Beiträge von pardalisa

    Vielleicht könnte man ihnen beibringen nur auf einer Seite zu laufen? Das ist so das erste was hier beigebracht wird - rechts laufen auf den Wegen.

    Ja, das "Rüber"-Kommando kennen meine beiden auch und ich nutze das auch, wenn's schnell gehen muss und ich dem anderen Menschen signalisieren will "alles okay, die sind unter Kontrolle". Das Problem ist nur, dass dann ja noch 15m- Schleppleine hintendranhängen, die in lustigen Kringeln auf dem Weg liegt. Das finde ich für Radfahrer, Leute mit Kinderwagen, usw. nicht nett (und wäre mir auch nicht 100%ig sicher, dass sich die Leine nicht doch mal doof in die Räder wickelt), deswegen sortiere ich lieber alles vom Weg weg.

    Ich könnte die Hunde natürlich durchgehend nur auf einer Wegseite laufen lassen, aber dann brauche ich eigentlich auch keine lange Leine, denn so breit sind die Wege hier nicht, da könnten die Hunde nur noch in gerade Linie vor oder hinter mir gehen.

    Deshalb die "Flucht" in Ecken, wo nix los ist. :/

    Hat jemand einen Maulkorb mit Fressschutz? Kann man dadurch gut Leckerlis geben und wenn ja, wie?

    Ich habe den unten geschlossenen Windhundmaulkorb von chic & scharf (klick) für meinen jüngeren Rüden. Leckerligabe funktioniert damit trotzdem prima, da man im oberen Bereich des Maulkorbs Leckerli reinschieben oder die Leberwursttube hinhalten kann. Fressen oder generell draußen Dinge vom Boden ablecken oder aufnehmen kann er damit nicht – er ist allerdings auch nicht die hellste Kerze auf der Torte |) , inwiefern das für andere, cleverere Hunde gilt, kann ich also nicht sagen.

    Ich habe einen Hund, für den Spielzeug häufig eine bessere Belohnung als Futter ist und der richtig gerne mit mir spielt und Spielzeug auch einfach gerne "besitzt" und damit ein paar Runden rennt – und einen Hund, dem jegliches Spielzeug in egal welcher Situation völlig egal ist und der einem Ball vermutlich nur dann hinterhertappen würde, wenn der randvoll mit Leberwurst gefüllt wäre. ;)

    Ich find's fast ein bisschen schade so, denn für Impulskontrollübungen und gezielte Ablenkung beim Training wäre es praktisch, wenn sie beide darauf ein bisschen mehr "anspringen" würden. Aber andererseits muss ich mir nie Sorgen machen, dass sie sich untereinander kloppen und kann Ball, Zergel u.ä. einfach herumliegen lassen, das ist auch beruhigend.

    Und wenn diese Hunde abgeschossen werden?

    Das ist eine Frage des Jagdrechts und hat nix mit der BuS (und damit auch nix mit dem Threadthema...) zu tun.

    Jagende, unkontrollierbare Hunde dürfen auch in Niedersachsen laut Hundegesetz nicht freilaufen – das ganze Jahr über nicht. Dafür braucht's keinen monatelangen Leinenzwang für alle...

    So eine Situation wie du sie beschreibst ist natürlich furchtbar und soll nicht vorkommen – aber ich sehe nicht, wie die Regelungen des Leinenzwangs in der BuS das irgendwie hätten verhindern können.

    Diese Regelung ist solcher Schwachsinn... :muede:

    Ich hab' keine Lust auf Stress oder Bußgelder, also werden meine Hunde ab Samstag an der Schlepp- (der jüngere) bzw. Flexileine (der ältere) laufen. Das Paradoxe daran: damit ich nicht bei jedem entgegenkommenden Spaziergänger/Radfahrer/Nordic Walker die langen Leinen ordnen und "stolperfrei" an den Wegrand tüddeln muss, werden wir die nächsten Monate weit, weit abseits spazieren gehen, wo wenig los ist – womit die Leinenzwangregelung genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie wohl eigentlich bezwecken will, denn gerade solche einsamen Ecken wären sonst vermutlich die Bereiche, in die sich das Wild gemütlich zurückziehen könnte.

    (Und jeder Förster oder Jäger, der mich für die angeleinten Hunde lobt, bekommt auch exakt das von mir nett erklärt. Vielleicht hilft's ja doch irgendwann...)

    Ich finde das immer so gruselig, wie schnell solche Modehunde verschwinden.

    Vor einiger Zeit waren hier Ridgebacks und Weimaraner sehr modern, die hat man wirklich häufig getroffen - davon ist fast kein Hund 'übrig geblieben'... Ab und zu begegnet man noch mal einem einzelnen (angeleinten) RR, aber sonst nix in der Richtung.

    Ich habe lange mit mir gerungen, aber mich hat's erkältungsmäßig echt erwischt und lass mich heute krankschreiben. :ill: :verzweifelt:
    Sorry, aber wir müssen unser Treffen leider verschieben. :( :

    Oh nein, du Arme – dann gute Besserung für dich!

    (Und Verschieben ist doch kein Problem, da finden wir bestimmt in nächster Zeit noch mal einen Tag. :smile: )

    Ich würde das auch einfach locker mit der Züchterin besprechen – wenn du grundsätzlich Interesse hast und dir das vorstellen könntest, ist das doch super, dann würde ich das auch so sagen. :smile:

    Ob der Hund dafür wirklich geeignet ist (kommen ja noch solche Sachen wie Zahnwechsel und 'ne Menge Wachstum), sieht man dann ja später.

    Schriftlich festhalten würde ich da nix. Wenn der Züchter nicht Mitbesitzer am Hund ist (was ich nicht machen würde), ist der Hund ab Kauf dein Eigentum, damit sind solche Absprachen dann rechtlich eh nicht mehr haltbar.

    Vielleicht doch backen? Oder die eierlegende Wollmichsau?

    Wenn du gerade dabei bist, bäckst du einen für mich mit? ;) Deine Liste von Wunschkriterien find' ich nämlich klasse!

    (Sorry, das war jetzt nicht sonderlich hilfreich... :ops: )

    Unser ehemaliger Großspitz hätte sich mit den "Anforderungen" super wohl gefühlt, aber ich weiß nicht, inwiefern der da repräsentativ für seine Rasse war. Der war schon ein bisschen... anders insgesamt. Soll's denn ein Welpe oder ein erwachsener Hund sein?