Hast Du Dir schonmal überlegt, dass viele Probleme erst dann auftauchen wenn der Zweithund schon da ist???? Nein, hast Du nicht.
Doch, habe ich. Und als erwachsener Mensch sollte so viel Planung und Vorausdenken vorhanden sein, dass man die ganz simplen Szenarien im Kopf mal durchgespielt hat, beovr man sich einen zweiten Hund ins Haus holt. Dass die Hunde (gerade bei welchen mit 'Vorgeschichte', die erst mal Zeit zum Eingewöhnen brauchen) ev. nach einiger Zeit nicht mehr so super harmonieren, ist jetzt wirklich, wirklich naheliegend.
Nochmal. Die Hündin fühlt sich wohl in der Box.
Darum geht's aber nicht. Es gibt gesetzliche Mindestanforderungen für die Unterbringung von Hunden und die gelten für alle HH. Es ist egal, ob der Hund sich auch in einen kleineren Schlafplatz quetschen würde, es ist egal, ob der Halter meint, seinem Hund geht's auch mit weniger Platz/Wasser/was-auch-immer gut, diese Mindestanforderungen müssen zwingend erfüllt sein.
Wenn ein Hund unbedingt in einer Box schlafen mag, weil er das als Rückzugsort schätzt – super, bin ich voll dafür. Aber dann muss man eben die Tür der Box offen stehen lassen und dem Hund rund um die Box herum trotzdem den erforderlichen Platz zur Verfügung stellen.
Tierschutz ist kein pick-and-choose-Prinzip, wo man sich nur das raussucht, was einem gerade gut passt. (Und ich find's wirklich traurig, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen zur Tierhaltung, die eh schon lächerlich niedrig sind, mit so billigen Argumenten abgetan werden.)
Siehe oben. Räumliche Trennung mit Zimmertür dazwischen gegen die Unverträglichkeit, Alleinbleiben-Training noch mal von vorne anfangen und kleinschrittig aufbauen, notfalls Hund außer Haus betreuen lassen für das Bellen.