Beiträge von pardalisa

    Ich füttere meine beiden nebeneinander, habe aber am Anfang aufgepasst, dass der schneller fressende Hund den langsameren nicht nervt und nix versucht aus dem Napf zu klauen. Mittlerweile haben sie das längst verinnerlicht und warten mit ein bisschen Abstand, bis der jeweils andere fertig ist, dann werden die leeren Näpfe noch mal kontrolliert und gut ist's.

    Wenn ich sie lassen würde, würden sie auch friedlich zusammen aus einem Napf fressen, aber das will ich nicht, deshalb der Ablauf so.

    Es heißt immer die Kleinen müssen auch große Hunde kennenlernen, aber wer bringt denn seinem riesigen Junghund bitte bei, ruhig mit kleinen Hunden umzugehen oder ihre Wohlfühldistanz zu respektieren? Das sind die allerwenigsten (im dogforum natürlich jeder, aber in der echten Welt versucht das kaum einer).

    Ganz ehrlich, ich hab' meinen mittelgroßen Hunden (22 & 24kg) nicht den Umgang mit Kleinsthunden beigebracht. Ich sehe da absolut keinen Sinn darin, sie an richtig winzige Hunde zu gewöhnen, denn selbst bei bester "Sozialisierung" – ein unvorsichtiges, verschlafenes, falsches Aufsetzen der Pfote, ein Danebentreten oder Stolpern & Fallen und der 1,5kg-Hund ist schwer verletzt. Deshalb dürfen meine beiden da einfach schlicht keinen Kontakt zu solchen Mini-Zwergen haben. Finde ich für alle Beteiligten stressfreier.

    Ich bewundere wirklich, was einige hier als "tragbar" einstufen. Grisu hat um 25kg und ist wie gesagt wirklich kompakt und gut zu greifen, der ist absolute Grenze bei mir...

    Das mit der 25kg-Grenze geht mir auch so, wobei es natürlich auch immer auf die Tragetechnik und die Gesamtsituation ankommt.

    Als Shawnee (24kg) mir im Tal plötzlich zusammengeklappt ist und nicht mehr stehen oder laufen konnte, während mein Auto oben auf dem Berg stand, habe ich mir den quer über die Schultern gelegt und da hochgeschleppt. Gab' zwar hinterher Rückenschmerzen bei mir, aber in dem Moment raste da so viel Adrenalin durch meinen Körper, da hab' ich gar nicht weiter drüber nachgedacht. Wenn ich ihn dagegen mehrmals täglich mehrere Stockwerke ohne diesen Panikmoment schleppen müsste, das wäre schon arg unerfreulich und ich würde das Gewicht definitiv merken...

    Ich find's auch schwierig, das zu verallgemeinern.

    So als ganz persönliche Einschätzung: einen Hund unter 5kg würde ich gar nicht haben wollen (also z.B. alles, was das "Zwerg-" oder "Toy-" schon im Namen trägt, Windspiele, usw. – die finde ich teilweise echt knuffig, gerade die Zwergpudel, aber für meinen Alltag zu fipsig), da hätte ich zu viel Panik; und ab 10kg aufwärts wäre ich relativ unbesorgt. Dazwischen ist so 'ne persönliche Grauzone, wo's für mich auf Körperbau/Nervenstärke/etc. des einzelnen Hundes ankäme.

    Ich gucke bis nächste Woche mal, was mein Dienstplan so sagt, aber wenn das klappt, bin ich auch gerne dabei. :smile: (Mit einem oder zwei Hunden, je nachdem, ob die Strecke seniorentauglich ist.)

    @Fanwolf Ich hätte hier noch zwei Schleppleinen, eine in 5m Länge, 9mm breit mit kleinem Karabiner und eine in 8m/12mm mit etwas größerem Karabiner, falls das hilft. Kann ich gerne mitbringen.

    Ich mag "richtig große" Hunde eigentlich sehr gerne, aber aus Vernunftgründen bleibe ich bei mittelgroß bis klein. Heimlich träume ich immer mal wieder davon, später einen Schäferhund(-Rüden) oder einen Scottish Deerhound oder beides ;) zu haben, aber ich bin selbst nicht besonders groß und kräftig – ich könnte so einen Hund weder heben, wenn er sich verletzt hat, noch eine kurze Strecke tragen. Das ist mir aber beides extrem wichtig für unseren Alltag.

    Dazu kommt dann noch die kürzere Lebenserwartung bei vielen großen Rassen, der zusätzlich nötige Platz im Auto, die ev. Organisationsprobleme, wenn man den Hund mal Fremdbetreuen lassen muss oder irgendwohin mitnehmen möchte... Das sind alles so Sachen, die ich mit meinen "unter-25kg-Hunden" super entspannt und einfach habe und wo ich mich auch nicht umstellen mag.

    Insofern: ja, Größe und Gewicht sind für mich wichtige Faktoren bei der Hunde(rassen)wahl und mehr als 25kg Hund möchte ich eigentlich auch nicht haben. (Ganz winzig dann aber auch nicht, mehr als 5kg dürfen's schon sein...)

    Ich kann das auch absolut versthen, wenn man da als Züchter genauer nachfragt und ein bisschen kritisch ist. Bei uns im Verein kenne ich zwei Leute, die mit einem potenziellen Züchter Stress hatten, weil der wegen den schon vorhandenen bzw. ehemaligen Hunden Bedenken hatte. Bei der einen blieben die Hunde immer ein paar Jahre und wurden dann an Eltern, Freunde, Bekannte, usw. "weitergereicht", wenn sie sportlich (angeblich) doch nicht so viel taugten – weil sie's da ja "viel besser haben und da sowieso gerne sind". Ja, klar. :roll: Und dann kam der nächste Welpe...

    Bei so jemandem z.B. wäre ich als Züchter auch seeehr zurückhaltend.