Beiträge von Superpferd

    Mein Opa ist 65 (in Rente) und ist froh, wenn er die 4 Stunden am Tag auf die Hunde aufpassen darf, die ich arbeite. Natürlich aber auch nur, weil er schon immer Tiere liebt und wir alle in einem Haus wohnen. Er macht es einfach gerne!

    Aber hier sieht es ja nicht danach aus! Ich würde niemanden von meiner Familie ein Tier vor die Nase setzen, wenn er GAR NICHT damit umgehen kann und es absolut nicht möchte. Ich hätte kein gutes Gewissen gegenüber dem Tier und der Person ebenfalls nicht. Vor allem nicht, wenn der jenige noch stundenlang darauf aufpassen soll.

    Ich glaub so 100% kann es man es aktuell keinen zutragen. Auf jeden Fall ist der Käufer ein großer Bestandteil, wenn er solche Tiere kauft und somit die Produktion weiter ankurbelt. Trotz alledem könnte der VDH was ändern, was aber Jahre dauern wird bis es solche Hunde nicht mehr zu finden gibt. Aber irgendwer muss ja was unternehmen! Aber ich glaub das wird man so schnell nicht erleben.

    Heute habe ich einen Artikel gelesen, der mit Wirklich Gänsehaut beschert hat. Ich dachte einfach das es hier gut reinpasst!

    Ich zitiere das hier mal rein! Quelle : Kleintierpraxis Ralph Rückert'' in Facebook

    ,,Es mag unglaubwürdig klingen, aber die Französische Bulldogge auf dem Foto ist gerade aus der Narkose aufgewacht. Die Augen schauen mich an und nehmen mich wahr! Sekunden später mussten wir den Sensor des Pulsoxymeters von der Zunge entfernen, und der Hund hat sich in die Brustlage aufgerichtet. Jeder (jeder!) andere Hund versucht in diesem Zustand augenblicklich, den im Hals steckenden Tubus loszuwerden, weshalb er auch normalerweise deutlich früher gezogen wird. Bei Frenchies (und anderen Plattnasen) ist man jedoch gehalten, den Tubus so lange wie möglich drin zu lassen, damit nicht noch auf der Zielgeraden der gefürchtete Kollaps der Atemwege entsteht.
    Und genau dabei kommt es häufig zu diesem Moment - einem Moment, der mir regelmäßig einen kalten Schauer den Rücken runterlaufen lässt - an dem man merkt, dass diese Hunde bei vollem Bewusstsein das Gefühl genießen, zum ersten Mal in ihrem Leben mühelos (eben durch den Tubus) atmen zu können.

    Ich weiß, dass ich jetzt hemmungslos vermenschliche, aber trotzdem: Zieht man den Tubus dann endlich, geht das Geröchel wieder los und man sieht - ich schwöre Stein und Bein - einen Schleier der Resignation und der Enttäuschung über die zuvor fasziniert glänzenden Augen fallen. Es gibt keinen Moment, an dem die lebenslange und immer noch von viel zu vielen Besitzern ignorierte oder gar bewusst geleugnete Qual vieler Plattnasen klarer zum Ausdruck kommt. Leidergottes ist das ein Moment, den nur wir erleben.

    Als ich dieses Phänomen die ersten paar Mal beobachtet habe, war ich noch geneigt, mich selber der sentimentalen Spinnerei zu bezichtigen, aber in der Zwischenzeit wurde mir meine Sichtweise dieses seltsamen und anrührenden Moments von so einigen Kolleginnen und Kollegen mit viel Plattnasen-Erfahrung mehrfach bestätigt. Man muss sich also zwangsläufig seine Gedanken darüber machen, was es bedeutet, wenn ein Hund einen in der Luftröhre steckenden Tubus attraktiver findet als seine alltägliche Atmungssituation!

    Bissl was aus der letzten Zeit.

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    das finde ich nu ganz spannend
    wieso variierst du so viel?
    kostet das nicht wahnsinnig viel Zeit? ^^

    Na bei Landschaften hab ich immer mein komplettes Muster nach dem ich vorgehe. Aber Hunde mach ich nicht so viel, da variiere ich immer etwas rum um zu sehen wie es aussieht oder was man aus dem Bild machen kann. Hab da einfach Spaß dran ;). Aber wie gesagt, bei Landschaft hab ich meinen Ablauf, das sitzt dann so, das es nicht mehr lange dauert.