Beiträge von pardalisa

    Für mich ist es allerdings beruhigend, zu wissen, dass einige Hunde "perfekt" geboren werden. Denn manchmal komme ich mir mit Elvis so dumm und unfähig vor - da ist es gut zu wissen, dass ich, hätte ich einen anderen Kandidaten erwischt, jetzt klugscheißend an der Hundewiese stehen würde und meine Erziehungsweisheiten unter das Volk bringen würde.

    So ähnlich dachte ich auch gerade – wenn ich meine Hunde in umgekehrter Reihenfolge bekommen hätte – also den unkomplizierten, leichtführigen zuerst –, hätte mein Ego vermutlich zum unangenehmen Senkrechtstart angesetzt... :D Dabei ist das bei meinem 'perfekten' Hund wirklich nicht mein Verdienst, dass der so toll ist – er passt einfach und das einzige, was ich mir da anrechnen könnte, wäre vielleicht noch, dass ich ihn gut ausgesucht habe.

    (Wobei Perfektion für mich jetzt auch nicht 'Hund ist selbsterziehend und frei von jedem Tadel' bedeutet – sondern tatsächlich nur meint, dass ich am Hund nichts ändern würde, selbst wenn ich könnte. Ich mag an meinem Hund z.B. sehr, dass er mitdenkt und gerne auch mal spontan eigene Ideen für die Lösung eines Problems ausprobiert – für mich perfekt, für jemanden, der Präzision und zuverlässige Wiederholungen im Hundesport möchte, bestimmt eine Katastrophe... :lol: )

    Kein Fremder muss die Eigenarten eines fremden Hundes kennen ...

    Nö, kennen muss er die nicht. Aber sich auf möglicherweise extreme Reaktionen einstellen und damit umgehen können sollte er schon. Wer eine Autoscheibe einschlägt, sollte damit rechnen, dass der Hund dahinter das nicht klasse findet - und dann möglicherweise Fluchtverhalten oder Aggression zeigt. Wer damit nicht umgehen kann, sollte das Scheibeneinschlagen vielleicht besser der Polizei überlassen... Für die Erkenntnis braucht's aber keinen Zettel mit den "Besonderheiten" des jeweiligen Hundes. ;)

    @pardalisa
    Ich fürchte, ohne eine objektive Studie wirst du das nicht feststellen können. Denn es kann natürlich sein, dass auf Grund der erhöhten Warnungen, einen Hund ja nicht im Auto zu lassen, die Medien auch häufiger darüber berichten, wenn dann doch ein Hund deswegen (fast) gestorben ist.
    Das könnte man objektiv nur anhand der Polizeistatistiken feststellen, und da gäbe es natürlich immer noch die Dunkelziffer an Hunden, die nicht gemeldet werden.

    Mit so 'ner Polizeistatistik wäre ich schon glücklich, für den Anfang. Danke für den Tipp, dann werde ich mich in die Richtung mal schlau googlen. :smile:

    Natürlich ist keine Statistik perfekt oder 100%ig vollständig. Aber als Grund für die - teilweise ja doch etwas "ausufernde" - Sensibilisierung bei Facebook, Twitter und Co. wurde ja hier im Thread mehrfach genannt, dass sie eben ihre Berechtigung darin hätte, dass sie nützlich ist - weil man so Leute erreichen und schlussendlich Hundeleben retten würde.

    Der logische Schluss wäre also, dass die Zahl der Hunde, die im Sommer in Autos sterben, in den letzten Jahren zurückgegangen sein müsste, da ja die Präsenz solcher Kampagnen stark zugenommen hat.

    Jetzt mag das an meiner Wahrnehmung liegen, aber so einen Effekt kann ich leider nicht feststellen. Was natürlich zu der Frage führt - ist die Verbreitung solcher erklärenden Beiträge über soziale Medien überhaupt ein sinnvolles Mittel? Oder sollte man sich andere Wege überlegen, um das Problem "Hund im zu heißen Auto" an die richtigen Adressaten heranzutragen?

    Das klingt schonmal gut! Ich habe jetzt einen Pointermix (22kg) und es kommt noch eine zweite Pointermixhündin dazu, die aber deutlich kleiner ist (momentan 14kg, knapp 1 Jahr alt), also auf jeden Fall weniger "Hund" als deine beiden zusammengenommen
    Welchen Polo hast du denn? Ich liebäugel mit dem Cross. Die Rückbank oder sonderlich viel Stauraum brauche ich halt wirklich nicht. Der Polo war mein vorletztes Auto und das war von allen Autos, die ich hatte, einfach der am Schönsten zu fahrendste.

    Ich hab' einen alten. :D Typ 9N, Baujahr 2006 - wenn ich das als absoluter Auto-Laie so richtig wiedergebe. Ich mag den sehr, weil er sich toll fährt und bislang *toi toi toi* total pflegeleicht ist und seltenst in die Werkstatt muss.

    Was man bei einer Box ja immer bedenken muss, ist die Größe der Kofferraumöffnung (damit man die Box da überhaupt rein bekommt, wenn man sie nicht erst im Innenraum aufbauen will) und die Ladekante. Ich weiß nicht, wie das beim Cross ist? Bei meinem geht's mit ein bisschen Tricksen ganz gut, aber ein paar Boxen musste ich im Vorfeld ausschließen, weil sie zwar im Auto Platz gehabt hätten, ich sie aber nicht ins Auto hineinbekommen hätte. Da würde ich beim nächsten noch mehr drauf achten.

    Ansonsten finde ich, dass das für deine beiden Hunde absolut machbar klingt. :smile:

    Meiner Meinung nach unterschätzen noch sehr viel mehr Menschen die Gefahr der Hitze für im Auto wartende Hunde, als daß vorschnell Fensterscheiben eingeschlagen werden. Aus diesem Grund halte ich die Aufklärung diesbezüglich auch weiterhin für sehr sinnvoll.

    Nicht direkt auf dich bezogen, mehr eine Frage in die Runde, aber dazu würde ich gerne noch mal meine Frage von vor ein paar Seiten hochholen...

    Was mich in dieser Diskussion mal interessieren würde, ist, ob diese Aufklärungsaktionen etwas bringen und ob sie die richtigen Leute erreichen. Gibt es dazu Zahlen, ob weniger Hunde in überhitzten Autos sterben, seit jedes Jahr die Warnungen zirkulieren?

    Meiner (natürlich subjektiven) Wahrnehmung nach hat sich da nämlich in den letzen Jahren nix verändert. Ich bin jetzt ungefähr seit 10 Jahren in "Hundethemen" im Internet unterwegs – und die Fülle von Aufklärungsaktionen und die Sensibilisierung in sozialen Netzwerken hat m.M.n. besonders in den letzten paar Jahren stark zugenommen.

    Und trotzdem ist, soweit ich das beobachten kann, die Zahl der Hunde, die jedes Jahr in überhitzten Autos sterben, relativ konstant und schwankt höchstens mal, wenn der Sommer nasser oder kühler ausfällt.

    Für mich stellt sich da die Frage, ob diese Tabelle, Erklärungen, usw. überhaupt die richtigen Leute erreichen – oder ob das ganze nicht eine sinnlose, wenn auch im Ansatz gut gemeinte Panikmache ist...

    (Falls jemand dazu Zahlen oder andere Belege hat, würde mich das sehr freuen! Kann ja gut sein, dass meine Wahrnehmung da völlig an den tatsächlichen Fakten vorbeigeht. :smile: )

    Für mich ist mein Myrddin genau dieser 'perfekte' Hund. Er ist clever, sportlich, anschmiegsam, er lernt gerne und schnell, kann problemlos alleine bleiben, kommt aber ebenso unkompliziert mit ins Büro, jagt nicht, ist (für meine Ansprüche) prima verträglich, ...

    Kurz: es gibt nichts, was ich an ihm ändern wollen würde, selbst wenn ich es könnte. Mag sein, dass er 'Macken' hat, von denen ich noch nie etwas bemerkt habe, aber zumindest sind die in den 2,5 Jahren, die er jetzt bei mir lebt, noch nicht aufgefallen.

    (Und was den 'unperfekten' Hund angeht... so einen habe ich auch. Und ich liebe sie beide gleich, den mit und den ohne Ecken und Kanten. :smile: )

    Stehe eigentlich mehr auf Kleinwagen und hätte am liebsten wieder einen Polo, aber bin mir unsicher, ob ich da zwei mittelgroße Hunde unterkriege.

    Je nachdem, was man individuell unter 'mittelgroß' versteht, passt das schon. Ich hab' zwei Aussies (22 bzw. 24,5kg) in meinem Polo – Rückbank umgeklappt, Doppelbox draufgestellt und mit Spanngurten ordentlich festgezurrt. Viel Gepäck passt dann natürlich nicht mehr rein und nur noch ein Beifahrer, aber so als 'Hundeauto' ist's super. :smile:

    Externer Inhalt vimeo.com
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    Freilaufvideo von letzter Woche. Für die Hunde war's eine völlig unbekannte Umgebung – leider war da auch nix los, sodass ich nicht mal Begegnungen mit Radfahrern, Reitern oder ähnliches filmen konnte, was eventuell spannend gewesen wäre. ;) Trotzdem gibt es einen ganz guten Einblick, wie Freilauf bei uns abläuft – das Söckchen voraus, das Monster gemütlich hinterher und ich schlendernd in der Mitte. :D