich hab' das und bin im Großen und Ganzen zufrieden – der Hund trägt's gerne, das Material ist robust und sieht auch nach der Wäsche in der Maschine noch gut aus, allerdings rutscht das Geschirr seitlich ziemlich stark, wenn eine Schlepp- oder Flexileine dran ist.

    Ich nutze das nur noch zum Ziehen am Bauchgurt oder am Fahrrad (wo der Hund also vor mir ist und der Zug gerade nach hinten weggeht), da ist es super. Als 'normales Alltagsgeschirr' würde ich das (zumindest bei meinen Hunden) nicht nehmen.

    Alles Gute und viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied erst mal!

    Ansonsten: regelmäßiges Ballspielen würde ich mit gar keinem Hund in dem Alter machen – schon gar nicht, wenn ich bedenken hätte, dass Rücken/Hüfte nicht ganz in Ordnung sein könnten. Stattdessen lieber Spiele ohne diese rasanten Stopps und Sprünge.

    Wäre es sonst vielleicht eine Möglichkeit, den Hund röntgen zu lassen (ich glaube, das "Vorröntgen" für eine erste, grobe Einschtzung geht schon relativ früh?) oder ihn einem Physiotherapeuten vorzustellen, der gezielt ein paar Übungen zum Muskelaufbau vorschlagen kann, um den Rücken zu stützen?