Beiträge von Glücksburger

    nochmals vielen Dank.

    Ich hatte hier nicht mehr geschrieben, weil wir nach der letzten Nachricht eine scheinbare Verbesserung bei Gina feststellen konnten.
    Sie verweigerte zwar das Trinken (was aber an den täglichen Infusionen liegen konnte), begann aber mehr zu fressen.
    Letzten Dienstag nun mussten wir Gina,s langjährigen Gefährten und unseren zweiten Hund Tiny ( einen über 18jährigen Jack-Russel-Mix) nach einer kurzen aber schweren Erkrankung gehen lassen.
    Wir sind davon überzeugt, dass dies zuviel für Gina und ihren Lebenswillen war.
    Sie stellte das Fressen wieder ein und überhaupt veränderte sie sich total.
    Lebensmut oder Überlebenswille konnten wir kaum noch erkennen.
    Trotz ihrer schweren Erkrankung lief sie Tag und Nacht ruhelos klagend umher (bis zur Erschöpfung).
    Die letzte Infusion erhielt Gina am Sonnabend wobei wir bereits an diesem Tag wussten, dass eigentlich keine Hoffnung mehr war und sie auch nicht mehr wollte.
    Am Sonntag haben wir uns schweren Herzens zum letzten gemeinsamen Weg entschieden und die Tierärztin in der dortigen Klinik bestätigte uns nach Untersuchung und Studium der Blutuntersuchungs-Berichte in unserer Entscheidung.
    So haben wir nun in der letzten Woche beide Hunde gehen lassen.
    Einen Hund und damit ein Familienmitglied zu verlieren, ist bereits unendlich schwer.
    Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben kann, beide Hunde innerhalb einer so kurzen Zeit gehen zu lassen.
    Ein "Trost" für uns ist es, für beide die richtige Entscheidung getroffen zu haben und beiden Gefährten
    nebeneinander eine Ruhestätte zu geben.

    Thore

    vielen Dank.

    Gina war inzwischen bei 3 Tierärzten.
    Gestern am Sonntag sagte der Tier-Notarzt nur, dass eine Bauchspeichelerkrankung in dem Alter nichts Ungewöhnliches wäre.
    Die Nieren- und Leberwerte haben sich gebessert aber was nützt das schon, wenn sie einfach nicht fressen und trinken will ?!
    Mir ist schon ganz übel, wenn ich an Ostern und die Feiertage denke.
    Über die Venen klappt das mit der Infusion auch schon nicht mehr und sie bekommt daher (wie vorhin auch) einen Liter Infusion unter die Haut.
    Wir haben vorhin dem Tierarzt unsere Bedenken und Sorgen geschildert.
    Er sagte, dass es eine sehr schwere Erkrankung ist und der Verlauf nunmal ungewiss wäre.
    Ich hätte gehofft, dass hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir sagen kann, wie lange man seinem Hund die täglichen Infusionen zumuten kann.
    Vor vielen Jahren schon habe ich gelesen, dass man selbst erkennen würde, wann es Zeit ist, den Hund gehen zu lassen.
    Damals dachte ich, dass ich es erkennen würde und mit Sicherheit richtig entscheiden würde.
    Ich hätte nie gedacht, dass es so schwer ist und so viele Zweifel aufkommen würden.

    Zitat

    Du schreibst, sie bekommt eine Infusion gegen Austrocknung.
    Aber wird denn auch die Bauchspeicheldrüse behandelt?

    Ich würde auch eine Tierklinik aufsuchen.

    Alles Gute für Gina.

    Danke,

    sie bekommt Antibiotika zusammen mit der Infusion sowie Schmerzmittel und Vitamine.
    Grad bekam ich einen Anruf vom Tierarzt der sich nach ihrem Befinden erkundigte.
    Ich sagte, dass sich ihr Befinden nach unserem Eindruck nicht verbessert hat.
    Er meinte, dass ihre Pankreas-Werte wohl auch noch nicht verändert hätten und noch über 1000 liegen.
    Nachher soll sie ja wieder hin und ihre Infusion bekommen.
    Ich glaub, es geht dem Ende entgegen.
    Scheiße !!!

    moin,

    ich wende mich an Euch mit der Bitte um Rat.
    Vor rd. 10 Tagen mussten wir mit unserer 12-jährigen Rauhaardackelhündin Gina zum Tierarzt.
    Grund war, dass sie seit 2 Tagen nicht mehr fraß und trank und zudem Durchfall sowie Erbrechen hatte.
    Ausserdem wirkte sie völlig apathisch.

    Die Notärztin diagnostizierte einen schlechten Zustand und verabreichte eine Infusion wegen der Austrocknung.

    Am nächsten Tag stellte unserer Haustierarzt durch eine Blutuntersuchung Verdacht auf Niereninsuffizienz fest,
    wobei er auf sehr schlechte Nieren- Leber- und Bauchspeicheldrüsenwerte hinwies.
    Auch dort erhielt Gina eine Infusion.

    Die darauffolgende Ultraschall- und Blutuntersuchung ergab, dass wohl die Bauchspeicheldrüse das Problem wäre.
    Es ist nun so, dass wir seit 10 Tagen täglich zum Tierarzt fahren, damit Gina ihre Infusion gegen Austrocknung bekommt.
    Der Tierarzt meint, dass sich ihre Werte kontinuierlich verbessern würden aber weder trinkt sie bisher noch frisst sie.
    Bei uns zuhause liegt sie meist herum und schläft; wenn sie wach ist, ist sie sehr berührungsempfindlich und wir haben den Eindruck, dass sie Schmerzen hat weil sie häufig zittert.
    Wir wissen wirklich nicht, was wir machen sollen.
    Auf der einen Seite haben wir natürlich Vertrauen in den Tierarzt aber andererseits ist unserer Eindruck, dass Gina
    wirklich leidet und wir fragen uns, wie lange man akzeptieren kann, dass der Hund weder trinkt noch frisst.

    Wie lange kann man einem Hund sowas zumuten??
    Es ist so schwer, den Hund leiden zu sehen.
    Wir haben immer mehr den Eindruck, dass wir sie erlösen sollten aber wenn sich die Blutwerte tatsächlich verbessern, kann das auch falsch sein.
    Wir wissen einfach nicht mehr weiter.

    Gruß
    Thore