Da das Thema Urlaub ja mehrfach angesprochen wurde... Wie oft seid ihr denn tatsächlich mit den Hunden urlaubsmäßig und z.B. in einem Hotel unterwegs? Wie sind denn da so eure Erfahrungen mit mehr als einem Hund? Und wie benehmen sich eure Hunde im Hotel. Können die auch mal alleine im Zimmer bleiben?
Meine Eltern mieten jeden Herbst ein Ferienhaus in Dänemark, da schließe ich mich an, sooft es bei mir zeitlich geht. Die Hunde sind da willkommen (die Vermieter haben selbst zwei Labbis), aber man muss da schon wirklich Glück bei der Suche haben – die richtig schönen Häuser (nah am Meer, nette Ausstattung, etc.) erlauben meist nur einen Hund, wenn überhaupt. Mit 4, 5 und mehr Hunden findet man eher was in den... nicht ganz so schönen Ecken. 
Ansonsten bin ich je nach Zeit und Geld gerne zu Seminaren unterwegs und die Erfahrungen mit den Hotels sind da sehr gemischt: in manchen war es gar kein Problem, da musste man für den Hund nicht mal einen Aufpreis zahlen, in anderen waren 2 Hunde nur möglich, weil ich glaubhaft versichern konnte, dass meine beiden völlig unkompliziert sind, während des Frühstücks im Auto warten, garantiert nie alleine im Zimmer sind und ich einen Aufpreis für die Reinigung zahle.
Meine Hunde sind im Hotel tatsächlich völlig nett und unkompliziert, die melden nix, legen sich einfach in die Ecke und pennen und kennen es auch, mal 'ne Stunde im Auto geparkt zu werden oder alleine im Zimmer zu warten ohne Blödsinn zu machen (wenn das erlaubt ist), falls das nötig sein sollte.
Die Rudeldynamik hat man im "schlimmsten" Fall doch auch schon mit 2en. Ich geh mal davon aus das du in Richtung Fremdhunde mobben und so denkst, denn an sich empfinde ich Rudeldynamiken nicht als etwas negatives. Im Gegenteil, mit den passenden Hunden ist vieles einfacher, auch in Sachen Fremdhunde.
Rudeldynamik mit Fremdhunden ist ein Punkt, aber was ich auch meinte, ist das Verhalten der Hunde untereinander. Ich war z.B. wirklich überrascht wie harmonisch das hier mit meinen beiden Jungs läuft, da hätte ich mit mehr "Arbeit"/Aufpassen meinerseits gerechnet, besonders während der Pubertät des Zweithundes.
Aber die Garantie, dass das immer so nett abläuft, habe ich ja nicht – und ein dritter, vierter, fünfter Hund kann den Rest dann schon ganz ordentlich aufmischen. Wenn ich bisher sehr "ruhige" Hunde habe und der Neuzugang das Pöbeln anfängt, kann es sein, dass er die anderen mitzieht; wenn ich bisher Hunde habe, die gut teilen, kann es sein, dass der Neuzugang den Ressourcenverteidiger raushängen lässt; wenn ich Hunde habe, die bisher gut alleinebleiben können und der Neue nicht und für Unruhe sorgt, kann es sein, dass die anderen sich das abgucken, etc. Solche Sachen schossen mir da eher durch den Kopf.
Das finde ich interessant! Denn wie oben geschrieben haben meine Hunde garnicht diesen Anspruch.
Ich glaube das es wirklich sehr auf die Rasse, bzw das Individuum Hund ankommt. Hat man Hunde die sowas brauchen ist es natürlich ein sehr großer Unterschied ob man 2 oder 4 Hunde hat.
Hat man aber Hunde die an sich garnicht "beschäftigt" werden wollen...
Ja, bestimmt ist vieles auch rasseabhängig. 
Da hier die Windhunde jetzt schon öfter genannt wurden: Ist das wirklich so, dass die so gar nix mit dem Menschen machen wollen (außer Kuscheln)? Sind die wirklich so schwer für kleinere Beschäftigungen zu begeistern? Bitte nicht falsch verstehen, soll keine Kritik an den Rassen sein!
Ich hätte auch gar nicht erwartet, dass die von sich aus nach aufwändigem Hundesport verlangen – aber mögen die auch solche Sachen wie Leckerliesuche im Garten, Tricks lernen, Spielen mit Spielzeug usw. gar nicht?
Das ist wieder etwas wofür ich das Forum liebe, man bekommt einen Blick auf andere Sichtweisen, sieht wie es andere handhaben, was für andere Persönlichkeiten und Rassen wichtig ist.
Ich mag es das man hier immer was dazulernen kann.
Da schließe ich mich an, das finde ich auch klasse! Ich hätte nicht gedacht, dass da die Unterschiede innerhalb der (meistens ziemlich einheitlich dargestellen/wahrgenommenen) Masse der Hundehalter so groß sein können. 