Beiträge von pardalisa

    @pardalisa armes Seelchen... :lachtot: Die Leute interpretieren zu herrlich!!!

    Ja, ne? Ich hätte den Spruch ja noch verstehen können, wenn mein Hund da wie das personifizierte Elend gestanden hätte, aber der fand sich und den Maulkorb ausgesprochen gut und hüpfte fröhlich herum. xD Warum auch nicht, gab' ja Aufmerksamkeit und Kekse...

    (Und warum bei manchen Leuten immer gleich der Schluss "Tierschutz = gaaanz armer Hund" gezogen wird, ist mir auch ein Rätsel... :pfeif: Ich kenne wirklich einige Tierheime, die richtig klasse sind und wo völlig normale, lebenslustige Hunde sitzen. Wäre echt schön, wenn TS aus dieser reinen Mitleid-Notfellchen-jetzt-retten-wir-aber-mal-was-Ecke rauskommt.)

    Gerade auf der Hundewiese, wo gen Wochenende immer die ganzen Tut-Nix-Leute unterwegs sind (ich mein' das nett, aber die meisten HH dort sind wirklich eher... unbedarft und haben entsprechende Freu-Hunde):

    Myrddin hat einen neuen Maulkorb, weil er endlich ausgewachsen ist und ich das wichtig finde, dass er es grundsätzlich kennt, so ein Teil zu tragen. Ich hatte den Maulkorb also mit und hab' ihn Myrddin unterwegs immer mal wieder aufgesetzt – paar Minuten tragen, Kekse in den Hund, zur Gewöhnung.

    Am Fluss, wo wir gerade ausprobieren, ob hund mit dem Maulkorb auch trinken und planschen kann, treffen wir dann eine Frau mit zwei Retrievern – und bevor ich noch sagen kann, dass wir bloß was üben und sie ihre Hunde gerne laufen lassen kann, hat sie ihre beiden schon eingesammelt und guckt ganz mitleidig rüber: "Der ist aus dem Tierheim, nicht? Jaja, das sieht man sofort! Ein ganz armes Seelchen!"

    Öhm, ja. Ich fand's ja wirklich nett, dass sie ihre Hunde so selbstverständlich angeleint hat :gut: , aber dass mein fröhlich im Wasser planschender Hund jetzt ein 'armes Seelchen' ist, nur weil er kurz mal 'nen Maulkorb trägt? Ich weiß ja nicht... :D

    Das jetzige Geschirr ist mir zu unsicher und ich würde dann im nächsten Urlaub ein Sichereeitsgeschirr verwenden. Da habe ich an das Ruffwear Webmaster gedacht. Ist das das "Beste" oder könnt ihr noch Alternativen empfehlen?

    Das Ruffwear Webmaster hat eine ziemlich große Auflagefläche, die auch - zumindest anfangs - ziemlich starr und unbeweglich ist. Manche Hunde irritiert das.

    Ist dein Hund schon ausgewachsen? Dann würde vielleicht auch eine Maßanfertigung in Frage kommen: Blaire, Camiro und eRPaki bieten alle Sicherheitsgeschirre aus den unterschiedlichsten Materialien und in den verschiedensten Farben mit oder Zusatzschnickschnack wie Extraringe, Griffe zum Heben des Hundes, Verstellmöglichkeiten, etc. an. Vielleicht für längere Touren eine Investition wert. :smile:

    Oh, und viel Spaß im Harz weiterhin!

    Dass er notfalls weggeht, wenn's ihm zu eng wird, ist auf jeden Fall klasse! :smile:

    Ich glaube, ich würde mal testen, ob er auch knurrt, wenn er einen festen Platz hat, der nur für ihn ist – eine offene Box oder sowas, und ihn dann da abends hinschicken und gucken, ob die Reaktion die gleiche ist, wenn eins der anderen Tiere sich im Raum bewegt.

    Was mir sonst noch einfiele: Schmerzen hat er sicher keine? Gerade, weil das nur abends auftritt, er also vermutlich den Tag über viel "auf den Beinen" war und durch Müdigkeit ev. schneller gereizt ist, wäre das ein Punkt, der sonst vielleicht noch gecheckt werden könnte.

    Kannst du ungefähr eingrenzen, was die Ursache ist?

    Meinst du, er knurrt, weil er sich Loki schon mal vorsorglich auf Abstand halten will? (So nach dem Motto: "Ohoh, der steht auf, der soll bloß nicht herkommen und mich berühren!") Denn dann würd's ja wenig bringen, ihm das 'Privileg' Sofa/Bett zu streichen, da würde er ja vermutlich auf dem Boden oder in einer Box genauso knurren?

    Oder ist das eher ein Kontroll-Tick bei ihm? Also eher so: "Der hat sich GAR NICHT zu bewegen, wenn ich das nicht erlaube!" Dann wäre der Entzug von erhöhten Liegeplätzen ja schon (als erster Schritt) sinnvoll, damit er aus seiner Ausfpasserposition rauskommt und anschließend lernt, dass er sowas nicht zu entscheiden hat.

    Hast du jemanden, der sich das mal live angucken und einschätzen könnte?

    Bei Kindern, egal welchen Alters, hab' ich da echt viel Verständnis für "sonderbare" Sprache – lernt halt jedes Kind in seinem eigenen Tempo.

    Aber bei Erwachsenen läuft's mir da regelmäßig kalt den Rücken runter. Hier gibt's eine Frau in der Nachbarschaft, die immer nur von ihren "Wauzis" spricht und gerne davon erzählt, dass sie wieder "total süße Welpis" gesehen hat.

    Lange ertrage ich ein Gespräch mit ihr nicht... :mute:

    ... weil ich keine Ahnung habe, wie das gehandhabt wird, wenn tatsächlich "Mängel" oder Abweichungen auftreten. ;)

    Es geht (zum Glück) nicht um meinen eigenen Hund und die frisch gebackene Welpenbesitzerin verträgt a) keine Kritik oder auch nur milde kritische Nachfragen und hat b) sich generell eher wenig Gedanken zur Hundeanschaffung gemacht :hust: , deshalb wollte ich lieber hier kurz nachfragen, ob es tatsächlich RZVs oder bestimmte Rassen gibt, bei denen das standardmäßig so läuft.

    Aber gut zu hören, dass ich mit dem Wundern über solche Formulierungen nicht allein bin. :smile:

    Inwiefern macht der "Züchter" das?

    Steht so im Kaufvertrag.

    Ein seriöser Züchter weiss, dass er gewisse Eigenschaften vermuten, aber nicht garantieren kann.

    Das dachte ich eigentlich auch, aber der Züchter macht sonst einen guten Eindruck (züchtet im Verband, lastet seine Hunde rassegerecht aus, Zuchthündin hat alle erforderlichen Prüfungen und Untersuchungen bestanden, etc.). Gerade deshalb kam mir das mit den 'zugesicherten' Eigenschaften echt seltsam vor.

    Aus aktuellem Anlass im direkten Umfeld: Wie seriös würdet ihr das finden, wenn der Züchter bei Übergabe eines Welpen verschiedene Charakterzüge schriftlich "garantiert"? (Nicht rassetypische Arbeitseigenschaften oder die Eignung für einen bestimmten 'Job', sondern einfach nur Wesenszüge wie "kinderfreundlich", "aufmerksam", etc.)

    Mir kam das ausgesprochen komisch vor, bin ich damit alleine? Oder ist das bei den klassischen Begleit-/Familienhundrassen wirklich so üblich? :???:

    Nö, ich beziehe mich auf das, was der TE schreibt: Sein Hund springt andere Menschen an. Nicht so toll, würde ich mal sagen.

    Ich hatte den Eingangsbeitrag so verstanden, dass die Leute ungefragt ankommen, streicheln und der Hund der TE dann hochspringt. Und die/der TE das halt aus Erziehungsgründen nicht möchte, die streichelnden Leute das aber völlig okay finden. Einen Hund, der wahllos irgendwo hinrennt und Leute anspringt, während der Besitzer sich über Streichler beschwert und gleichzeitig seinen Hund einfach machen lässt, habe ich da jetzt nicht gesehen.

    Und natürlich kann man nur an sich und seinem eigenen Hund arbeiten - trotzdem finde ich's verständlich, wenn man sich über dusselige Menschen ärgert. Ob das so besonders zielführend ist, steht auf einem anderen Blatt ;) , dafür gab's ja hier die Ratschläge.