Klingt nach einem ordentlichen Stückchen Arbeit für dich – Respekt, dass du da trotzdem noch in dem gut besuchten Wald spazieren gehst. (So 'voll' ist es hier bei uns nie und ich hab' einen Mordsrespekt für Hundehalter, die das trotzdem angehen.) 
So als grundsätzliches Ziel: Willst du langfristig lieber regeln und keinen bis wenig Kontakt oder die "Kontakte im Vorbeilaufen" wie's da im Moment wohl die anderen machen?
Bei ersterer Variante würde ich mich nämlich einem der ersten Beiträge anschließen: die anderen änderst du nicht, das läuft auf ständiges Umgucken und Blocken deinerseits hinaus. Stelle ich mir anstrengend und wenig entspannt vor, ist aber bestimmt möglich.
Bei Variante zwei wär's spannend, was dein Hund in diesen Situationen genau macht:
Fremdhund unkastriert geht in den meisten Fällen schief.
... und ...
Rüde, der dominieren will (Kopfauflegen, überbeugen usw) Supergau, da geht er sofort hoch.
Sind das dann eher Kommentkämpfe oder will er da wirklich Schaden anrichten? Reines Kommentkampf-Showgetue wäre ja in dem Alter bei einem (unkastrierten?) Rüden völlig normal und man könnte zumindest mal überlegen, ob man vielleicht Trainingspartner findet, mit denen man solche Situationen mal durchspielen kann.
Ich weiß, dass die Meinung da stark auseinandergehen, deshalb das hier bitte nicht als direkte Handlungsanleitung verstehen
– aber ich habe das bei meinem Rüden (jetzt auch gerade zwei Jahre alt) so gelöst, dass ich Situationen, in denen er aufdringlich/prollig/austestend war, bewusst gesucht habe und ihn mit Hunden zusammengebracht habe, von denen ich wusste, dass sie ihn kurz und fair korrigieren (nach Absprache mit den Besitzern natürlich!).
Bei ihm hat das hervoragend geholfen, dass er sich selbst und sein hündisches Gegenüber besser einschätzen kann (= wegen "Nichtigkeiten" und wenn er aus Entfernung angeprollt wird regt er sich nur noch in den seltensten Fällen auf) und er ist mittlerweile prima ansprechbar in solchen Momenten, weil wir die Gelegenheit hatten, das zu üben – die Anspannung ist raus.
Natürlich musst du selbst wissen, ob und wie das bei deinem Hund helfen könnte, aber nur mal so als Erfahungsbericht. 