Beiträge von pardalisa

    Könnt ihr mir einen Hersteller empfehlen, der gute und wirklich(!!) gefriertaugliche Boxen zum einfrieren von Lebensmitteln bzw Barf/Fleisch hat?

    Tupper müsste gehen. Ich hab' keine Erfahrung mit Barf, aber bei anderen Lebensmitteln funktioniert das auch anstandslos – und sie sind spülmaschinenfest, kann man also zwischendurch auch mal richtig heiß saubermachen. (Gibt's häufig günstig bei eBay oder in lokalen Second-Hand-Läden, dann muss man sich die... speziellen Tupperpartys nicht antun und günstiger ist's auch. :D )

    Meine Hunde lösen sich auch im Garten, wenn's sich gerade anbietet – ich find's praktisch: der Senior mag im Moment bei der Hitze mittags keine Spaziergänge machen, da ist es gut, wenn ich ihn einfach im Garten 'ne Runde im Schatten herumtapsen lassen kann. Und wie @Pinky4 schon sagt, für Hundesitter ist das auch von Vorteil. Ich hab' deutlich mehr Leute, denen ich ein entspanntes Betreuen zu Hause als einen Spaziergang mit beiden zutrauen würde.

    Ich muss hier auch mal eine Frage stellen.
    "Schicken" eure Hunde sich?

    Yep, der ältere Rüde (Shawnee, mittlerweile 11 Jahre alt) ist vor dem Einzug des Zweithundes häufig selbst aufgestanden, um - aus seiner Sicht - verdächtige Dinge zu untersuchen - Klappern des Briefkastens, Autos, die mit laufendem Motor längere Zeit vor dem Grundstück hielten, Besuch, der bei den Nachbarn den Garagenweg heraufkam, solche Sachen. In letzter Zeit fällt mir auf, dass er lieber den Lütten (Myrddin, gut 2 Jahre alt) schickt. Und der tappt dann brav los und guckt, ob alles okay ist... :D Da sie das Ganze lautlos ohne Bellen erledigen und keiner der beiden dabei irgendwie gestresst wirkt oder unter Dauer-Strom steht, lass' ich ihnen den Spaß.

    Jemand eine Idee, was ich tun kann?

    Vielleicht erst mal getrennt spazieren gehen? Dein Zweithund ist auch noch jung, oder? Wenn der älter und selbstsicherer wird, ist er vermutlich weniger 'schickbar' vom älteren Hund und - falls er doch mal losstarten sollte - besser zu unterbrechen. :smile:

    Hat vielleicht jemand mit einem souveränen, intakten Rüden mal irgendwann unter der Woche (da zeitlich sehr flexibel) Zeit, sich als Übungsobjekt für eine Trainerstunde zur Verfügung zu stellen?

    Ich biete gern Myrddin an - weiß aber nicht, ob der schon als 'souverän' gilt... :D Er pöbelt nicht, geht ruhig und artig an der Leine und sucht keinen Stress mit anderen Rüden, aber im Freilauf ist er schon noch ziemlich albern. Hilft dir das oder suchst du eher einen tiefenentspannten Hund? :smile:

    Damit möchte man die besten Eigenschaften zweier Rassen hervor heben.

    Und was passiert mit den Welpen, die die 'schlechten' Eigenschaften beider Rassen mitbringen? Also z.B. HD und Haaren wie Sau vom Labrador und die Ohrenprobleme und den Jagdtrieb vom Cocker?

    Da hier immer von der hohen Geschwindigkeit gesprochen wird: wie schnell können Whippets denn rennen? Würd mich mal interessieren, auch wenns etwas OT ist :)

    Die Frage habe ich mir neulich auch gestellt und als ich auf einer Ausstellung mit ein paar Whippet-Leuten ins Gespräch gekommen bin, meinten die, die Höchstgeschwindigkeit würde so bei 55-60 km/h für einen gesunden, erwachsenen Whippet liegen. :smile: Also deutlich schneller als selbst der besttrainierteste Mensch je geschafft hat.

    Kontakt zum Züchter würde ich ruhig jetzt schon suchen - gerade so ein Kennenlern-Besuch vorher, wenn noch keine Welpen als niedliche Ablenkung ;) da sind, ist ja oft sehr hilfreich. Wenn es dann doch mit dem Umzug nicht rechtzeitig klappt, habt ihr "nur" die Fahrtkosten und Zeit investiert, aber wenn es klappt, hattet ihr vorher schon die Gelegenheit, die Hündin kennenzulernen, mit dem Züchter über seine Wünsche für Welpeninteressenten zu reden, eure Vorstellungen für den zukünftigen Hund zu besprechen, usw. Ihr müsst euch ja jetzt noch nicht auf eine "Warteliste" setzen lassen, aber Kontakt aufnehmen und Interesse zeigen würde ich jetzt auf jeden Fall schon mal. :smile:

    Auf die eigenen Meinung bestehen und für sich sagen, Hundehaltung in der Stadt kommt für mich nicht in Frage, das ist das eine. Das andere, nämlich Hundehaltung in der Stadt pauschal schlecht zu reden, ist jedem städtischen Hundehalter, der sein Bestes gibt, um seinem Hund Abwechslung und Grün zu bieten, gegenüber ungerecht.

    :gut:

    Ich lebe gerne dörflich und "brauche" das für mich auch - aber wenn ich ehrlich bin, dann kämen bzw. kamen meine Hunde mit einem Stadtleben genauso gut zurecht. Mein älterer Rüde ist jetzt seit 11,5 Jahren bei mir und hat in der Zeit schon die unterschiedlichsten Wohnsituationen kennengelernt (vom Einfamilienhaus auf dem Dorf mit Garten bis zur Wohnung in der Innenstadt war da alles dabei). Ich hab' nie feststellen können, dass er irgendwas davon lieber gemocht oder sich irgendwo wohler gefühlt hätte, für ihn hatte alles seine Vor- und Nachteile.

    Die Ansicht "Wiese, Wald = gut; Asphalt, Stadtpark = schlecht" ist doch sowieso eher eine sehr menschliche Bewertung, die man nicht für Hunde (und schon gar nicht für alle Hunde) so übernehmen kann. Mal ganz überspitzt gesagt: Was hilft dem jagdlich interessierten Windhund ein Wald vor der Tür, wenn der da eh nicht abgeleint werden kann? Der wäre vielleicht in einem wildarmen Auslaufgebiet in der Stadt viel glücklicher. Und was nützt dem Hund, der sich eh nicht weit von seinem Besitzer entfernt, ein freier Zugang zum Garten, wenn er da alleine eh nicht hingeht?

    Natürlich ist es immer schwer, sich in die Hundeperspektive zu versetzen, aber so ein Stadtleben kann für einen Hund bestimmt auch viele gute Seiten haben: gesellige Hunde haben häufiger Sozialkontakte, es gibt Unmengen an spannenden Gerüchen, die sich durch die vielen Leute häufiger verändern, für sportliche Hunde findet mensch eher das passende Angebot in Hundeschulen oder Vereinen, usw.

    Da von "dem Hund" oder "der einen artgerechten Haltung" zu sprechen, finde ich sehr, sehr schwierig. Letztendlich sind das für mich immer Einzelfallentscheidungen, ob ein Hund Präferenzen hat und wenn ja, wo die liegen.

    Ich kann meine Hunde mit zur Arbeit nehmen, aber im Moment ist es zu Hause kühler als im Büro, also bleiben sie lieber dort. Es gab für jeden der beiden einen Kong mit gefrorenem Apfelmus bevor ich los musste, und sie haben die freie Wahl an Liegeplätzen - vom Bett im Schatten bis zu den kühlen Badezimmerfliesen.

    (... währenddessen sitze ich hier bei 29,5°C Raumtemperatur im Büro. Hund müsste man sein! xD )