Beiträge von pardalisa

    Etz langts aber wieder mit dem Thema - dafür gibt´s doch derzeit 1-2 andere Threads nur für diese Frage...

    Warum "langt das mit dem Thema"? Passt hier doch prima rein, genau hier, also unter Mehrhundehaltern, würde ich auch gucken, wenn ich Fragen zur Haltung von gleichgeschlechtlichen Paaren hätte. :???:

    (Die Verlinkung zu den anderen Threads ist zwar nett, aber nicht jeder guckt regelmäßig, was es so für neue Threads gibt, sondern liest vielleicht öfter nur die, die er eh schon abonniert hat. Ist doch völlig okay, hier auch noch mal drüber zu reden, vielleicht "erwischt" man so ja noch ein paar mehr Leute. :smile: )

    Wer hat denn hier Erfahrung mit gleichgeschlechtlichen Paaren? Gab es da vermehrt irgendwelche bestimmten Probleme?

    Ich habe zwei Rüden (der ältere ist kastriert; wurde er aber erst mit 7 Jahren und er hat sich seitdem überhaupt nicht verändert).

    Meine beiden sind prima zusammen – ernsthaften Zoff hatten sie noch nie miteinander, mit anderen Hunden sind sie unkompliziert und solche Dinge wie gemeinsam fressen, zusammen alleine bleiben, etc. mussten nicht groß geübt werden, das klappt einfach. Die beiden haben allerdings auch einen großen Altersabstand und sind ziemlich unterschiedliche Charaktere, sodass es einfach keine Punkte gibt, die für "Zündstoff" sorgen könnten.

    Bei den Fällen im Bekanntenkreis, wo es zwischen gleichgeschlechtlichen Hunden kriselt oder heftig gekracht hat, war das häufig schon vorher absehbar und kam nicht sonderlich überraschend – Ersthund mit großen Baustellen/Unsicherheit/Ressourcenproblem und dann einen Welpen dazu kann halt kritisch werden; in einem anderen Fall waren's zwei Wurfgeschwister (Rüden), beide ziemliche Draufgänger und sehr willensstark, die in einem Haushalt lebten und sich seit der Pubertät nicht mehr leiden können.

    Aber wenn man solche Konstellationen umgeht, seinen Ersthund gut einschätzen kann und selbst klare Hausregeln aufstellt, finde ich ein gleichgeschlechtliches Hundepaar in vielen Fällen wirklich entspannt und überraschend einfach zu halten.

    Wo genau war der Treffpunkt, muss mal gucken, wie lange ich fahre ;)

    Das ist der Wanderparkplatz am Jagdschloss Springe. :smile: Man findet die Adresse bei GoogleMaps, ich kann aber auch gerne noch mal einen Kartenausschnitt mit genauer Markierung und Adresse einstellen.

    Der schwarze Peter ist angekommen. ;) Nach aktueller Zählung sind wir dann auch bei "Gleichstand" für die beiden Tage – und mir würde der Sonntag auch ein kleines bisschen besser passen... :ops:

    Gibt's dagegen Proteste?

    Wenn nein, welche Uhrzeit wäre euch denn als Startpunkt recht?

    Warum soll eine Stoffbox auf der Rückbank, die den Platz einnimmt und somit absolut fest steht, keine sichere Lösung sein? Leuchtet mir absolut nicht ein. Mein Hund fährt auch so und ich bin sehr zufrieden

    Bei einem kleinen Hund mit wenig Gewicht mag das gut gehen, aber bei größeren Hunden hätte ich kein Vertrauen darin, dass der Stoff so einer "normalen" Box aus dem Zoogeschäft hält und nicht reißt. Guck mal bei YouTube nach Hundeboxen-Crashtest-Videos – was bei einer Vollbremsung oder einem Aufprall für Kräfte frei werden, ist ziemlich gruselig...

    Und ich würde jede Box mit Gurten o.ä. gegen Verrutschen sichern, egal wie fest die durch Begrenzung zu stehen scheint. Selbst wenn sie nach vorne und hinten nicht wegschlittern kann, ist seitliches Verrutschen oder ein "Abheben" nach oben bestimmt auch nicht ungefährlich für den Hund.

    Mir geht es dann vor allem um die Kinder, welche dann vielleicht doch nach der Schule nach Australien wollen. Klar gehört es auch ein stückweit zu der Verantwortung Hund dazu, auf bestimmte Dinge zu verzichten, aber die Frage ist, ob das gut ist.

    Vielleicht kann ich mir das schlecht vorstellen, weil ich solche komplett hunde-unkompatiblen Sachen auch ohne Hund nie gewollt habe, aber es gibt ja nicht nur 'entweder-oder'. Ein Hund bedeutet ja nicht grundsätzlicher Verzicht auf Dinge – gerade mit einem einfachen, netten Hund und/oder entsprechend sorgfältiger Vorbereitung lässt sich doch auch für längere Zeit (Praktika, Auslandssemester) eine Betreuung finden.

    Aber ich glaube, ich verstehe schon wie du das meinst – wenn man solche Dinge will, muss man natürlich (oder bei jüngeren Kindern sollten die Eltern) auf diese Dinge achten und das vor der Hundeanschaffung durchsprechen und ggf. einen Plan zurechtlegen. :smile: