Beiträge von pardalisa

    Ich wohne "dörflich" (= gehört offiziell zum Stadtrandgebiet, ist aber 30er Zone und um 18 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt ;) ), trotzdem laufen meine Hunde innerorts nicht frei. Die 5 Min. bis zum Feld/Wald brauchen sie keine zusätzliche "Freiheit", da können sie gut abwarten - und das Risiko, dass doch mal jemand flott aus einer Einfahrt oder einem Hoftor geschossen kommt und den Hund übersieht, weil der 5m hinter mir zuckelt, ist's mir nicht wert.

    Ich muss gestehen, dass ich auch noch nicht ganz verstanden habe, warum man seinen Hund in der "richtigen Stadt", also an befahrenen Straßen mit regem Fußgängerverkehr auf dem Bürgersteig überhaupt freilaufen lässt. :ops: Also, was das für den Hund bringt, meine ich - denn im Einflussbereich des HHs muss er ja sowieso sein, groß vorlaufen oder hinterhertrödeln geht da ja eh nicht, also kann man doch auch gleich 'ne Leine dran machen?

    Rückruf und ein Aus-Kommando waren das, was mein jüngerer Rüde zuerst gelernt hat. (Bei dem älteren ist die Welpenzeit fast 12 Jahre her, da erinnere ich mich nicht mehr... :ops: )

    War beim ihm am "dringendsten" so: er ist schon immer ziemlich unerschrocken unterwegs, will alles erkunden, alles untersuchen - da erschienen mir "Hier!" & "Aus" zu seiner eigenen Sicherheit am sinnvollsten als erste Kommandos. Alles andere wie Sitz, Platz, Fuß kam dann erst sehr viel später - davor war mir die Gewöhnung an Alltag und Umwelt wichtiger.

    Bei uns gibt's irgendwie relativ wenig Regeln, die ich mit den Hunden brechen könnte. Mein Opa ist im Ruheforst begraben – zum Grab dürfen die Hunde also an der Leine offiziell mitgenommen werden, aus der Innenstadt (wo ganzjährig Leinenzwang besteht) bin ich schon lange weggezogen, und Kotbeutel haben ich eh immer dabei und überall da, wo bebautes Gebiet ist, ist das Aufsammeln für mich auch selbst verständlich. Auf Kinderspielplätze, Fußball-/Liegewiesen oder ähnliches würde ich freiwillig keinen Fuß setzen, also betrifft mich ein Hundeverbot da auch nicht.

    Was nervt, ist die Brut- und Setzzeit, weil die Regelung so dämlich gemacht ist, aber da ich mit wenig Fahrzeit ein anderes Bundesland für "legalen Freilauf" erreichen kann, tangiert mich das auch nicht so sehr. (Schön wär's trotzdem, wenn da mal jemand mit Verstand drangehen und das Ganze sinnvoll überarbeiten würde... :hust: )

    Die einzige Regel, die ich wirklich bewusst breche, weil sich mir der Sinn dahinter nicht mal ansatzweise erschließt, ist das Badeverbot für Hunde hier im See in der Nähe. Wenn ich da frühmorgens mit den Hunden bin und keine Menschenseele sonst da ist, die sich gestört fühlen könnte, dann dürfen die Jungs da schwimmen. Meinetwegen auch direkt neben dem Verbotsschild. ;)

    Die Finanzfrage nervt mich – als Studentin mit zwei mittelgroßen Hunden – auch manchmal. Bei völlig fremden Leuten sage ich dann einfach, dass ich mit ihnen nicht über Geld reden will; bei Kommilitonen frage ich oft im Gegenzug, was sie so pro Monat für Fitnesstudiomitgliedsbeitrag/Zigaretten/Weggehen (Alkohol)/Spritgeld für Fernbeziehung o.ä. ausgeben. Da kommt häufig auch ganz schön was zusammen – und dann sag' ich halt, dass das Geld bei mir stattdessen "in die Hunde wandert" ;) und gut ist's.

    Mal 'ne ganz blöde Frage, weil ich gerade aus dem Urlaub zurück bin und das Thema interessant finde:

    Wie ist das denn dann bei Wohnmobilen? Die haben ja auch Rückspiegel, die ja aber durch den Aufbau hinten (entweder komplett geschlossen oder mit minikleinem Fenster) überhaupt nicht nutzbar sind. Dafür haben sie meinst an jeder Seite zwei Spiegel, um die blinden Flecke so gut wie möglich (aber natürlich nicht komplett) zu minimieren.

    Gilt da auch die Eigentlich-ist-Einweisen-Pflicht-Regel oder geht man da davon aus, dass eh niemand mit so 'ner Kiste im Stadtverkehr unterwegs ist und die Parksituation auf Wanderparkplätzen, Campingplätzen, etc. entspannter ist?

    Zu den Altersabständen: meine beiden sind neun Jahre auseinander, das war für mich schon viel. Ich hätte lieber schon früher einen Zweithund gehabt, aber Wohnsituation und Studium sprachen da vorher eindeutig dagegen.

    Shawnee war und ist allerdings auch für sein Alter größtenteils noch echt fit. Er macht keinen Sport mehr (fand er noch nie wirklich wichtig) und schläft gerne aus morgens, aber er braucht noch keine Medikamente, hört und sieht mit seinen mittlerweile knapp zwölf Jahren noch gut, läuft normale Spaziergänge und gelegentliche Tageswanderungen (mit Pausen) mit und ist einfach fröhlich und dabei. Mit Myrddin läuft das prima, die beiden sind ein eingespieltes Team und Myrddin, der sonst ja mit anderen Hunden durchaus gerne mal "dagegen hält" und testet, was er sich so an Frechheiten erlauben kann, ist mit Shawnee wahnsinnig kompromissbereit und nachsichtig.

    Trotzdem würde ich meinem Senior keinen zusätzlichen Aussiewelpen o.ä. mehr vorsetzen. Ich mag da ja die kernigen, mutigen, frechen Exemplare :D – und Shawnee ist dafür einfach zu nett und nachgiebig, da müsste ich viel zu sehr drauf achten, dass so ein Terrorzwerg ihn nicht nervt und bedrängt. Mit einer "zarteren", ruhigeren Rasse, das ginge vermutlich ganz gut - aber auch da: ich mag mir den tollen Ist-Zustand hier im Moment nicht kaputt machen. Zwei charakterlich unterschiedliche Hunde, die aber trotzdem harmonisch zusammenleben, sind für mich eigentlich ideal. Mehr braucht's da gar nicht. :smile:

    Ich kann an der Box auch besser "vorbeigucken" als am Gitter, das vorher im Auto war. Aber ich wohn auch in 'ner ruhigen Ecke und muss so gut wie nie in enge Parklücken einparken (kein Stadtverkehr, keine Parkplatzsuche vor der Haustür), also zählt das wohl nur so halb. ;)

    ... mein Traum für später ist ja so ein Auto, wo man aussteigt und das sich dann ganz alleine computergesteuert einparkt. Beeindruckende Technik, aber halt (noch) zu teuer.

    Ich habe für zwei Aussies...

    - 1 großes Körbchen (von Klin)
    - 1 XXL-Box, die als "Höhle" offen rumsteht
    - 1 Liegedecke unterm Schreibtisch

    ... und natürlich Bett & Sofa, wo die verwöhnten Luxusköter auch drauf dürfen. xD Fest zugewiesene Plätze gibt's bei uns nicht, die beiden mögen aber eh gerne mit Körperkontakt rumliegen und teilen alles. Wem zu warm wird, der weicht halt woanders hin aus.

    @pardalisa
    Danke für die Antwort :smile: .
    In welchen Monat warst du den da ?
    Weil wir würden ja so in Mai fahren.
    Ich würde natürlich auch gucken ,das ich nicht zu den Stosszeiten gehe und wenn es zu voll ist könnten meine Eltern auch jederzeit mit uns zum anderen Strand fahren :smile: .
    Aber danke dass du mich drauf hinweist .

    Wir waren im August da, sind allerdings nicht an einem festen Ort geblieben, sondern etappenweise herumgereist. Ich weiß nicht, ob es eher "hundeleere" Gegenden gibt - dort, wo wir waren, waren freilaufende Hunde in den Dörfern und an den Stränden völlig normal, da war auch nicht immer ein Besitzer in Sichtweite.

    (Nicht falsch verstehen, das waren keine "klassischen Straßenhunde" und die traten auch einzeln, nicht in Gruppen auf - und sie wirkten alle sehr gut gepflegt und versorgt, hatten größtenteils Halsbänder um und waren recht freundlich und verträglich; ich hatte also auch keine Bedenken, was kurzen Kontakt angeht. Aber man hatte halt schon den Eindruck, dass es vielerorts üblich ist, den Hund einfach schon mal eine Runde allein Gassi gehen oder vor dem uneingezäunten Garten schnüffeln zu lassen, während der Besitzer noch kurz irgendwo badet/Einkäufe erledigt/was-auch-immer.)

    Wir waren auch vor einiger Zeit mit Hund in der Bretagne und im Großen und Ganzen ziemlich begeistert. Die Strände waren schön, der Hund durfte fast überall mit ans Wasser, man kann prima wandern, wenn man mag, und die Leute waren nett. Ein, zwei total überlaufene Ecken hätte man sich zum Angucken sparen können, aber die gibt's ja immer.

    Ich würde am liebsten in der Nähe vom Strand Urlaub machen ,wo es vllt recht ruhig ist und man nicht ganz soviele andere Hundehalter hat .

    Nur kurz dazu noch: die anderen HH, die wir getroffen haben, waren durch die Bank weg alle seeehr locker, was Hundekontakte anging. Will heißen: sowohl die "ortsansässigen" Hunde, als auch die der Touris liefen größtenteils frei; im Dorf, am Strand, auf den Wanderpfaden, eigentlich überall. Mir war's egal, mein Rüde fand und findet das völlig okay und ich hab' das mit ihm dann einfach auch so gehalten – aber wenn man einen Hund hat, der da mehr Abstand braucht, kann das u.U. schnell stressig werden. Das nur so als Anmerkung/Vorwarnung. :smile: