Für mich gibt's bei der bestmöglichen Sicherung im Auto drei Fragen zu klären:
1) Was für ein Auto fahre ich? In einem Minikleinwagen, der hintenrum nur von Plastik und frommen Wünschen zusammengehalten wird
und wo mal gerade ein Wasserkasten in den Kofferraum passt, würde ich z.B. nie einen Hund im Kofferraum transportieren, weil da schon ein verhältnismäßig harmloser Auffahrunfall im Stadtverkehr üble Folgen haben kann. Da wäre die Rückbank oder der Fußraum immer meine erste Wahl.
2) Was für einen Typ Hund habe ich? Einen Hund wie meinen älteren Rüden würde ich z.B. nie und nimmer auf der Rückbank anschnallen, da er in einer Panik- und Notfallsituation keine Rettungskräfte an mich ranlassen würde. Und so sehr ich meinen Hund liebe, wenn ich bewusstlos und/oder schwer verletzt im Gurt hänge, hätte ich doch ganz gerne sofort Erste Hilfe und nicht erst dann, wenn der Hund "ruhiggestellt wurde" und sich die Sanitäter ans Auto trauen...
3) Welches Risiko kann ich minimieren, womit muss ich - platt gesagt - einfach leben? Hundertprozentig sicher wird man nie unterwegs sein können - wenn beispielsweise ein Siebeneinhalbtonner auf der Autobahn in einen normalen Kombi fährt, dann kann die Box noch so gut sein, von den Insassen inkl. Hund bleibt da vermutlich keiner heile. Aber es gibt natürlich Dinge, die vermeidbar sind - mir war's wichtig, dass die Hunde nicht panisch aus dem Auto flüchten können, wenn z.B. die Scheiben kaputt gehen; dass sie keine weite "Flugstrecke" im Fall einer abrupten Bremsung haben und dass sich wie gesagt Rettungskräfte ungehindert am und im Auto zu schaffen machen können. Deshalb fahren meine beiden in einer stabilen Doppelbox mit. Andere Leute haben andere Prioritäten und andere Hunde, da sieht die beste Transportlösung dann logischerweise anders aus.
Insofern: die eine, perfekte Sicherung im Auto gibt's wahrscheinlich nicht. Man muss halt abwägen und gucken, was am besten passt und machbar ist.