Beiträge von pardalisa

    Hier wollen immer alle den plüschigen, bunten, älteren Rüden streicheln (der das absolut doof findet, fremde Menschen generell wie Luft behandelt und deshalb von mir in solchen Situationen "abgeschirmt" wird), während der jüngere, nicht-gemerlte Rüde häufig übersehen wird (obwohl der das Streicheln von fremden Menschen manchmal sogar toll findet und auf jeden Fall "kontaktfreudiger" als der andere ist).

    Ist ein bisschen fies verteilt bei uns. ;)

    Ich kann am 20. leider nicht, wäre aber irgendwann später gerne dabei. (Dann auch gerne nur mit Shawnee, den kennt Whiskey ja schon - das dürfte klappen, obwohl er ein Rüde ist, oder? :smile: )

    Und wie gesagt, nur wenn es passt - ansonsten warte ich einfach, bis @pardalisa und @Fanwolf mal wieder 'ne Seniorenrunde machen und Manci und Shawnee als Therapeuten zur Verfügung stellen...

    Auf jeden Fall! Elsje sieht auf deinen Fotos immer so niedlich aus, die würde ich gerne mal kennenlernen.

    Ist es normal, dass ein Züchter je nach "Besonderheit der Färbung" unterschiedlich viel für die Welpen verlangt?Kann man da von seriös sprechen?
    Mir kommt das irgendwie komisch vor...

    Kommt drauf an, was das 'Besondere' an der Färbung ist. Viele Züchter geben Welpen mit Fehlfarben günstiger ab, wenn die zuchtausschließend sind. Das fände ich jetzt nicht unseriös.

    Aber für eine seltene, begehrte (aber völlig "normale", erlaubte) Farbe mehr zu verlangen – yep, das wäre m.M.n. unseriös.

    HD untersucht... Der Hund kann die Krankheit nicht weitervererben.

    Nur kurz dazu: Das stimmt so nicht. Auch ein Hund, der HD-untersucht und gesund ist, kann eine "kaputte" Hüfte vererben. Der Erbgang und die Entstehung von HD ist noch nicht endgültig geklärt, die aktuelle Forschungsmeinung geht in die Richtung, dass mehrere Gene + Umweltfaktoren beteiligt sind.

    Deshalb guckt sich ein seriöser Züchter nicht nur das Ergebnis der Elterntiere, sondern so vieler verwandter Hunde wie möglich an. In diesem Fall hier nur den Deckrüden zu untersuchen, sagt überhaupt nix über die Wahrscheinlichkeit von HD bei den Welpen aus.

    will keinen extra Thread dafür öffnen deshalb frag ich mal hier: wie macht ihr das im ICE mit 2 Hunden bzw einem Hund der zu groß ist um in einer Tasche zu reisen?

    Der große Hund braucht ja eh ein Kinderticket, also hab' ich es immer so gemacht, dass ich Ticket für mich + Ticket für den Hund gekauft und zwei Sitzplätze reserviert habe. Ich wurde mehrfach vom Schaffner angesprochen, dass ich für den Hund eigentlich keinen Platz reservieren darf, aber da mein großes, sperriges Gepäck auf dem Sitz stand (an die Kofferablage oberhalb komme ich nicht dran, bin ich zu klein für) und der Hund mit über 60cm Schulterhöhe auch im Interesse der anderen Fahrgäste unterm Sitz eindeutig besser als im Gang liegend aufgehoben war, hatten die Schaffner da immer ein Einsehen und ich musste den zweiten Sitz nie räumen.

    (Und ansonsten: je nachdem, welche Strecke du fährst, bleibt dir mit Hund(en) oft nix anderes übrig, als im Gang in einer Nische auf dem Boden zu sitzen und für das Vergnügen auch noch horrende Ticketpreise für den Hund zu bezahlen. Hab' ich schon erwähnt, wie sehr ich die Bahn hasse? :muede: )

    Was zu beweisen war.

    Hier wird groß rumgetönt, aber ins Gesicht wird nichts gesagt. Weil man ja auf ner Veranstaltung ist :ka:

    Ich denke, das wird bei der Hund im Auto Situation nichts anderes sein. Man sagt nichts, weil man ja im Stress ist, zur Arbeit muss, da sagt ein anderer was usw.

    Die beiden Situationen sind einfach überhaupt nicht vergleichbar, insofern verstehe ich auch nicht ganz, was du hier "beweisen" möchtest. Dass im Internet häufig lauter getönt wird als im 'realen Leben'? Natürlich. Die Erkenntnis hatten wir hier auf den ersten paar Seiten schon. Was die Unterschiede im Ansprechen im tatsächliche Leben angeht:

    Wenn mich jemand (freundlich) darauf anspricht, dass meine Hunde im Sommer im Auto sitzen, dann erkläre ich demjenigen, dass die Heckklappe offen ist, ich (soweit möglich) in Sichtweite bleibe und die beiden Wasser haben – alles okay also. Ginge es meinen Hunden dabei nicht gut, wäre das Auto komplett geschlossen o.ä., hätte der Fragende schließlich das Recht, die Polizei zu rufen, um meine Hunde aus dem Auto holen zu lassen, weil dann ein Verstoß gegen das TierSchG vorläge.

    Wenn ich jemanden anspreche, der seinen Hund mit Stachel führt, dann bekomme ich zum x-ten Mal die gleichen Ausflüchte zu hören: "So schlimm ist das gar nicht/ich kann den sonst nicht halten/der braucht das/das haben wir aber schon immer so gemacht/etc." Machen kann ich dagegen nix – und jemand, der es okay findet, Schutzbefohlenen mit Absicht Schmerzen zuzufügen, ist einfach auch kein guter Diskussionspartner... Da scheitert es ja schon an einer gemeinsamen moralischen Grundlage für die Diskussion. Letztendlich gehe ich aus so einer Situation mit einer Menge Mitleid für den fremden Hund, 'ner Menge Wut auf den anderen HH und 'nem Puls auf 180 heraus und geholfen wurde damit niemandem.

    Und jetzt wunderst du dich, dass du nicht angesprochen wirst?

    Wir führen unsere Hunde situativ mit Dressurhalsband (aka stumpfer Stachel) auch auf Großveranstaltungen. Heißt die Hunde werden am WE von 10.000 und mehr Menschen gesehen. Angequatscht werden wir dauernd, aber auf die Halsbänder? Ein oder Zweimal, bei dreißig Jahren Hundehaltung (mein Freund hatte ja schon vor mir Hunde).

    Was soll man dazu auch schon groß sagen als vorbeigehender Besucher bei so einer Veranstaltung? Es ist zwar armselig, aber ja leider (in Deutschland) nicht verboten seinen Hund mit so einem Teil zu führen.

    - aber ein TIERHEIM?

    Naja, je nachdem wie das Tierheim jetzt so geführt wird, ist das ja auch nicht unbedingt der siebte Höllenkreis, oder? ;) Es gibt da wirklich ein paar sehr nette, fortschrittliche Tierheime.

    Und wenn man in einer echten Notsituation ist, den Hund abgeben muss und durch eine Verkettung von unglücklichen Umständen privat niemanden hat, der ihn nimmt, wohin denn sonst mit dem Hund? Besser ins Tierheim als dem nächstbesten Interessenten über die Kleinanzeigen mitgegeben.

    Wieviele solcher Fälle brauchst Du, also wieviele qualvoll verendeten Hunde, bis Du die Existenz dieser Kampagnen als notwendig erachtest? Es spielt faktisch keine Rolle ob sich die Zahlen gegenüber den Vorjahren drastisch, spürbar, kaum spürbar oder gar nicht verändert haben. Denn das Ziel ist nicht, irgendwann bei Null zu landen und keine Kampagne mehr starten zu müssen, sondern schlicht JEDES Jahr aufs Neue dafür zu sorgen, dass in genau diesem Jahr so wenig Hunde wie möglich diesen qualvollen Tod erleiden, bzw. nicht quälen müssen. Ein NULL wird man nie erreichen und deshalb sind solche Kampagnen auch in Zukunft nötig.

    Schön, dass wir wenigstens was das fett Markierte angeht einer Meinung sind. ;)

    Zum Rest: Ich bezweifele nicht die Sinnhaftigkeit einer vernünftigen Aufklärung zu dem Thema, noch finde ich, dass sich so eine Aufklärung erst ab einer Zahl X von gestorbenen Hunden "lohnt" (... auch, wenn du mir das gerne unterstellen möchtest).

    Ich bezweifele nur, dass die Aufklärung wie sie im Moment läuft wirklich schon das ganze Potenzial ausschöpft, konkret: ich finde Erklärungen per Mailverteiler (bspw. Tasso) oder in sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook) bis zu einem gewissen Grad sinnvoll, aber ich frage mich, ob es da nicht noch andere, zusätzliche Wege gibt, die man einschlagen könnte.

    Ich hab's ein paar Seiten vorher schon mal erwähnt, aber für mich hat dieser Online-Aktivismus ein bisschen was von "Ich fühl mich gut bei minimalem Aufwand". Es ist schließlich soviel bequemer auf "Teilen" zu klicken, anstatt sich selbst als Helfer bei einer großen Veranstaltung freiwillig zu melden - aber da würde man wenigstens direkt Leute ansprechen und Hunden helfen können. Seltsamerweise ist es irre schwierig, freiwillige Helfer für 'ne Parkplatzkontrolle zu finden (haben wir gerade durch das Thema, als hier in der Gegend zum Tag des Hundes Aktionen organisiert wurden), aber wenn man in den lokalen Tierschutzgruppen fragt, haben ausnahmsweise alle, die vorher fleißig Warnhinweise zur Hitze im Auto geteilt haben, ausgerechnet schon an dem Tag irgendwas ganz Wichtiges vor...

    Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, wie er seine Zeit und sein Involvement sinnvoll eingebracht sieht – aber für diesen Thread: ja, m.M.n. nehmen die Warnhinweise in sozialen Netzwerken teilweise hysterische, beleidigende Züge an, während gleichzeitig wenig Bereitschaft vorhanden zu sein scheint, den großen Worten auch Taten folgen zu lassen.

    Man IST aufmerksamer geworden und zwar so stark, dass es vielen "Hunde-im-Auto-Lassern so peinlich ist, dass sie unzählige Threads mit ebenso unzähligen (Pseudo)Gründen aus dem Boden stampfen um sich zu rechtfertigen. Wären die Kampagnen ohne Wirkung, dasnn wäre das kaum nötig oder?

    Und das ist ein weiteres Problem: die Kampagnen erreichen offensichtlich (zumindest zum Teil) die falschen Leute – nämlich die, die sich eh schon Gedanken gemacht haben und damit um das Problem wissen. Die Deppen, die ihren Hund völlig unreflektiert bei 34°C in praller Sonne im geschlossenen Auto sitzen lassen, wird es immer wieder geben, mit reiner Aufklärungsarbeit erwischt man die nicht (s.o., ein Null erreicht man nie), aber diejenigen, die sorgfältig abwägen und situationsabhängig entscheiden, werden dafür dann auch noch zur Rechtfertigung gedrängt. Ziemlich verquer, wenn man mal drüber nachdenkt.