@Aoleon Zur Beantwortung der Fragen: Ich versteh' ganz ehrlich nicht, was die mit dem Thema hier zu tun haben. ![]()
Mein Partner/meine Partnerin/gute Freunde sind alles erwachsene Menschen, die völlig selbstständig ihre Freizeit gestalten können, und auf die ich umkehrt für die Ausübung meiner Hobbies auch nicht angewiesen bin. Ich interessiere mich gerne dafür, was die so machen, und die sich umkehrt auch für mein Krams – aber die Ausgangslage ist doch eine völlig andere als in der Mensch-Hund-Beziehung. Der Hund ist nun mal 100% von seinem Halter abhängig, der kann nicht einfach losziehen und sagen "Hey, meine Besitzerin hat kein Interesse an DiscDogging, ich aber schon; dann mache ich das halt alleine."
Oder anders gesagt: eine Diskussion innerhalb einer zwischenmenschlichen Partnerschaft darüber, wie gemeinsame Finanzen/gemeinsame Hobbies/allgemein die Freizeit gestaltet werden soll, hat für mich absolut nix mit der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Hundesport oder der passenden Beschäftigung für einen individuellen Hund zu tun.
Ersteres ist ein Dialog auf Augenhöhe zwischen zwei Partnern, die letztendlich beide die gleichen Möglichkeiten zur Verwirklichung ihrer Ziele haben; zweiteres ist ein sehr einseitiges "Machtverhältnis" zwischen demjenigen, der die Entscheidungen treffen kann, und einem schutzbefohlenen Wesen, wo der Mensch sich aus egoistischen Gründen (wir reden hier ja nicht über Leute, die ihren Hund zum Überleben brauchen) für die Hundehaltung entscheiden hat, und der Hund, platt gesagt, vorher nicht gefragt wurde.
Für mich ist das ein wahnsinnig großer Unterschied bei der Frage "Gebe ich etwas auf, was mir wichtig ist? Und warum und für wen?"