Beiträge von pardalisa

    @Pinky4 und @Stachelschnecke ... wahrscheinlich habt ihr recht. Ich hatte ja immer irgendwie die Hoffnung, dass ein Hund, der sich wegdreht und unbekannte Leute normalerweise nicht mal mit dem Hintern anguckt, als 'okay, der ist wohl nicht interessiert an mir' wahrgenommen wird, aber oft genug finden die Leute gerade ihn toll (und wollen ihn unbedingt anfassen).

    Mhm, vielleicht muss ich das merle-farbene Fell doch komplett schwarz umfärben? Oder gibt es Farbmischungen für gestromtes Fell? Das wirkt bestimmt noch besser... ;)

    Reichen denen nicht ihre Partner zum reden? :muede: :ka:

    Die richtig "anhänglichen" Quassler hier bei uns in der Gegend sind hauptsächlich ältere Menschen. Vermutlich gibt's da keinen Partner (mehr)...

    Mir tun die meist ja sogar leid – wenn man so verzweifelt auf der Suche nach Anschluss ist, dass man wildfremden Leuten gleich nach dem ersten 'Hallo' seine ganze Lebensgeschichte erzählt, muss der Leidensdruck ja wirklich groß sein –, aber das ändert nix daran, dass ich mich in solchen Situationen wirklich unwohl fühle und am liebsten einfach weg will. Manchmal ist das (zumindest für mich) wirklich eine Gratwanderung zwischen Mitleid und eigenen Bedürfnissen. :/

    Wie reagiert ihr quasi auf diese menschlichen Tutnixe? Freundliche, aber aufdringliche nervige Menschen?

    Wenn ich einen richtig miesen Tag habe (müde, Kopfschmerzen, lange gearbeitet oder so), setze ich große Kopfhörer auf – da läuft dann nicht mal unbedingt Musik, oft hab' ich die dann einfach nur so auf, weil es schon mal 'ne Menge Leute abschreckt, einen spontan anzuquatschen. Wenn das nicht hilft, bleibt nur noch eine freundliche, deutliche Ansage. Ich hatte damit früher echt Probleme, aber mittlerweile geht das ganz gut, dass ich auch mal sage: "Tut mir Leid, aber mir ist jetzt nicht nach Gesellschaft. Ich will einfach mit meinen Hunden eine stille Runde laufen."

    wie macht ihr das denn mit dem Welpenfutter? Angenommen, ihr füttert nicht das Futter weiter, was es beim Züchter gab.
    Kauft ihr erst einige kleinere Packungen, um die Verträglichkeit zu testen? Oder gleich auf Risiko nen großen Sack?
    Und wie lange testet man die Verträglichkeit? Ne Woche? Zwei?

    Mein Zweithund hat schon beim Züchter verschiedene Futtersorten kennengelernt (BARF, Dose, Trockenfutter), also fiel die Umstellung nicht schwer. Ich hab' gleich einen großen Sack von dem neuen Futter gekauft - wenn der Welpe es nicht gemocht hätte, wäre es als Trainingsleckerli im Ersthund gelandet. Der frisst alles... |)

    Ich fand auch, dass die Kudde in der Qualität in den letzten Jahren heftig nachgelassen hat, deswegen haben wir (oder besser: die Hunde :D ) jetzt ein Kunstlederbett von Klin. Sie lieben es und es hat bislang alle Buddel- und Kratzversuche prima überstanden.

    Mir war's auch nicht wichtig, dass sich Ersthund und Welpe vor dem Einzug kennenlernen. So ein kurzes Schnuppern ist eh so wenig aussagekräftig, da vertraue ich lieber auf die Einschätzung des Züchters und meine eigenen Beobachtungen, welcher Welpe zu uns passt, als dass ich da den Ersthund was "aussuchen" lasse.

    Ich hatte Shawnee dabei, als ich Myrddins Züchterin besucht habe, aber er hat im Auto gewartet. Das war im Herbst, also ging das gut – bei höheren Temperaturen hätte ich jemanden gebeten mitzukommen und mit ihm 'ne Runde zu laufen, während ich die Hunde des Züchters kennenlerne. Ich kenne das aber von Aussiezüchtern auch nicht anders – gemeinsame Spaziergänge sind meist okay, fremde Hunde auf dem eigenen Grundstück werden vom dort wohnenden 'Rudel' eher misstrauisch beäugt und erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit/Management.

    Ich kann gut verstehen, wenn ein Züchter sich in so einer Situation lieber auf den Welpeninteressenten konzentrieren will, anstatt die Hunde – eigene und fremden - immer im Blick zu behalten.