Beiträge von Superpferd

    Obwohl meine beiden wahrscheinlich sogar übereinander gestapelt essen würden, ohne sich dabei anzugiften- habe ihr sehr gerne Platz dazwischen. Vor allem mein schwarzer saugt alles auf was nicht bei 3 auf dem Baum ist & somit soll der ruhig auch etwas Abstand halten.

    Aus 1 Napf würde ich meine auch nicht essen lassen, zumal beim Barf sowieso mehrere Komponente eine Rolle spielen und die Hunde unterschiedliche Portionen bekommen .

    So seltsam finde ich das gar nicht! Bei all meinen Tieren ging es mir richtig schlecht. Vor allem bei meinen vorherigen Hund der mich fast 20 Jahre begleitet hat. Ich hatte das Gefühl nie mehr glücklich werden zu können, hatte keine Lust auf nichts mehr & machte nur noch das was gemacht werden musste. Das dauerte auch Tage, wenn nicht Wochen. Jeder trauert anders & diesen zeit sollte man einfach seinen körper geben.

    Wo manche einfacher darüber stehen, da haben andere hald lange Zeit dran zu knabbern.

    Hier war es die letzten 2 Tage pappend schwül. Schon beim sitzen ist einen der Schweiß überall zusammen gelaufen. Echt ekelhaft ! Fühl mich da immer richtig schmutzig und könnte den Tag unter der Dusche verbringen. :muede:

    Freue mich jetzt schon auf den Herbst wo man mit der fleecejacke durch angenehme Temperaturen hüpfen kann und ich + die Hunde wieder Spaß an ausgiebiger Bewegung haben. Um hier das Pensum an Spaziergängen zu erreichen, was wir im Frühling und Herbst zurücklegen, müsste ich um 3 Uhr aufstehen um eine angenehme Temperatur zu erwischen. Wir marschieren sowieso schon um halb 6 .

    Bisher hab ich mir bei meinen jetzigen Hunden noch nie so große Gedanken gemacht. Leider ist sowas unaufhaltsam und jeder von uns muss früher oder später gehen.

    Mein vorheriger Pudel wurde stolze 19,5 Jahre alt & so ein hohes Alter strebt natürlich jeder an oder wünscht sich das. Was mir damals in der schweren Zeit sehr geholfen hat was das einäschern, so hatte/habe ich einen Teil von ihm trotzdem behalten können. Das wird auch bei all meinen Tieren so passieren- egal ob Hund oder Pferd. Ich habe wirklich eine "positive" Verknüpfung damit gemacht und es hat mir über die Trauer hinweg geholfen.

    Meine Uroma durfte ich vor 1 Monat begleiten. Ich hab ihr bis zu ihren letzten Atemzug die Hand gehalten, auch wenn ihr ableben wirklich absolut unerwartet kam. Es war einer der schlimmsten Momente in meinen Leben. Aber auch ein sehr erleichternder Moment, wenn man weiß das dieser Mensch keine Schmerzen mehr hat. Und es beruhigt ungemein dabei gewesen zu sein und somit genau zu wissen wie (friedlich) es abgelaufen ist .

    Meiner besten Freundin ihre Hunde wurden leider beider vor 4 Jahren vor unseren Augen Tod gefahren. Was einer der schrecklichsten Momente war die ich mit Tieren erleben musste. Diese Bilder bekomme ich nie mehr aus dem Kopf ! Es ist wie ein Film der immer wieder abläuft ... ich denke sowas ist wirklich mit das schlimmste, was ein tierbesitzer miterleben kann. Da kann man sich nicht darauf vorbereiten oder ist überhaupt nicht gefasst auf das bevorstehende.

    Ich bin eher ein Mensch der im "jetzt" lebt und genießt. Auch wenn es oftmals in den Hintergrund rückt und man trotzdem immer wieder denkt "man hätte ja Zeit" ..

    Mir geht es nach solchen Dingen wirklich immer unfassbar schlecht. Während andere nach Monaten vielleicht mal langsam über das passierte "hinweg" sind, muss ich nur Fotos anschauen oder Gerüche in die Nase bekommen und mir stehen die Tränen in den Augen.