Also, durchgefallen ist es bei mir definitiv nicht.
Es hat mich allerdings ziemlich beklommen zurückgelassen.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich solchen Szenarien meistens eher aus dem Weg gehe.
Die Arthur-Rückblenden waren mir eindeutig zu viel - vor allem im Hinblick darauf, was sie dann zur Auflösung der Propheten-Identität beizutragen hatten. Da hätte meiner Meinung nach nicht ganz so weit ausgeholt werden müssen.
(Witzig, dass ich im letzten Leserundenbuch 'Mehr von Arthur' gefordert hab - falls ich das richtig im Kopf habe. Jetzt hatte ich mehr von Arthur - und es war auch wieder nicht recht...
)
Kleine logische Schwächen haben mich hingegen überhaupt nicht gestört, eher dass die Symphonie ziemlich im Dunkeln geblieben ist.
Über Dieter und seine Beziehung zu Kirsten hätte ich z.B. gerne mehr erfahren.
(Mal kucken, ob im nächsten Buch ein Dieter vorkommt...
)
Besonders haben mich die Rückblenden in die Zeit unmittelbar vor und nach Ausbruch der Pandemie bewegt. Vor allem die Szenen im Flughafen und in Franks Wohnung. Die haben bei mir sofort Beklemmung und leichte Panik ausgelöst, weil sie meiner persönlichen Vorstellung eines solchen Schreckensszenarios fast ein wenig zu nahe kommen. (Ein Grund, warum ich die Thematik von selber eher nicht lesen würde. Ich habe auch schlecht geschlafen...
)
Eine winzige Kleinigkeit, über die ich mir aber den Kopf zerbrochen habe:
Luli war doch Mirandas Hund.
Warum hat Tyler seinen Hund nach dem Hund der Exfrau seines Vaters benannt?
Und woher hatte er die Dr.Eleven-Seite?
Auch die Comics waren doch von Miranda.
Und Arthur hatte seine Exemplare ja Kirsten geschenkt.
Oder hab ich irgendwas überlesen? (Ich bin durch die Arthur-Kapitel ein bisschen gehetzt, weil ich wissen wollte, wie es in den später angesetzten Rückblicken und der Gegenwart weiterging...
)
Ach ja, und wurde aufgelöst, warum Tyler als Prophet seine "Verstoßenen" mit einem Flugzeug gekennzeichnet hat?
Dass es was mit dem Zivilisationsmuseum zu tun hatte, scheint schon klar, aber was?