Bisher hab ich mir bei meinen jetzigen Hunden noch nie so große Gedanken gemacht. Leider ist sowas unaufhaltsam und jeder von uns muss früher oder später gehen.
Mein vorheriger Pudel wurde stolze 19,5 Jahre alt & so ein hohes Alter strebt natürlich jeder an oder wünscht sich das. Was mir damals in der schweren Zeit sehr geholfen hat was das einäschern, so hatte/habe ich einen Teil von ihm trotzdem behalten können. Das wird auch bei all meinen Tieren so passieren- egal ob Hund oder Pferd. Ich habe wirklich eine "positive" Verknüpfung damit gemacht und es hat mir über die Trauer hinweg geholfen.
Meine Uroma durfte ich vor 1 Monat begleiten. Ich hab ihr bis zu ihren letzten Atemzug die Hand gehalten, auch wenn ihr ableben wirklich absolut unerwartet kam. Es war einer der schlimmsten Momente in meinen Leben. Aber auch ein sehr erleichternder Moment, wenn man weiß das dieser Mensch keine Schmerzen mehr hat. Und es beruhigt ungemein dabei gewesen zu sein und somit genau zu wissen wie (friedlich) es abgelaufen ist .
Meiner besten Freundin ihre Hunde wurden leider beider vor 4 Jahren vor unseren Augen Tod gefahren. Was einer der schrecklichsten Momente war die ich mit Tieren erleben musste. Diese Bilder bekomme ich nie mehr aus dem Kopf ! Es ist wie ein Film der immer wieder abläuft ... ich denke sowas ist wirklich mit das schlimmste, was ein tierbesitzer miterleben kann. Da kann man sich nicht darauf vorbereiten oder ist überhaupt nicht gefasst auf das bevorstehende.
Ich bin eher ein Mensch der im "jetzt" lebt und genießt. Auch wenn es oftmals in den Hintergrund rückt und man trotzdem immer wieder denkt "man hätte ja Zeit" ..
Mir geht es nach solchen Dingen wirklich immer unfassbar schlecht. Während andere nach Monaten vielleicht mal langsam über das passierte "hinweg" sind, muss ich nur Fotos anschauen oder Gerüche in die Nase bekommen und mir stehen die Tränen in den Augen.