Beiträge von Pinky4

    Wäre mir als Züchterin auch tausendmal lieber, jemand sagt mir aus diesem Grund für de Wurf ehrlich ab - als wenn ich dann über fünf Ecken hör, dass der Welpe nach drei Wochen allein bleiben muss oder solche Geschichten. (Das würdet ihr nicht machen, ich weiß, nur als Beispiel.)

    Und dann würde ich euch umso lieber für den nächsten Wurf auf die Warteliste setzen - weil ich mir dann sicher sein könnte, dass ihr im Sinne des Welpen plant und mir gegenüber ehrlich seid.

    "Hund will noch nicht nach Hause" gibt's hier eigentlich nicht.

    Bzw. schaut - wenn überhaupt - dann so aus:

    Hund schaut sehnsüchtig zur Abzweigung, die jeweils NICHT nach Hause führt, wedelt einmal, wird dann abgerufen (jaaaa, das geht auch an der Flexi...), kriegt sein Lecker, hat vergessen, dass er woanders hin wollte und läuft freudestrahlend zur nächstgelegenen Schnüffelgelegenheit.

    "Hund will nach Hause" führt zum sofortigen Erfolg, wenn Hund friert oder nur noch hinterherschlappt, weil es zu heiß ist.
    Ansonsten "will" Hund hier eigentlich auch nicht nach Hause. :lol:

    Diskutiert wird da nicht.
    Allerdings geben mir die Monster dazu auch keinen Anlass.


    Für Deine Gesundheit wäre das Ziehen durchaus förderlich. ;)
    Es trainiert den unteren Rücken, den wir sonst kaum belasten.
    (Damit habe ich Erfahrung. Hatte eine Phase mit mehreren Hexenschüssen und dann eine Hündin, die zog wie Hulle. 14 Tage Muskelkater, dann war Ruhe. Fitness-Studio gespart. :D )


    genau dies ist der Grund warum Sino nicht so leinenführig ist wie er sein sollte. Ich habe keinerlei Rückenprobleme mehr. Bei jedem Gassi gehen Training pur.

    :applaus: :applaus: :applaus:

    Na, wenn das kein guter Grund ist, das lästige Leinenführigkeitstraining endlich an den Nagel zu hängen! ;)

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    Ich denke, das liegt daran, dass konsequent vermieden wird, eine Jahreszahl zu nennen. Ich kann schwer einordnen, wann die Geschichte spielt und damit bleibt mein Bild blass und wenig lebendig.

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    Stimmt, da hab ich gestern auch noch kurz gegrübelt. Eigentlich hätte ich die Handlung gefühlsmäßig gerne in den 80ern oder so angesiedelt.
    Aber irgendwo kommt dann der Begriff "Grammophon" vor - allerdings wieder so gebraucht, dass man ihn nicht verorten kann. Man weiß nicht, ob Margaret nur daran denkt, weil sie selber so... naja, so ist, wie sie ist.
    (Andererseits gab es ja noch bis in die 80er Grammophone, sagt Google grade...)
    Ihr Vater wirkt wesentlich moderner als Margaret...
    Aber rein theoretisch kann das auch viel früher spielen. Hm.
    Handys gibt's auf jeden Fall noch nicht.
    Wie wohl die Geschäftsreisen des Vaters aussehen?
    Margaret sagt ja, er sei selten mehr als 48 Stunden weg.
    Ab wann sind wohl Flugreisen in etwa "normal" gewesen?

    Als Magaret sich Vidas Bücher kauft, spricht sie von "brandneuen Hochglanz-Taschenbüchern".
    Spricht wieder dafür, dass es nicht sooooo weit weg ist.

    Margaret wird abgeholt - aber wie und womit wird nicht näher ausgeführt, oder?

    Auch bei Vida Winter daheim kommt man zeitlich nicht so wirklich auf einen grünen Ast.
    Je mehr man drüber nachdenkt, desto unklarer wird das...

    Ich glaub, ich muss meine erste Einschätzung revidieren.

    Vielleicht löst sich's noch irgendwie auf?
    Darauf hab ich damals beim ersten Lesen überhaupt nicht geachtet. Und ich hätte wahrscheinlich auch nicht weiter drüber nachgedacht, wenn du es nicht in Worte gefasst hättest. ;)

    Ich bin gespannt, ob noch andere Ideen dazu kommen.
    Sehr interessanter Aspekt - und absolut spannend für mich, dass das (bisher, bin auf S.158, hab also nicht ganz das erste Drittel) so konsequent durchgezogen wird. Nicht nur ohne Nennung einer Jahreszahl, sondern auch komplett ohne wirkliche Hinweise.

    Naja, vielleicht braucht er den Hund auch beruflich. Wenn er im Gebäudeschutz tätig ist oder so. Warten wir mal ab, was der Hund "können" soll...

    Stimmt. Wäre immerhin theoretisch eine Möglichkeit.

    Warum? Ein Hund, der wachsam ist, muß ja nicht ununterbrochen alles melden.

    Stimmt auch. Ich habe (vielleicht etwas vorschnell?) "Wach-/Schutzfunktion" mit Schutz- und Wachtrieb gleichgesetzt.
    Der soll natürlich auch nicht immer und überall ausgelebt werden..., muss aber u.U. auch erst mal kanalisiert werden. (Und dann ist je nach Rasse und Hund der Erfolg auch nicht immer garantiert.)

    Ich konnte nicht abwarten und hab schon die ersten 80 Seiten. :ops:

    Wollen wir's jetzt mal ohne Spoiler probieren? Ich mach trotzdem mal einen Spoiler - bis hier Rückmeldungen von euch kommen.

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    Es ist schon an die zehn Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe.
    Eine sehr gute Freundin hatte es mir geschenkt.
    Ich wusste nur noch, dass es mich ziemlich gepackt und auch überrascht hat - vor allem, weil ich es von selber niemals ausgewählt hätte.

    Aber nach den ersten Seiten wusste ich zumindest schon wieder, warum ich Margaret damals mochte.
    Sie ist selber ein bisschen wie ihre Bücher, etwas angestaubt, spröde und nicht ganz aus dieser Zeit. Ihre Leidenschaft rührt mich an. Wobei Leidenschaft gar nicht so das richtige Wort für ihr Verhältnis zu Büchern ist. Sie lebt dafür, die trockenen Seiten zu fühlen, den Staub von den Ideen Vergangener einzuatmen. Sie lebt mehr durch die Geschichten anderer, als durch ihre eigene.
    Bücher sind mir sehr wichtig, aber diese Besessenheit, diese Ausschließlichkeit, mit der Margaret liest, erscheint mir anders - einesteils beneide ich sie ein bisschen darum, andererseits lebe ich unterm Strich doch lieber selbst, als die Höhepunkte meines Lebens über Bücher zu definieren.

    Vida ist mir grade noch etwas unsympathisch.
    Aber die fehlende dreizehnte Geschichte hat mich gleich wieder gepackt.

    Ich hatte in Erinnerung, dass es nach hinten raus ziemlich spannend wurde und mich ein wenig erschüttert hat, und hoffe, dass es jetzt bald noch ein bisschen Fahrt aufnimmt.

    Ich hatte ganz früher wenig Geld für Bücher übrig und bin mit Wäschekörben zu jeder Bibliotheksauflösung.
    Mittlerweile mag ich gebrauchte Bücher nicht mehr gerne lesen (wenn ich nicht genau weiß, wo sie herkommen, wer sie hatte - oder dass es sie neu eben nicht mehr gibt).
    Aber damals war mir das egal. Ich hab alles gelesen, was mir zwischen die Finger kam, je zerfledderter, desto besser. Teilweise ohne Buchrücken und mit Paketband geklebt.
    Die Lieblingsbücher anderer Leute. Zu Tode geliebt quasi.
    Ich hab auch alle diese Bücher aufgehoben. Sie stehen fein säuberlich in meiner eigenen kleinen Dachbodenbibliothek. Wenn ich sie mir heute anschau, schwanke ich zwischen Entsetzen, dass ich mit ihnen auf meinem Kopfkissen eingeschlafen bin, und purer nostalgischer Dankbarkeit, dass ich sie finden durfte.

    Also, wenn es das Mädel nicht stört... warum nicht?