Ich hab' aus ganz praktischen Gründen zwei Hunde vom Züchter: der erste eigene Hund zog ein, als ich noch zu Hause gewohnt habe, wir einen Familienhund hatten und meine Eltern ein Wörtchen bei meiner Hundewahl mitzureden hatten
, da war vorhersehbare/gut abzuschätzende Entwicklung des Welpen (sowohl charakterlich als auch was Größe/Gewicht anging) ein wichtiger Punkt.
Beim Zweithund habe ich tatsächlich zuerst über einen aus dem TS nachgedacht, aber meine Liste von Kriterien ist im Laufe der Jahre eher länger geworden. Und Hunde, die mit hoher Wahrscheinlichkeit gesund und körperlich voll belastbar sind, mit anderen Rüden verträglich, gerne mit Schutz-/Wachtrieb ausgestattet, mittelgroß, leicht zu motivieren und ohne bisherige Jagderfolge tummeln sich da leider auch nicht in großer Zahl... Bei den Vereinen und Tierheimen, bei denen ich geguckt habe, waren die Hunde, die in Frage kämen was Größe/Gewicht/Geschlecht/Rassemix angeht, durch die Bank weg entweder mit Artgenossen unverträglich, hatten Vorerkrankungen oder Auflagen wegen Beißvorfällen.
Dazu kommt dann noch, dass ich als Frau unter dreißig und ohne eigenes Haus als Interessentin bei vielen Stellen eh sofort raus war.
Im Gegensatz dazu bekomme ich bei einem Züchter meiner favoritisierten Rasse all das, was ich suche, und habe einen hundelebenslangen Ansprechpartner für alle Fälle.
Ich würde nicht ausschließen, dass hier irgendwann mal ein TS-Hund einzieht – wenn ich älter bin, die Wohn- und Lebenssituation passt und ich auf einige der oben genannten Kriterien nicht (mehr) angewiesen bin, vielleicht... Bis dahin bleibe ich bei Welpen vom guten Züchter.