Beiträge von pardalisa

    Fragen zum Wetter? eher nicht, oder ;)

    Hier auch nicht... wobei nicht nur der Senior (rechts im Bild) vom norddeutschen Pladderregen wenig begeistert ist:

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    Glücklich guckende Hunde geht definitiv anders. :hust:

    @Pauley Falls du deinen Mann mit der umgeklappten Rückbank doch noch überzeugt bekommst: Ich hatte genau die Lösung (Rückbank weg, da stattdessen eine Box hin) in meinem Vorgänger-Auto – bei vielen Fahrzeugen gibt's dort, wo der obere Teil der Rückbank einrasten würde, rechts und links irgendwelche Ösen/Haken/sonstiges, damit die Rückbank festsitzt.

    Vielleicht ist das bei deinem Auto auch so? :smile: Bei meinem Polo gab's sonst auch nicht viel an Befestigungsmöglichkeiten, aber mit ein paar Spanngurten und eben diesen Ösen saß die Box trotzdem bombenfest. (Und ließ sich auch mit ein paar Minuten Zeit und zwei Leuten super flott wieder aus- und einbauen... falls das irgendwie hilft. ;) )

    Aber darf er nicht erst erwachsen werden, bevor er kastriert wird?

    Was zur Hölle hat denn eine Kastration damit zu tun? :???:

    Die Situation hätte mit zwei kastrierten Rüden (oder einer Hündin und einem Rüden oder zwei kastrierten Hündinnen, etc. pp.) genauso ablaufen können. Nur, weil ein Hund kastriert ist, lösen sich doch nicht plötzlich alle Reibereien und Meinungsverschiedenheiten der Hunde untereinander in Wohlgefallen auf...

    Das Kastriert- oder Intaktsein der Hunde hat nix, aber auch gar nix, damit zu tun, ob es sinnvoll und angemessen ist, seine Hände in eine hündische Auseinandersetzung zu halten, ob es schlau ist, einen pöbeligen Junghund freilaufen zu lassen, und wer (wenn überhaupt) für irgendwas haftet.

    Du hast diesen Thread im Unterforum für "Verordnungen und Rechtliches" eröffnet – warum kommst du immer wieder auf die Kastration zurück? :ka:

    Wenn mein Hund 100% hören würde, würde ich mich allerdings auch nicht dran halten.

    Ich glaub', von 100% funktionierendem Gehorsam würde ich bei einem Hund nie ausgehen - ganz egal, wie lange man schon übt und wie gut und konsequent das Training ist. Irgendwo ist das ja schließlich immer noch ein Tier mit eingenem Willen und eigenen Ideen. :smile:

    Aber was auf jeden Fall im Laufe der Zeit einfacher wird und wo m.M.n. auch jeder HH gefragt ist, ist es, den eigenen Hund gut einschätzen zu können: Wie ist der heute drauf? Wenn der Hund schon zum dritten Mal Wild(spuren) angezeigt hat und langsam aufgeregt/'drüber' erscheint, mache ich ev. lieber für den Rest des Spaziergangs eine Leine dran? Wie aufmerksam/wach/motiviert ist man selbst gerade? Kennt man die Gegend oder ist das "Gassi-Neuland", wo man noch nicht weiß, wann da wo das Wild steht?

    Ich glaube, wenn mehr Hundehalter da einen (ehrlichen, kritischen) Blick für hätten und ihre Hunde weniger "einfach so machen lassen" würden, wäre schon viel geholfen - da muss gar nicht jeder Hund 100%ig hören, mit ein bisschen vorrausschaundem Denken ließen sich da sicher einige Konflikte vermeiden und viele Leinenzwang-Schilder überflüssig machen.

    Wir wohnen in Niedersachen, d.h. bei uns herrscht vom 1. April bis 15. Juli jeden Jahres die Brut- und Setzzeit, was bedeutet, dass Hunde außerhalb geschlossener Ortschaften an der Leine sein müssten. Zusätzlich gibt es in ungefähr 50% der umliegenden Wälder obendrauf noch "Wildruhezeiten", die vom 1. Dezember bis zum 31. März gehen und ebenfalls Leinenpflicht vorschreiben.

    Je nach Wohnlage und Verfügbarkeit eines Autos müssen die Hundebesitzer hier ihre Tiere also im schlimmsten Fall siebeneinhalb von zwölf Monaten an der Leine lassen. Dass sich da nicht jeder dran hält, finde ich verständlich...

    Es gibt zwei Hundewiesen: eine offizielle, wo sich aber so gut wie nie jemand aufhält - was daran liegen könnte, dass sie winzig klein, der Zaun zur Straße hin undicht ist und die Anwohner dort ihre Kompostabfälle hinwerfen, was Ratten anzieht :roll: - und eine große, inoffizielle, wo das Ordnungsamt bei freilaufenden Hunden ein Auge zudrückt, wo aber bei schönem Wetter sehr viel los ist und alles Getier nach dem Motto "Die klären das schon unter sich!" durcheinanderkegelt. Hat man einen kleinen/alten/schüchternen/sensiblen/gesundheitlich angeschlagenen Hund, sollte man darum auch besser einen großen Bogen machen.

    Ich hab' das Glück, dass meine Hunde einen ziemlich gut kontrollierbaren Jagdtrieb haben, ich ein Auto hab' und die Bundeslandgrenze nur 20 Minuten Fahrt entfernt ist. Trotzdem kommt manchmal Ende Juni das dringende Bedürfnis nach einer eigenen bewaldeten Insel in den schwedischen Schären - ohne besserwisserische Spaziergänger und blödsinnige Verordnungen - bei mir auf... ;)

    Mir ist's wichtig, dass die Welpen im Alltag des Züchters viel mitbekommen (ohne dabei permanent im Mittelpunkt zu stehen) und dass sie viel an der frischen Luft sind.

    Solche Sachen wie ein abzuarbeitender Puppyplan, wenn der Züchter mit den Welpen schon clickert oder irgendwas für späteren Sport vorbereitet oder jeden zweiten Tag einen Kindergarten, Pferdehof oder ein Altenheim besucht (überspitzt gesagt ;) ), wäre für mich Kriterien, genau da nicht zu kaufen.

    Die Züchterin meines Zweithundes hat z.B. mehrere Hunde unterschiedlichen Alters, ein bisschen sonstiges Viehzeugs (Geflügel, Schafe), ist mit den Welpen ab und zu ein Stück Auto gefahren und hat sich, sobald die Knirpse älter waren, immer mal einen einzeln genommen und den mittappen lassen, während sie Dinge in Haus und Hof erledigt hat. War für mich perfekt so, ich habe genau den nervenstarken, neugierigen, ausgeglichenen Hund bekommen, den ich mir erhofft hatte.