Beiträge von Figoleo

    Ich bin ja total dem Toller verfallen und der Rettungshundearbeit. Solange ich fit genug bin, werde ich das so lange wie möglich machen und auch bei den Tollern bleiben.

    Aber ich bin eben auch schon Ü60. D.h. dass irgendwann mal, was kleines, unkompliziertes einzieht. Unkompliziert in der Hinsicht, dass es kein Arbeitshund ist.

    Evtl auch ein älterer kleinerer Hund aus dem Tierschutz

    Die Zusammenführung mit den Mädels und Freki fand im Garten der Züchterin statt. Ich hatte ja Bedenken, weil Greta bei anderen Hunden am Anfang erst mal rumzickt.

    Freki war bei der Züchterin zwischen den Beinen, als ich mit Greta in den Garten kam. Sie zum Welpen, mal kurz geschnüffelt, dann den ganzen Garten kontrolliert. Natürlich roch der nach Welpen, den anderen Hunden der Züchterin. Freki stapfte munter Richtung Greta, sie wieder kurz geschnüffelt, fertig.

    Bei Leo lief es ähnlich.

    Freki war in einer Stoffbox auf dem Beifahrersitz, da ich die Stunde alleine gefahren bin.

    Zuhause wurde er 2 Wochen komplett ignoriert. Ich hab ihn auch oft in den Welpenauslauf, so dass die Mädels ihre Ruhf haben.

    Meine Bedenken waren völlig unbegründet.

    Die Züchterin hat gesagt, ich soll das Massregeln der Mädels durchaus zulassen. Nur Beschädigen ist nicht erlaubt 😃

    Ich hab hier beides. Hündin aus dem Tierschutz, mit ca 2 Jahre bei mir eingezogen. Vorgeschichte..Vermehrerzuchthündin, hat mit vielen Hunden irgendwo in Deutschland gelebt. Mittlerweile ist sie seit fast 12 Jahren bei mir.

    Tollerhündin, 7 Jahre, mit 8 Wochen vom Züchter geholt.

    Tollerrüde, 9 Monate, mit 8 Wochen auch vom Züchter.

    Ich persönlich würde mir immer wieder einen gut aufgezogenen Welpen beim seriösen Züchter holen. Man weiß eben, was einen bei Rasse X erwartet. Natürlich ist jeder Hund individuell.

    Auch meine Toller sind ziemlich unterschiedlich, aber es sind immer noch Toller.

    Ich hab bei meiner Hündin auch den fatalen Fehler gemacht, dass ich immer wenn sie gezappelt hat, beim bürsten, Zecken ziehen.....aufgehört habe. Ich dachte, ich will sie nicht verärgern, nur hab ich das Problem damit nur verstärkt. Sie hat die Strategie entwickelt, zappeln hilft und ich hab meine Ruhe.

    Das hat sich so verstärkt, dass sie, wegen dem Zappeln, beim Tierarzt zu zweit festgehalten werden musste. Sie hatte dadurch dann so einen Stress, dass sie massiv ihr Fell verloren hat.

    Das war für mich der Auslöser mit Medical Training anzufangen. Ich hab das wirklich kleinstschrittig aufgebaut. Im Grunde genommen ist das alles, wie ein Trick aufgebaut.

    Mittlerweile kann ich ihr Zecken ziehen, bürsten..

    Wir werden auch beim Tierarzt gelobt, wie geduldig sie mittlerweile ist. Sie mag alles immer noch nicht, aber sie hat gelernt, dass es manchmal nicht anders geht.

    Es gibt einen Podcast von Nicole Stein, wo das gut erklärt wird.

    Anleitungen zum medical Training findet man im Netz.

    Ich drück euch die Daumen, ihr schafft das

    Mein junger Rüde, 8 Monate, fängt auch so langsam an sich für Pipistellen zu interessieren. Ich weiß aber nicht, ob läufige Hündin oder ganz normal. Ich verbiete nicht alles, aber wenn es mir doch zu lange dauert, wird er körperlich mit Kommando ' weiter' weggeschickt. D.h. ich gehe auf ihn zu und schicke ihn weg und gehe mit ihm weiter.

    Wenn alle gesundheitlichen Voraussetzungen ok sind und wir die vorgeschriebenen Prüfungen bestehen soll Freki auch ein Deckrüde werden. Ich hab in der Hinsicht noch keine Erfahrung. Aber alleine würde ich die beiden Hunde beim Deckakt nicht lassen. Da kann doch so viel passieren. Außerdem ist es doch üblich, dass die Hündin zum Rüden kommt und man einen neutralen Ort wählt, oder?