Bei mir wurde während der Schwangerschaft vor ziemlich genau drei Jahren Brustkrebs diagnostiziert.
Auch volles Programm.
OP (mit Schwangerschaftsabbruch), Chemo, Bestrahlungen, jetzt Hormontherapie.
Ich war während der ersten beiden Drittel der Chemo wahnsinnig viel unterwegs, bin mit meinem Mann weggeflogen, war in den Bergen. Schlecht ging es mir nur ein zwei Tage nach den großen Chemos. (Ich weiß nicht, ob deine Freundin die gleiche Therapie bekommt. Zuerst viermal vier Wochen eine große, danach sechzehn wöchentliche kleine Chemos.) Bei den wöchentlichen Chemos ging es mir zuerst auch noch gut, zum Ende hin (die letzten sechs, sieben Chemo-Wochen) ließ dann einfach die körperliche Kraft nach und durch die Bestrahlungen musste ich mich echt durchkämpfen. Danach hab ich lange gebraucht, bis ich mich körperlich gefangen hatte. Und als das wieder ok war, kam das psychische Tief.
Ob ihr den Welpen behalten könnt oder wollt, hängt m.M.n. maßgeblich davon ab, inwieweit du deine Freundin unterstützen kannst.
Du kannst dich gerne per PN bei mir melden, auch deine Freundin sehr gerne.
Austausch hilft. Ebenso wie eine positive Einstellung.
Alles Gute auf jeden Fall für deine Freundin.