Beiträge von pardalisa

    Und welche Dinge sollen denn schwieriger werden? Okay, Fremdbetreuung, aber ehrlich gesagt ist die für Windhunde eh schon nicht so easy, ob da nun 1 oder 4 untergebracht werden müssen würd sich nicht viel nehmen.

    Schwieriger werden könnte – muss ja nicht – die Versorgung im Krankheitsfall (ob sich zwei oder sechs Hunde gegenseitig anstecken ist schon ein Unterschied, auch finanziell, besonders wenn dann noch ein oder zwei davon Senioren sind...), der Platz im Auto, die Betreuung im Notfall, die Rudeldynamik, allgemein die Kosten (Futter für zwei oder sechs macht schon einen Unterschied), die Transportmöglichkeiten im Auto, die Erlaubnis für Ferienhäuser, etc. im Urlaub, die Zeit, die ich jeden Tag den Hunden widmen kann und dann eben durch X teile, ...

    Ich weiß nicht, ich habe auch keinen meiner Hunde "für den Sport" angeschafft, auch wenn die natürlich etwas tun wollen. Aber ich hätte selbst bei Begleithunden, die keine besondere "Arbeit" einfordern, den Anspruch, dass ich mich mit jedem Hund regelmäßig irgendwie individuell beschäftige. Das können Einzel-Erkundungspaziergänge sein, die einer der Hunde vielleicht genießt, (Fun)-Sport oder einfach Kuscheln, Tricksen, kleine Aufgaben im Haus, was auch immer.

    Ich kann schon verstehen, dass man verschiedene Hundepersönlichkeiten um sich haben mag und die Vielfalt der Charaktere zu schätzen weiß – aber "genießt" man da ab einer gewissen Zahl wirklich noch jeden einzelnen Hund, wenn sich eh alle Aktivitäten nur in der Gruppe abspielen? Ich bezweifele nicht, dass das möglich ist, ich kann's mir nur so schwer vorstellen (was, wie gesagt, durchaus an "meinen" Rassen liegen kann).

    Es liegt eben viel am Halter. Ich will und brauche keine Hunde die überall frei laufen können, lege keinen großen Wert auf Leinenführigkeit, mache keinen Hundesport, etc etc.
    Ich habe einfach nur Hunde und lebe mit denen. Ob das nun 2 oder 4 sind...

    Okay, das ist eine ganz andere Perspektive auf Hundehaltung als meine eigene und auch irgendwie spannend zu lesen. Danke auf jeden Fall für die Erklärung. :smile:

    Ich würde auch das Tierheim und die Polizei anrufen. Einen FB-Account habe ich gar nicht und das zuständige Tierheim hier hat zwar (zu recht) einen grausigen Ruf, aber falls der Besitzer des entlaufenen Hundes da anruft, können sie wenigstens die Meldung weitergeben, wo der Hund ungefähr gesichtet wurde. So viel Sachverstand traue ich denen gerade noch zu. ;)

    @pardalisa

    wie lange konntest du Myrddin damit tragen (vom Alter her). Bis 15kg hört echt schon nicht schlecht an.

    Bis 15kg war die Empfehlung des Tuchherstellers, so kräftig bin ich leider nicht. ;) Ich habe ihn getragen, bis er ungefähr 10kg schwer war. Müsste so ungefähr bis viereinhalb, fünf Monate gewesen sein. Allerdings bestand Myrddin da auch nur aus langen, gut "zusammenklappbaren" Beinen und ich habe ihn immer nur kurze Strecken getragen (an der Straße als er müde war, im Urlaub über die hohe Düne, usw.), also weiß ich nicht, inwiefern man das verallgemeinern kann.

    So sah das ungefähr aus:

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    @EmmaVomKeltenwall so lange meine Individualdistanz nicht überschritten wird, bin ich sehr handzahm xD
    Mein Hund macht es mir aber leicht. Er hält Menschen ohne Hund auf Abstand, weil er die auch scheiße findet. Und Menschen mit Hund finde ich ok und er mag den Hund |)

    ... da würde ich mich mit Shawnee 1:1 so anschließen. :D

    Und damit's zum Thema passt: Ich bin auch stolz auf mein Söckchen – Samstag waren wir 'ne große Runde Radfahren, Sonntag haben wir eine lange Wanderung gemacht und weil ich übermorgen eine wichtige Hausarbeit abgeben muss, gibt's seitdem nur Sparprogramm... und man merkt ihm den Unterschied überhaupt nicht an!

    Klar, er freut sich, wenn wir mehr zusammen machen, aber wenn es mal ein paar Tage nur kleine Runden gibt, dann ist das für ihn auch okay. Hach, ich mag es, dass er so anpassungsfähig und unkompliziert ist. :herzen1:

    Als ich vorhin mit Holly im Stadtpark war, haben wir einen Mann mit Windhund getroffen. Während die Hunde sich beschnuppert haben, hab ich gefragt, ob seine Hündin ein Podenco sei.
    Er sah mich erstaunt an, lächelte dann und sagte, im lobenden Tonfall: "Ja, das ist sie. Gut!"
    Ich war ein wenig irritiert, weshalb ich als Antwort bloß gelächelt habe, aber im Nachhinein musste ich doch ziemlich grinsen. Dieses "Gut" kam ein wenig unerwartet. :D

    ... vielleicht ist er Lehrer und hat gerade Ferien? Da ist die Reaktion "Jemand sagt was richtiges? Gleich loben!" vielleicht noch automatisch drin. :D

    Ach Mensch, arme Smilla. Alles Gute auf jeden Fall!

    Als Shawnee letzen Sommer einen ähnlichen Anfall hat, war ich zufällig bei der Tierklinik direkt um die Ecke spazieren und hab' ihn da gleich hingeschleppt – die TÄ hat die Schleimhäute kontrolliert und gefragt, ob er schon mal Krampfanfälle hatte (hatte er noch nie), konnte aber sonst nicht viel machen, da es ihm da schon wieder super ging.

    Ihre Vermutungen waren Herz(rhythmus)probleme, Epilepsie oder einfach ein kurzer "Kreislaufabsacker". Da seitdem nie wieder was in der Richtung bei ihm war, gehe ich davon aus, dass er tatsächlich nur kurz Kreislaufprobleme hatte.

    Ich drücke euch die Daumen, dass das bei Smilla auch nur eine einmalige Sache war. :smile:

    Meinen Anspruch an Hundehaltung erfüllt das jedoch nicht.. dazu gehören einfach auch Einzelzeit für jeden Hund abends auf dem Sofa, einzelnes (Sport)-Training, regelmäßig auch einzelne Spaziergänge, vor allen Dingen in der Aufzucht um auch dafür zu sorgen, dass sich nicht mit mehreren nicht sicher hörenden Hunden dann eine Eigendynamik entwickelt..

    Ich kenne schon Leute die Hunde fast sammeln, aber Erfahrungsgemäß fallen da immer mindestens einer oder mehrere (je nachdem wie viele man halt angehäuft hat) hinten runter. Sei es, weil sie einfach untergehen, oder weil dann bei auftretenden Problemen garnicht die Zeit da ist dafür zu sorgen das man auch daran arbeiten kann.

    Das fasst meine Bedenken bei vielen Hunden perfekt zusammen!

    Vielleicht interessiere ich mich da auch für die falschen Rassen, aber ich hätte z.B. den Anspruch, jeden Tag mit jedem Hund auch wenigstens kurz was alleine zu machen (und wenn's nur 'ne halbe Stunde Kuscheln auf dem Sofa ist), jedem Hund irgendwas zu "bieten", was über Spaziergänge und Gruppendasein hinausgeht (Sport/Training/Denkaufgaben), und notfalls in der Lage sein zu können, mit jedem einzeln rauszugehen, falls einer besondere Bedürfnisse entwickelt.

    Okay, das muss nicht jeder so sehen. Aber mir wird langsam klar, an welchen Ecken man andere Vorstellungen haben muss, damit das mit der Mehr-als-zwei-Hunde-Haltung klappt; das hilft mir schon mal bzgl. meiner Frage. :smile:

    Was spricht dann überhaupt für Hundehaltung?
    Ich denke das ist immer menschlich Egoistisch motiviert, wenn man nicht gerade Schafe hat oder Blind ist, oder?

    Schon klar. :smile:

    Aber wenn man grundsätzlich Hundehaltung möchte (aus egoistischen Gründen), warum dann nicht einen (= Bedürfnis befriedigt, ganz blöd platt gesagt) oder zwei Hunde (= Hund hat Gesellschaft, man selbst hat "Sportnachwuchs", etc.), sondern gleich viele Hunde, wo doch mit jedem Hund verschiedene Dinge immer schwieriger werden?

    Soll keine Kritik oder so sein, ich kann mir das nur so schwer vorstellen. Für mich ganz persönlich überwiegen ab einer gewissen Hundezahl ganz eindeutig die Nachteile die Vorteile – und mich würde einfach mal interessieren, wo da bei anderen so die "Schmerzensgrenze" liegt und weshalb sie die Nachteile in Kauf nehmen bzw. welche Vorteile mehr Hunde vielleicht haben, die ich mir noch nie klargemacht habe.

    Okay, das ist vielleicht 'ne dumme Frage, aber: Für mich klingt das so, als ob bei entsprechender Planung und eigener "Eignung", passendem Umfeld, etc. die Haltung von 3/4/5/vielen Hunden gut klappen kann und es keine Probleme geben muss. Aber was spricht denn dafür? :ops: Also was wäre/ist eure Motivation, mehr als zwei Hunde zu haben?