Beiträge von pardalisa

    Ich würde auf jeden Fall schon mal bei der Versicherung anrufen und die Situation kurz schildern. Die haben Erfahrung mit solchen Sachen und können dir sagen, ob sie von dir mehr Infos brauchen oder ob irgendwas zu tun ist.

    Und als Tipp für die Zukunft: wenn dein Hund in solchen Situationen zuschnappt und du das nicht rechtzeitig abwenden kannst, dann würde ich schnellstens anfangen, den Hund an einen bequemen Maulkorb zu gewöhnen.

    Vielleicht noch zur Info: Er ist diese blöden Pipimatten gewöhnt, kann es daran liegen, dass er jetzt nur auf seine Schlafplätze macht?

    Ja, vermutlich. Wahrscheinlich hat er "sich lösen" mit dem Gefühl von diesem Stoffkrams unter den Pfoten verknüpft.

    Da hilft nur, ihn stattdessen an natürliche Untergründe zu gewöhnen, d.h. nach dem Schlafen, Fressen, Spielen den Welpen unter den Arm klemmen, raus auf ein Stück Rasen tragen (möglichst in einer ruhigen Ecke, wo rundherum nicht zu viele Ablenkungen sind), warten, bis er seine Geschäfte erledigt hat – und dann loben, loben, loben.

    Je nachdem, wie alt der Welpe ist, kann das aber natürlich eine ganze Weile dauern, bis er das verstanden hat. Durchhalten! :smile:

    Bisher dachte ich immer, "Kleinmetall" seien wohl die besten Boxen, aber dann gibt es noch "Schmidtboxen" und... "Heyne..." irgendwas - könnt Ihr mir dazu was sagen, oder habt noch einen Tipp?

    Ich hab' seit ein paar Wochen ein neues Auto und mir dafür eine Schmidtbox bestellt.

    Kleinmetall hat zwei Arten von Boxen: die VarioCage-Modelle sind komplett aus Stahl und entsprechend schwer, dafür aber wohl ziemlich sicher (passten von den Maßen aber nicht zu meinem Auto); die AluLine ist genauso wie die Schmidtboxen, aber teurer.

    Bei Heyermann gefiel mir der Notausstieg nicht (das ist keine Klappe wie bei den anderen beiden Herstellern, sondern man muss die komplette Rückwand der Box abschrauben), aber das ist vermutlich Geschmackssache.

    Die Schmidtboxen-Besitzer, mit denen ich gesprochen habe, sind echt zufrieden – "klappert nicht, ist stabil, gute Verarbeitung" war da der Tenor.

    Mit der Oma hast du den Vogel abgeschossen... :lachtot:

    Dabei war das nicht mal böse Absicht! Die hatte ein relativ "junges Gesicht", aber komplett weiße Haare und ich bin echt mies darin, Alter richtig zu schätzen. So rückblickend würde ich auf Anfang 50 tippen? 'Oma' war da für mich irgendwie naheliegend. :ops:

    Aber dass sie darauf so reagiert, war dann doch irgendwie unfreiwillig komisch.

    Lustige Begegnung beim Spaziergang heute: ich trödele mit beiden Hunden einen Waldweg entlang; von vorne kommt mir eine Frau mit kleinem Jungen im Kindergartenalter und weißblondem, freilaufenden Labbi entgegen.

    Ich nehm also die Schleppleinen meiner Hunde kurz (wir wohnen in Niedersachsen, hier ist eiiigentlich im Moment überall Leinenzwang), gehe ganz an den Wegrand und rufe der Frau zu, dass sie ihren Hund bitte nicht zu meinen hinlaufen lassen soll.

    Sie leint an, der Junge kommt inzwischen zu uns, bleibt mit ein bisschen Abstand stehen und fragt dann (total nett und neugierig): "Warum sind die Hunde denn an der Leine?"

    In dem Moment gröhlt die Frau – während sie mit ihrem Labbi kämpft, der fiepend in unsere Richtung hüpfen will und dabei immer wieder von der Leine zurückgerissen wird – von hinten: "Weil die nicht erzogen sind!"

    (Ich hab' dann zuckersüß gelächelt und zu dem Jungen "Weil die Tiere hier im Wald jetzt ihre Kinder bekommen. Deine Oma weiß das vielleicht nicht, aber deshalb müssen alle Hunde im Moment an der Leine sein" gesagt und bin gegangen. Und hinter mir ist die Trulla vor Wut explodiert und brüllte dann nur noch "DAS IST MEIN SOHN!" hinter uns her...)

    Mein älterer Rüde weiß auch, wie er sich mit kleinen Hunden zu verhalten hat – der ist mit einer Dackelhündin im gleichen Haushalt aufgewachsen und hat entsprechend früh Respekt und Vorsicht vor kleineren Hunden gelernt. :D

    Trotzdem lasse ich meine Hunde nicht frei mit fremden Kleinsthunden laufen, weil mir die Risikoverteilung da einfach zu einseitig ist: wenn einer meiner Hunde (22 & 24kg) müde ist oder auf ein unebenes Stück Wiese tritt, stolpert und auf den Kleinsthund fällt, dann ist der mit hoher Wahrscheinlichkeit verletzt oder im schlimmsten Fall tot. Das gleiche Problem beim Spiel: wenn da ein Kleinsthund einen plötzlich Hüpfer macht und bei meinen beiden zwischen die Pfoten gerät, dann sind das knapp 50 gegen < 5kg, das wird einfach übel.

    Was ich damit sagen will: der größere Hund muss ja gar nicht in böser Absicht gehandelt haben oder den kleineren Hund maßregeln wollen oder besonders stürmisch sein oder "schlecht sozialisiert"/schlecht erzogen. Bei wirklich kleinen Hunden reichen ja schon kurze, unachtsame Momente, die zwischen ungefähr gleichschweren Hunden völlig harmlos wären, um schlimme Folgen zu haben. Mir persönlich sind solche Begegnungen deshalb zu heikel.

    Als das Söckchen noch jünger war: "Oh, sind das Mutter und Kind?"

    Und auf meine Erwiderung, dass das zwei nicht näher verwandte Rüden sind: "Beißen die sich dann nicht ständig?"

    Woher kommt eigentlich bei Nicht-HH die Vorstellung, dass sich zwei gleichgeschlechtliche Hunde permanent anzicken oder zerlegen wollen würden? :???:

    Seit beide Hunde erwachsen sind, höre ich allerdings nur noch selten mal 'nen Spruch. Ab und zu fragt mal jemand bei der Arbeit oder in der Uni, ob das nicht sooo teuer ist mit zwei Hunden; je nach Gegenüber sag' ich dann "Nicht teurer als Rauchen/Fitnesstudio-Mitgliedschaft/sonstiges Hobby..." und gut ist's.

    Meine beiden können auch ohne einander – wenn ich z.B. nur mit einem für ein Wochenende zu 'nem Seminar fahre oder so, ist der andere nicht irgendwie doll niedergeschlagen – aber sie mögen sich deutlich lieber als ich das vor dem Einzug des Zweithundes je gedacht hätte.

    Wildes Spiel findet nur selten statt, aber sie kuscheln gerne miteinander, gucken sich beim Gassi nicht nur nach mir, sondern auch nach dem jeweils anderen um, und freuen sich, wenn sie sich nach kurzer Trennung wiedersehen. Besonders knuffig finde ich ja, dass sie untereinander eine ganz klare "Aufgabenverteilung" haben und sich auch gegenseitig darauf hinweisen, wenn was zu tun ist – da stellen sie zwar gelegentlich Dummfug an ;) , aber ich finde das so spannend zu beobachten, dass ich ihnen nicht mal böse sein kann.

    Fotos vom letzten Wochenende – wir haben uns mit @Sirrion zum Spaziergang getroffen (Sebastian ist auch derjenige, der die tollen Bilder gemacht hat und ich darf sie netterweise hier zeigen ); bei den sommerlichen Temperaturen waren wir schön im schattigen Wald unterwegs und zum Schluss durften die Hunde an einer kleinen Quelle mit Bachlauf planschen.

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    Sportliche Höchstleistung... ;) "Gibt's dafür jetzt 'nen Keks?"

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    Man sieht ihm die zwölfeinhalb Jahre mittlerweile wirklich an, aber auch die beginnende Demenz und das schlechtere Hörvermögen tun seiner guten Laune im Moment keinen Abbruch. :herzen1: