Beiträge von pardalisa

    Soll ich da nochmal etwas schriftlich vereinbaren? Und was sollte da in so einem Zettel drinstehen? Wie habt ihr das geregelt?

    Ja, ich würde bei Tierhaltung in einer Mietwohnung immer irgendwas schriftliches in der Hand haben wollen.

    Wie das dann konkret aussieht, ist Verhandlungssache: manche Vermieter nehmen ausdrücklich nur die Hunde, die schon vorhanden sind, als Erlaubnis in den Mietvertrag auf (wenn dann einer verstirbt, muss man vor einem neuen Einzug wieder die Erlaubnis einholen), andere haben so allgemeine Formulierungen wie "Die Tierhaltung (2 Hunde) ist gestattet" o.ä.

    Ich würde auf jeden Fall darauf achten, dass das im Mietvertrag steht (nicht auf einem Extrazettel) und von beiden Vertragspartnern unterschrieben wird.

    Okay, aber wie löst ihr die Kommandos aktiv auf? Was sagt ihr da und zieht ihr das wirklich konsequent durch?

    Ich nutze "frei!" als verbales Auflösekommando und yep, ich ziehe das konsequent durch. :smile: Bevor nicht aufgelöst wird, sollen die Hunde das Kommando weiter ausführen. Gerade, wenn ich sie irgendwo ablege o.ä. finde ich das unglaublich praktisch, da will ich mich nicht alle 2 Minuten wiederholen müssen.

    Ernsthaft ... wie groß glaubst du war der nutzen als wir gemeldet haben das die letzten 2 Berner keine 6 Jahre wurden ....
    Da waren die Elterntiere schon 3 x tot ....

    Übrigens geben wir bei Teddy Rückmeldung und lassen bestimmte Untersuchungen machen zu einem abgesprochenen Zeitpunkt weil die Züchter das so wünschten.

    Wie nützlich das bei dem Berner Sennenhund ist, mag ich nicht bewerten - du hast gefragt, was man als Halter tun kann, darauf habe ich geantwortet. Ich weiß aber z.B. von Doggen, dass da mittlerweile in manchen Zuchtlinien wieder vermehrt Wert auf Langlebigkeit gelegt wird, da sind die Züchter für jede Rückmeldung und für jede genaue Untersuchung der Todesursache sehr dankbar, weil die das dann bei der (entfernten) Verwandtschaft dieser Hunde mit einbeziehen können.

    Zu eurem Hund: Und was macht der Züchter dann mit den Ergebnissen? Wenn er nur F1-Generationen 'züchtet', sind die Ergebnisse eueres Hundes doch langfristig völlig egal. Die Eltern eures Hundes werden vielleicht noch ein, zwei Würfe haben, aber da die Wurfgeschwister deines Rüden ja nicht in die Zucht gehen (das wäre dann ja F2), haben die Ergebnisse mit irgendeiner Form von Rasserhalt/Rassebgründung doch nix zu tun.

    Sobald die Eltern in den Zuchtruhestand gehen, wird mit den nächsten beiden Exemplaren der Ausgangsrassen weiterge'züchtet', womit alle gesammelten Gesundheitsergebnisse unbrauchbar geworden sind.

    Ohne das 'live' gesehen zu haben, ist das natürlich nur eine Vermutung, aber für mich klingt das so, als hätte der Hund gar nicht gelernt, dass er ein Kommando länger ausführen bzw. "durchhalten" soll.

    Wie du damit weiter vorgehst, hängt ein bisschen von deinem Erziehungsstil ab. Ich würde wahrscheinlich den wattebausch-positiven Ansatz wählen ;) , die entsprechenden Kommandos noch mal neu aufbauen und parallel ein Auflösekommando einführen. Und dann die Zeit zwischen beispielsweise Sitz und Auflösekommando immer weiter steigern.

    Du hast das absolut richtig verstanden. Nur erklär mir mal wo der Unterschied liegt.
    Weder der engl. Springerspaniel noch meine 3 Berner haben einen Beitrag zum Rasseerhalt geleistet.
    Ich bin ausschließlich Halterin.

    Der Unterschied liegt darin, dass ich auch als "nur Halter" einer Rasse etwas dafür tun kann, dass der Züchter in seiner Arbeit unterstützt wird.

    Ich bin auch keine Züchterin und werde das voraussichtlich auch nie sein, trotzdem habe ich meinen Hund auf rassetypische Erkrankungen untersuchen und die Ergebnisse von einem anerkannten Gutachter auswerten lassen, um der Züchterin meines Hundes fundierte Rückmeldungen zu ihrer Nachzucht zu geben, die sie dann wiederum berücksichtigen kann, wenn sie weitere Würfe plant. Und so kann ich z.B. auch als "nur Halter" meinen kleinen Beitrag zum Rasseerhalt beitragen.

    Bei einem Doodle, der bewusst immer nur in der F1-Generation gezüchtet wird, sind solche Untersuchungen bzgl. des Rasseerhalts oder der Rasseverbesserung völlig überflüssig - da wird ja gar keine Rasse angestrebt. (Was anderes ist das, wenn mit den F1-Hunden tatsächlich weiter gezüchtet wird, darum geht's mir bei dieser Frage nicht.)

    Shawnee wurde heute für einen Schäferhund-Collie-Mischling gehalten.

    Er ist ein Australian Shepherd (blue-merle, etwas größer als der Rassestandard eigentlich 'erlaubt') - und wenn man bedenkt, dass die Vermutung von jemandem mit überhaupt keiner Hundeerfahrung kam, finde ich das einen überraschend guten Tipp. :smile:

    Also ehrlich? Bei warmen Temperaturen sitze ich lieber mit meinem Hund im schattigen Garten, statt mich mit Leuten rumzuärgern, die einen dann noch dumm anmachen, weil man sie auf etwas hinweist, was eigentlich mittlerweile auch dem letzten Hundehalter zu Ohren gekommen sein sollte ... Lieber schreibe ich in diversen Foren - auch auf Facebook, wenn das Thema zur Sprache kommt, dass wohl immer noch viele Halter das Risiko unterschätzen ... da erreicht man sicher noch den ein oder anderen mehr, als auf irgendeinem Parkplatz.

    Aber genau das ist doch das Problem! Aktivismus von Zuhause aus ist unglaublich bequem – man bekommt das gute Gefühl, etwas getan zu haben, ohne dass man dafür irgendwelche negativen oder unangenehmen Konsequenzen befürchten müsste.

    Und ich bezweifele, dass man mehr erreicht, indem man sich darauf beschränkt, Dinge im Internet zu teilen. Ich war dieses Wochende auf einer Hundeausstellung: dort wurde per Durchsage in drei Sprachen (deutsch, englisch, französisch) darauf hingewiesen, dass keine Hunde im Auto gelassen werden sollen, und gleichzeigt waren auf dem riesengroßen Parkplatz Helfer unterwegs, die beim Einwinken geholfen haben und ein Auge auf die dort abgestellten Autos hatten.

    Wenn man solche einfachen Dinge umsetzt, muss man es gar nicht erst soweit kommen lassen, dass ein Hund kurz vor dem Kollaps steht, weil man rechtzeitig Hilfe rufen kann (entweder den Besitzer ausfindig machen oder die Polizei rufen). Aber dafür müsste es natürlich Leute geben, die eben nicht nur Infos teilen, sondern tatsächlich mit anpacken wollen - und dafür auch mal ihre Freizeit opfern.

    Habe dir auf deine Frage an mich hin geantwortet, wann für mich eine Situation eine "Rettung" darstellt.

    Das war mir schon klar - und danke dafür. :smile:

    Dein Beitrag klang für mich nur so, als fändest du die Diskussion, wie im Internet mit diesem Thema umgegangen wird, komplett überflüssig, deshalb wollte ich noch mal kurz darauf hinweisen, dass das schon noch von Interesse ist, zumindest für einige hier. ;)

    Übrigens ist, für mich, der einzige Sinn am Doodle die F1. Ich selber würde mir keine F2 + anschaffen wollen weil hier alle Vorteile hinfällig sind.

    Moment – meine Meinung zu Doodles mal komplett außen vor gelassen, dazu habe ich eine Verständnisfrage:

    Du möchtest also, dass die Eltern deines Welpen reinrassige Vertreter der Ausgangsrassen sind - gesund, typisch im Verhalten und Aussehen, sorgfältig großgezogen, kurz: einen Hund, der das Ergebnis sorgfältiger "Arbeit" eines Züchters ist.

    Und diese Arbeit der Züchter möchtest und kannst du dann durch nix unterstützen, weil dein Hund ja für den Erhalt der Ausgangsrassen nicht relevant ist, obwohl du - wie du sagst - auf die Ausgangsrassen und deren Fortbestehen ja angewiesen bist?

    Habe ich das richtig verstanden?

    Was dein beschriebenes Vorgehen als Handlung im Notfall angeht, stimme ich dir zu, @Usambara - wenn sonst nix greift und man sich sicher ist, dass der Hund in Lebensgefahr ist, ist das als ultima ratio sicherlich legitim. Und ich denke, niemand hier würde sagen "also ne, selbst im allergrößten Notfall ist mir ein heiles Auto wichtiger als ein lebendiger Hund." Die Frage ist halt nur, wie viel Furore macht man um die Aufklärung diesbezüglich – wie gut können Außenstehende wirklich beurteilen, wie es dem Hund geht und auf welche alternativen Maßnahmen sollte man noch hinweisen? Das ist ein Punkt, der m.M.n. ziemlich vernachlässigt wird.

    Weißt du, diese "Aufrufe" und Kommentare, ganz gleich bei welchen, einzeiligen Medien die gepostet werden, die gehen mir sowas am Ar*** vorbei und würde mir wünschen, der Trend ginge wieder in eine andere Richtung.

    Aber genau um diese Sensibilisierung bzw. den Hype im Internet sollte es in diesem Thread doch gehen? :???: Ich hab' mir gerade noch mal den Eingangspost durchgelesen – die Frage war doch nicht "Was würdet ihr machen?", sondern "Wie bewertet ihr die Beschäftigung mit und die Darstellung von diesem Thema im Internet" (jetzt mal knapp formuliert).