Beiträge von pardalisa

    Zum Alleinbleiben: ich finde das für einen Welpen auch zu lange. Das kann klappen, aber besonders wahrscheinlich ist das nicht. Falls ihr wirklich einen Welpen wollt, würde ich mir da auf jeden Fall Gedanken um eine andere Betreuung für die Frühschichtwochen machen.

    Ansonsten: Was wollt ihr denn generell für einen Hund? Habt ihr eine bestimmte Rasse im Auge? Wollt ihr Hundesport machen oder habt ihr Vorstellungen bzgl. Größe/Gewicht/etc.? Viele Nothilfe-Vereine der entsprechenden Rassen vermitteln ältere Hunde, die aus unterschiedlichsten Gründen ihr Zuhause verloren haben - vielleicht werdet ihr da fündig? Mit ein bisschen Glück gibt es da sogar einen Hund, der das Alleinbleiben und den Kontakt zu Pferden/das Mitnehmen in den Stall schon kennt. :smile: Und die Tierheime der Umgebung sind sicher auch einen Besuch wert - wenn ihr da erklärt, was ihr euch vorgestellt habt und was ihr dem Hund "bieten könnt" findet sich vielleicht auch da ein passender, erwachsener Hund.

    Wie bzw. mit was belohnt ihr duch den Maulkorb?

    Ebenfalls mit der Leberwursttube oder mit diesen dünnen, weichen Kaustangen, die man eingeschweißt im Supermarkt kaufen kann. Die sind zwar sicher kein "gutes" (im Sinne von "qualitativ hochwertiges") Futter, aber für ein bisschen Maulkorbtraining fand ich das bisher immer ganz praktisch, weil man die gut in kleinere Stücke teilen, durchs Gitter schieben und das Ende in der Hand behalten kann, bis der Hund das Stückchen richtig erwischt hat.

    Warum nennen so viele Leute ihre Hunde "Fellnasen"?

    Von der Wortherkunft könnte ich mir schon vorstellen, dass sich das aus "Nase" als Kosename entwickelt hat – wie du schon sagst, es gibt ja auch "Schnarchnasen", "Pappnasen", etc. Und eine "Fellnase" ist dann eben irgendwas Verniedlichtes (Hund, Katze, ...), was Fell hat.

    Ich finde den Begriff auch seltsam und würde meine Hunde nicht so nennen. Ich kann aber auch mit "Notfellen", "Sternenstaub" und "Seelenhunden" absolut nix anfangen, also bin ich da vermutlich einfach schrecklich, schrecklich unromantisch. ;) :D

    @pardalisa Ich glaube, das würde nicht klappen. Ich hätte auch kein Problem damit zu verzichten. Wir haben ja das Problem, nicht Du.

    Ach was, ich hab' doch Shawnee, mit dem ich mitkommen könnte, dafür musst du doch nicht verzichten! Ich würd' dich und Whiskey gerne mal wiedersehen – und dem Unfug bricht kein Zacken aus der Krone, wenn der ein Mal aussetzen muss. ;) Aber wir können das ja vorher noch mal absprechen.

    @Cassandra1 Mitkommen auf eigene Gefahr – @Fanwolf und ich stehen dann mit Herzchen in den Augen und begeistertem "Oh, ein Irish Wolfhound!"-Blick da. :lol: Nein, im Ernst: es wäre toll, wenn ihr dabei wärt!

    Schlag irgendwas vor. :)
    Falls ich Wünsche äußern darf: Übersichtlich, möglichst wenig überlaufen (oder auch "menschenleer") und im Idealfall mit Wasserzugang, auch gern nur in Fluss-/Bachform. Wald geht auch immer.

    Ich bin im Moment noch in Göttingen, der 16.10. ist blöderweise der frühste Abstecher, den ich nach Hannover mache(n kann). Ist also alles ein bisschen langfristig geplant bei mir im Moment. :ops: Falls du also "nur" meine Jungs kennenlernen magst (ohne größere Gruppe, meine ich), hätte ich hier in Gö auf jeden Fall ein paar passende Ecken - das wäre dann natürlich schon eine weitere Anreise.

    Ansonsten für den Oktober, falls das mit dem Groß-Gruppen-Spaziergang auf das Wochenende fällt: ich könnte ein paar Ideen für Touren im Deister beisteuern, bin aber auch für alles andere zu begeistern. :smile:

    Edit: @Millemaus Wie ist das mit Whiskey und Myrddin? Ich kann das kleine Unfug zu Hause lassen, wir können das aber auch gerne mal probieren – wie du magst. :smile:

    Was wäre denn der von dir aus nächstgelegene Bahnhof?

    Kommt drauf an, wo wir laufen würden. :smile: Im Umland von Hannover hält die S-Bahn in jedem zweiten Kuhdorf, da findet sich bestimmt was. Und seit dem Ausbau der Bahnstrecken fahren da auch in viele Richtungen die Züge im 30-Min.-Abstand vom Hannover Hbf aus.

    Hat jemand Lust auf eine Runde mit uns?

    Aber klar! :smile:

    Wegen der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln – ich hätte Platz für eine Person + Hund im Auto und könnte eine Mitfahrgelegenheit vom nächstgelegenen Bahnhof zum Startpunkt für den Spaziergang anbieten.

    Das bezweifle ich. Lebenslang an der Leine ist eine Form von Freiheitsbeschränkung, die den Hund übermäßig beeinträchtigt. Leinenhaltung ist nicht artgerecht, auch bei Windhunden nicht (und ich hatte einen Podenco, der viel frei lief).

    Deshalb hatte ich ja dazu geschrieben, dass zusätzlich zu den Spaziergängen an der Leine regelmäßig Freilauf in sicherem Gebiet (z.B. großem eingezäunten Auslauf) möglich sein sollte. ;) Reine Spaziergänge an kurzer Leine ein Leben lang wären m.M.n. für die deutliche Mehrzahl der Hunde auch nicht artgerecht, da stimme ich dir zu.

    Ich würde das Problem gar nicht mit Schreckreizen behandeln. Aber auch hier wieder: "In der Theorie". Jeder, der es anders macht, muss falsch liegen.

    Nein, natürlich liegt nicht jeder falsch, der das anders handhabt. Mit meinem "in der Theorie" wollte ich nur ausdrücken, dass ich persönlich sehr lange brauche, bis ich überhaupt auf den Gedanken komme, ein Verhalten über Strafe zu formen oder zu beeinflussen. Ich schließe das nicht kategorisch aus, aber ich bevorzuge andere Methoden. Die meisten Diskussionen zum Thema "Strafe in der Hundeerziehung" spiele ich also für mich und meine Hunde nur in der Theorie durch, weil ich sie in der Praxis schlicht nicht brauche. War vielleicht blöde formuliert von mir. :ops:

    Ich bin der Überzeugung, dass die Methodik eine untergeordnete Rolle spielt, solange man aus Sicht des Hundes Struktur, Ordnung und Vorhersehbarkeit herstellt und nicht willkürlich straft. Es darf den Hund halt nicht aus dem "Off" treffen und es muss klar sein, was er machen SOLL und nicht nur, was er nicht machen DARF. Wie ich diese Struktur herstelle ist im Endeffekt egal.

    Beim ersten Teil sind wir wieder einer Meinung. :smile: Die Diskussion gab es irgendwo hier so ähnlich schon mal, da ging es, glaube ich, um Pöbeln an der Leine bei Sichtung eines fremden Hundes: jetzt bin ich zwar ziemlich "wattebauschig" in Sachen Hundeerziehung unterwegs, aber das wäre z.B. für mich ein Problemfeld, indem ich faire, angekündigte Strafen (+ Alternativverhalten, das dann positiv bestärkt wird,) absolut nachvollziehen kann.

    ABER: So'ne Strafe über Sprühhalsband kommt ja in aller Regel nicht fair und angekündigt daher, sondern gerade aus dem 'Off' und für den Hund nicht richtig zuordnebar. Genau das macht ja den großen Schreck daran aus - der Hund hat da was an seinem Hals, was plötzlich 'auslöst' und sich dabei am äußersten Rand oder nicht mal in seinem Sichtfeld befindet.

    Und da sind wir wieder bei meinem Ausgangsproblem: ich deckele ein Verhalten und zwinge den Hund dazu, in seiner aktuellen Lage zu verharren. Mache ich das, wenn mir mit angeleintem Hund der Erzfeind entgegen kommt, dann sind das ein paar Sekunden, in denen der Hund die Backen halten und ordentlich an der Leine dran vorbei laufen muss. Das wäre ein Fall, in dem ich mit gutem Gewissen sagen würde "okay, solche Dinge passieren im Leben, da muss mein Hund einfach mal durch, das lässt sich selbst mit der nettesten, bedürfnisorientiertesten Erziehung nicht komplett vermeiden".

    Verlange ich aber dieses Verharren über einen längeren Zeitraum (wie hier in dem Beispiel über eine ganze Hundeschulstunde), dann fände ich es schon eine Überlegung wert, dem Hund einen anderen Umgang mit seinem Konflikt/Stress zu ermöglichen. Und da wäre m.M.n. die Strafe/Korrektur auch nicht mehr das "kleinstmögliche Übel", weil man ja ausreichend andere Lösungsmöglichkeiten hätte. Wie gesagt: wenn ich in so einer Situation mit Strafe arbeite, dann ist der Hund ja immer noch gestresst/überfordert, er ist nur nicht mehr laut dabei. Ob das jetzt besser ist? :ka:

    (Und ich glaube, so weit liegen wir da gar nicht auseinander: Was du zum Thema Struktur und Fairness sagst, unterschreibe ich sofort. Nur sehe ich beim Sprühhalsband halt verstärkt die Tendenz, dass eben genau das eintrifft, was man nicht will - plötzliche, nicht nachvollziehbare Strafe für den Hund, "ausgeteilt" von Leuten, die sich der Schwere/Stärke so eines Sprühstoßes und seiner Wirkung auf den Hund überhaupt nicht bewusst sind.)