Also halten wir fest: Eine Betreuung in der Hinterhand zu haben, ist auf jeden Fall wichtig. Dennoch sollte man (gerade als Lehrer, wenn es beruflich veranlasst ist) sehr gut abwägen ob man den Hund im Endeffekt in Betreuung gibt oder nicht.
Ein weiteres Beispiel aus meinem Alltag: Unterricht am Mittwoch zu folgenden Zeiten... 8-9.30 Uhr / 12.15-13 Uhr / 14.15 - 15.45 Uhr. Wäre eigentlich ein "klassischer Fall" für einen Betreuungstag. Glücklicherweise habe ich mich dagegen entschieden. Denn: Die Mittwoche an denen der Unterricht tatsächlich so lief, kann ich an einer Hand abzählen. Die 6. konnte ich als in die 3. vorziehen. So hatte ich dann im Endeffekt Unterricht von 8 - 10.30 Uhr und dann wieder 14.15 - 15.45 Uhr. Das sind fast vier Stunden Pause... Da fahre ich heim. Oder der Nachmittags-Unterricht wurde in den Vormittag gezogen. Auch dann wäre die Betreuung unnötig gewesen.
Vielleicht ist das eine Spezialität des beruflichen Schulwesens, aber dass es mal eine Woche gibt, in der der Unterricht tatsächlich so läuft wie im Stundenplan, ist schon recht selten. 
Bei uns in der Grundschule ist es leider nicht so. Bei Vollzeit bist du mindestens von 7.30 bis. 13.00 Uhr in der Schule, ohne Schulweg und dann hast du noch nichts kopiert, vorbereitet, nachbereitet, den Klassenraum aufgeräumt usw. Konferenzen, Gespräche mit Eltern, Fortbildungen und ähnliche Dinge kommen dazu und jede Woche hast du daher auch noch 1 bis 2 Nachmittagstermine.
Und der Trend geht wohl bei vielen Grundschulen momentan dahin, dass man von den Lehrerinnen erwartet ganztags in der Schule anwesend zu sein....nicht mehr unbedingt ein Beruf, der sich gut mit Hund vereinbaren lässt.
Mit Vollzeit und ohne andere Betreuer hätte ich heute keinen Hund.
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Dem kann ich mich nur anschließen.
Bei uns ist das auch nicht so.
Vollzeit sind 27 Stunden, plus Sprechstunde, und Brückenstunden MÜSSEN in der Schule verbracht werden, damit die Vertretung gesichert ist.
Wenn nicht grade Corona alles über den Haufen wirft, verschiebt sich da auch nichts, das läuft nach Stundenplan.
Und selbst, wenn man einen „guten“ Stundenplan hat, hilft das nur kurzfristig, weil sich der jedes Schuljahr ändert.
Ich freue mich ehrlich für dich, RafiLe1985 , dass das bei dir so gut klappt.
Aber du kannst nicht von dir auf alle anderen schließen.
Vielleicht ist das im beruflichen Schulwesen tatsächlich ein wenig anders.