Stimmt, da hab ich gestern auch noch kurz gegrübelt. Eigentlich hätte ich die Handlung gefühlsmäßig gerne in den 80ern oder so angesiedelt.
Aber irgendwo kommt dann der Begriff "Grammophon" vor - allerdings wieder so gebraucht, dass man ihn nicht verorten kann. Man weiß nicht, ob Margaret nur daran denkt, weil sie selber so... naja, so ist, wie sie ist.
(Andererseits gab es ja noch bis in die 80er Grammophone, sagt Google grade...)
Ihr Vater wirkt wesentlich moderner als Margaret...
Aber rein theoretisch kann das auch viel früher spielen. Hm.
Handys gibt's auf jeden Fall noch nicht.
Wie wohl die Geschäftsreisen des Vaters aussehen?
Margaret sagt ja, er sei selten mehr als 48 Stunden weg.
Ab wann sind wohl Flugreisen in etwa "normal" gewesen?
Als Magaret sich Vidas Bücher kauft, spricht sie von "brandneuen Hochglanz-Taschenbüchern".
Spricht wieder dafür, dass es nicht sooooo weit weg ist.
Margaret wird abgeholt - aber wie und womit wird nicht näher ausgeführt, oder?
Auch bei Vida Winter daheim kommt man zeitlich nicht so wirklich auf einen grünen Ast.
Je mehr man drüber nachdenkt, desto unklarer wird das...
Ich glaub, ich muss meine erste Einschätzung revidieren.
Vielleicht löst sich's noch irgendwie auf?
Darauf hab ich damals beim ersten Lesen überhaupt nicht geachtet. Und ich hätte wahrscheinlich auch nicht weiter drüber nachgedacht, wenn du es nicht in Worte gefasst hättest. 
Ich bin gespannt, ob noch andere Ideen dazu kommen.
Sehr interessanter Aspekt - und absolut spannend für mich, dass das (bisher, bin auf S.158, hab also nicht ganz das erste Drittel) so konsequent durchgezogen wird. Nicht nur ohne Nennung einer Jahreszahl, sondern auch komplett ohne wirkliche Hinweise.