Das ist aber ein verdammt stereotypisches, klischeebehaftetes Bild von Geschlechterrollen, das du da hast. ![]()
Der Vertrauensbruch wäre, wenn der zweite Hund schwuppdiwupp da wäre.
Nein, ist es eben nicht. Vertrauen kannst du in Dinge haben, die dir entweder rechtmäßig zustehen (z.B. deine körperliche Unversehrtheit) oder in Dinge, die innerhalb der Beziehung gegenseitig versprochen wurden (z.B. dass man eine monogame und keine offene Beziehung führen möchte).
Aber es gibt kein universelles Recht, dass sich der Partner keine weiteren Haustiere (ohne Nachfrage) anschaffen kann. Und solange man das in der Beziehung nicht festgelegt hat, dass man nur einen Hund will, ist es eben auch kein "Vertrauensbruch", wenn einer der Partner einen zweiten Hund möchte, den ankündigt, der ablehnende Partner keine schlüssigen Argumente präsentiert und dann eben der gewünschte Hund einzieht.
Man kann das doof finden und die Beziehung dann beenden, aber welches Vertrauen wurde da gebrochen?