Beiträge von pardalisa

    Shawnee kann ich im Moment auch bürsten, bis das Fell in alle Richtungen staubt – und da kommt trotzdem noch was nach...

    Dafür ist mein Senior aber auch schwer begeistert vom Frühlingswetter!

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    Kletterei auf großen Steinen

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    Spielaufforderung an den 'kleinen Bruder'

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    Sonne genießen

    Und noch erstaunlicher finde ich, dass die Rassen teilweise wahnsinnig verschieden sind. Z.b. Schutz-/Wachtrieb und der nächste ein Pudel. :ka:Da frage ich mich, nach welchen Kriterien entschieden wird.

    Da fühle ich mich auch mal angesprochen mit meiner "Wunschlistenmischung" aus Hütehund, Wachhund und Windhund... ;) Bei mir ist's so, dass ich nach dem nächsten Umzug mit großer Wahrscheinlichkeit ziemlich flexibel bzgl. Hundehaltung und Hundebedürfnissen sein werde: wenn der Hund Schutz-/Wachtrieb hat und nicht unbedingt fremde Menschen oder direkte Nachbarn braucht - kein Problem; wenn der Hund eher mehr Jagdtrieb mitbringt und Auslauf (nur) auf eingezäuntem Gebiet - geht auch, etc.

    Viel wichtiger als die FCI-Gruppenzugehörigkeit sind mir da solche Sachen wie Größe/Gewicht (ich will den Hund selbst heben und tragen können), Lebenserwartung bzw. Gesundheit der Rasse, Sozialverhalten innerhalb der eigenen Gruppe usw.

    Vom Charakter her gefallen mir so viele Hunderassen, da würde ich mich nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen wollen, wenn ich nicht muss.

    @pardalisa
    Wo hast du solche Schaumstoffmatten her?

    Ich hab' die bei eBay gefunden, weiß aber leider den genauen Anbieter nicht mehr. Da gab's verschiedene Größen zur Auswahl und man konnte gegen geringen Aufpreis auch eigene Sondergrößen bestellen. Wenn man mit dne Suchbegriffen "Hund, Kunstleder, Matte" guckt, kommen aber viele solcher Einträge. :smile:

    Ich habe eine große Matte in der Doppelbox und eine davor liegen, damit der Senior beim Reinspringen ins Auto weich landet (für's Gehobenwerden fühlt er sich ja noch zu jung, der Spinner :roll: ).

    Sagt mal wie macht ihr das mit Hundedecken im Auto? :???:

    Bei uns schüttet es ohne Unterlass, da werden logischerweise die Decken in den Boxen schön nass und dreckig. Wascht ihr dann jeden Tag die Decken? Weil im Auto lassen muffelt dann ja immer so und sorgt für Feuchtigkeit, aber jeden Tag waschen ist ja schon irgendwie umständlich, vor allem muss man ja jeden Tag an frische Decken denken :ugly:

    Deswegen habe ich keine Decken mehr im Auto – ich hab' zwei große Schaumstoffmatten, die mit Kunstleder bezogen sind. Die trocknen schnell, müffeln nicht und wenn doch mal Dreck drauf hängen bleibt, kann man die einfach unter den Gartenschlauch halten. :smile:

    Hier gibt's auch nur Whippets (eine Familie hat z.B. gleich einen ganzen Schwung davon – total nette Hunde, die im Feld auch ab und zu ohne Leine unterwegs sind) und einen Silken Windsprite, der einer der Mitarbeiterinnen in der TA-Praxis gehört – eine großartige kleine Hündin.

    Einen Vertreter der anderen Windhundrassen habe ich hier, glaube ich, noch nie gesehen. Wir wohnen aber auch dörflich, rundum Felder und wildreiche Wälder und es gibt keine eingezäunten Ausläufe. Vermutlich ist das einfach keine gute Windhund-Umgebung.

    Meine Aussies passen schon ziemlich perfekt – und es gibt ein, zwei Nachwuchshunde bei Züchtern, wenn die in den nächsten Jahren Welpen haben, muss ich mir echt auf die Finger hauen...

    Ansonsten für später:
    - was 'Windiges' (genaue Rasse noch unentschlossen) als Quoten-Bodenlenkrakete, Du-kannst-mich-mal-Hund ohne viel 'will to please' und hoffnungslos verwöhnter Bettwärmer ;) zu den Aussies
    - Großspitz/Spitz aus der Nothilfe (zum Melden und Aufpassen, falls ich je zu einem kleinen Resthof mitten in der Pampa komme)
    - Sheltie (wenn ich alt bin und was 'Handliches', aber trotzdem Hütiges mit einem Schuss Wahnsinn suche ;) )

    Alle anderen Rassen, die mir sonst noch wirklich gut gefallen (Collie/KHC, DSH, Irischer Wolfshund, ...) sind zu groß und schwer für mich und deshalb wohl eher weniger realistisch.

    Und woher wollt ihr wissen das die selben Sachen (Krankheiten etc.) nicht auch vom Laien berücksichtig werden?

    Und noch mal, weil's ja anscheinend nicht ankommt: Der 'Laienzüchter' hat diese Unterlagen/Infos/etc. nicht. An viele dieser Dinge kommt man gar nicht dran, wenn man nicht einem Verband angeschlossen ist. Wie soll er sie dann berücksichtigen?

    Nehmen wir mal ein, ein 'Laienzüchter' hat eine Hündin. Vielleicht hat die sogar Papiere – aber aus irgendwelchen diffusen Gründen, will der 'Laienzüchter' mit ihr ohne Papiere weiterzüchten. Ein guter Züchter würde jetzt die Verwandschaft der Hündin genau prüfen, um zu gucken, ob sie dafür überhaupt geeignet ist und ob es bestimmte Risiken gibt. Er guckt sich also an, wie es den Eltern der Hündin so geht, was aus ihren Geschwistern geworden ist, ob vielleicht bei denen oder den Halbgeschwistern irgendwelche Besonderheiten waren.

    Kurz, er hält Rücksprache mit anderen Züchtern. Wenn das alles gut erscheint, sucht er einen zur Hündin passenden Rüden – da geht das Spiel dann von vorne los...

    Diese ganzen Vorbereitungen sind zeitaufwändig und erfordern eine Menge Hintergrundwissen – Wissen, das man sich z.B. auf den Fortbildungen des jeweiligen Verbandes aneignen kann. Man muss also nicht nur ungefähr über Gesundheit und Aufzucht Bescheid wissen, sondern z.B. auch eine Menge über Genetik lernen, um verschiedene Dinge richtig einschätzen zu können. Ein guter Züchter macht das.

    ... und magst du mir jetzt mal verraten, wie ein 'Laienzüchter' das alleine bewerkstelligen will?

    Das andere Ziel ist es einen gesunden Hund zu kaufen. Das kann ich von Laien für 600€ aber auch vom Züchter für 1600€. Es kann der selbe Hund sein, der vom Züchter wird immer teurer sein.

    Aber es ist eben nicht derselbe Hund. Du kannst beim 'Laien-Züchter'/Vermehrer Glück haben und einen gesunden Hund bekommen und du kannst beim Züchter Pech haben und einen kranken Hund bekommen. Da bestreitet, glaube ich, niemand.

    Was du beeinflussen kannst, ist die Wahrscheinlichkeit/das Risiko.

    Ein Züchter kennt die Eltern des zukünftigen Welpen, hat detaillierte Gesundheitsergebnisse der Eltern, Großeltern und ev. sogar Ur-Großeltern und den jeweiligen Geschwistern vorliegen. Zu vielen Rassen gibt es Datenbanken: Darin ist vermerkt, welche Ergebnisse (Gesundheit, aber auch sowas wie Verhaltenstests und Prüfungen) die Hunde jeweils hatten. All solche Dinge berücksichtigt ein Züchter, wenn er einen Wurf plant. Bei vielen Krankheiten (z.B. HD und Epilepsie) ist es völlig egal, wenn beide Eltern gesund sind – wenn dafür beispielsweise die Geschwister der Eltern erkrankt sind, ist das Risiko, dass die Welpen später Probleme haben, trotzdem deutlich erhöht. Ein Züchter weiß das und nimmt darauf Rücksicht.

    Ein 'Laien-Züchter' hat diese Infos alle nicht, also kann er sie auch nicht berücksichtigen.

    Natürlic ist ein Hund vom 'Laien-Züchter' kein "schlechteres Lebewesen"! Aber wenn ich mir einen Welpen einer bestimmten Rasse kaufe, dann möchte ich auch einen Hund, der seiner Rassebeschreibung so gut es geht entspricht und bei dem jemand mit Mühe, Sorgfalt und Verstand den Wurf geplant hat – kurz, das jemand sein Bestes gegeben hat, diesem Hund einen guten Start in ein langes Leben zu ermöglichen.

    Beim 'Laien-Züchter' sehe ich diese Bestrebungen nicht, sonst würde er sich ja bemühen die (gar nicht sooo komplizierten) Auflagen zu erfüllen und in einem Verband zu züchten, um dort auf das Fachwissen zurückgreifen zu können.

    Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass viele Leute, die ihren Hund vom Laien kaufen, immer ziemlich direkt überall erzählen, was sie bezahlt haben und wo sie den Hund gekauft haben. Da wird tatsächlich mit stolz verkündet, was man für ein "Schnäppchen" gemacht hat.

    Das fällt mir auch öfter auf und ich wundere mich dann jedes Mal ein bisschen – gerechnet auf die Länge eines Hundelebens ist doch der Kaufpreis die mit Abstand "günstigste" Ausgabe! Selbst wenn man für einen Hund 1.500€ bezahlt (bei 'meiner' Rasse wäre das schon deutlich im oberen Bereich) – für einen Hund in Golden-Retriever-Größe gibt man doch alleine im ersten Jahr schon mehr als das für Futter, TA, Training, Zubehör, etc. aus.

    Oder anders gesagt: Ich würde für einen Hund in der Größe 100-150€/Monat an Kosten einplanen. Das Geld sollte man also (idealerweise) eh am Monatsende übrig haben. Wenn ich jetzt also einen Welpen haben will, muss ich doch nur dieses Geld sparen, mich in der Zeit sorgfältig informieren und nach einem Züchter suchen – und nach spätestens einem Jahr kann ich mir meinen Welpen kaufen und habe den netten Nebeneffekt, dass ich die Entscheidung nicht über's Knie gebrochen, sondern sorgfältig durchdacht habe.

    "Einen Rassehund vom Züchter kann ich mir nicht leisten, ich hab' keine 1.000€ einfach herumliegen" wird ja gerne als Argument für den Kauf vom 'Laien-Züchter'/Vermehrer angeführt – aber das ist schlicht und einfach Schwachsinn.

    Weiß jemand zufällig, woher man eine selbst befüllbare Tube bekommt? Also eine, die weniger als 10€ kostet. :muede: Bei amazon hab ich welche gesehen für 10€ und welche für weniger, die aber nicht so toll sein sollen.

    Vllt weiß noch irgendwer, wo es so eine gibt?

    Einfach mal in der Apotheke fragen. :smile: Zumindest hier bei uns verkaufen die Salbentuben zum Selbstbefüllen in unterschiedlichen Größen, die sind für Leberwurst/Nassfutter für's Hundetraining super.