Ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde nicht, dass jeder Hundehalter verpflichtet sein muss, horrende Tierarztkosten zahlen zu müssen. Und eine Krankenversicherung abzuschliessen und, und, und.
Gut, ich bin sowieso kein Freund von lebenslanger Medikamentengabe, Chemotherapie, Goldakupunktur und was es alle gibt. Daher bleiben da akute Geschehen, ein Unfall beispielsweise. Die meisten werden 1000€ im Notfall irgendwo borgen können. Wenn es darüber hinaus geht, nun, ich kann jeden verstehen, der sich nicht für ein Haustier verschulden will.
Ein Bekannter von mir hat eine mit DCM diagnostizierte Dobihündin. Die darf solange mitlaufen wie es geht, bis ihre Lebensqualität eingeschränkt ist, dann ist Ende. Er gibt keine Medikamente, auch weil er es finanziell nicht mal eben leisten kann. Ich finde das völlig in Ordnung.
Ich habe selber genug Geld auf der Kante, aber ich werde bestimmt nicht zigtausende € in ein Tier pumpen. Klingt vielleicht hart, aber ich finde man muss/darf auch irgendwo eine Grenze ziehen. Wo diese liegt, darf jeder selbst entscheiden. Wer eine fünfstellige Summe beim Tierarzt lassen möchte, bitte. Wer sich für eine Versicherung entscheidet, bitte.