Also ehrlich? Bei warmen Temperaturen sitze ich lieber mit meinem Hund im schattigen Garten, statt mich mit Leuten rumzuärgern, die einen dann noch dumm anmachen, weil man sie auf etwas hinweist, was eigentlich mittlerweile auch dem letzten Hundehalter zu Ohren gekommen sein sollte ... Lieber schreibe ich in diversen Foren - auch auf Facebook, wenn das Thema zur Sprache kommt, dass wohl immer noch viele Halter das Risiko unterschätzen ... da erreicht man sicher noch den ein oder anderen mehr, als auf irgendeinem Parkplatz.
Aber genau das ist doch das Problem! Aktivismus von Zuhause aus ist unglaublich bequem – man bekommt das gute Gefühl, etwas getan zu haben, ohne dass man dafür irgendwelche negativen oder unangenehmen Konsequenzen befürchten müsste.
Und ich bezweifele, dass man mehr erreicht, indem man sich darauf beschränkt, Dinge im Internet zu teilen. Ich war dieses Wochende auf einer Hundeausstellung: dort wurde per Durchsage in drei Sprachen (deutsch, englisch, französisch) darauf hingewiesen, dass keine Hunde im Auto gelassen werden sollen, und gleichzeigt waren auf dem riesengroßen Parkplatz Helfer unterwegs, die beim Einwinken geholfen haben und ein Auge auf die dort abgestellten Autos hatten.
Wenn man solche einfachen Dinge umsetzt, muss man es gar nicht erst soweit kommen lassen, dass ein Hund kurz vor dem Kollaps steht, weil man rechtzeitig Hilfe rufen kann (entweder den Besitzer ausfindig machen oder die Polizei rufen). Aber dafür müsste es natürlich Leute geben, die eben nicht nur Infos teilen, sondern tatsächlich mit anpacken wollen - und dafür auch mal ihre Freizeit opfern.
Habe dir auf deine Frage an mich hin geantwortet, wann für mich eine Situation eine "Rettung" darstellt.
Das war mir schon klar - und danke dafür. 
Dein Beitrag klang für mich nur so, als fändest du die Diskussion, wie im Internet mit diesem Thema umgegangen wird, komplett überflüssig, deshalb wollte ich noch mal kurz darauf hinweisen, dass das schon noch von Interesse ist, zumindest für einige hier. 