Zuerst mal tut es mir wirklich leid, wie es bei euch läuft. Das stellt man sich natürlich anders vor. 
Als unsere bei uns einzog, dachte sie auch, sie könnte mit den Kids grober umgehen als mit mir. Aber das geht einfach nicht. Kinder vor Hund. Immer! Insgesamt, erst kommen alle anderen, dann kommt der Hund. Klingt vielleicht blöd, ist aber so. Ich hab mir das ein paarmal angesehen und dann wurde der Hund, sobald es irgendwie in meinen Augen nötig war, abgesondert. Rein, an die Leine, was auch immer sich gerade angeboten hat. Weg von uns und weg von den Kindern. War mir ehrlich gesagt in dem Moment ziemlich schnuppe, ob sie das gut findet oder nicht.
Ich will jetzt nicht hergehen und sagen, dass dies die Lösung ist, das sollte sich ein guter Trainer ansehen, einer der den Hund nicht auf den Rücken dreht. Was ich damit sagen will ist, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass du dir nicht 100% sicher bist. Deine innere Einstellung wankt. Du möchtest nicht, dass der Hund die Kinder zwickt, aber du willst auch den armen Hund nicht wirklich maßregeln. Du musst aber 100% hinter deiner Entscheidung stehen. Sonst merken die das. Halbherzige Entscheidungen kommen nicht so an wie sie sollen.
Ich denke, dir tut es irgendwie leid, wenn du den Hund maßregelst, was nicht heißt, dass das grob oder laut sein muß. Ruhig, bestimmt.
zB dein Beispiel, wenn du auf Toilette gehst. Dann sollen die Kinder in ihr Zimmer und der Hund darf bei dir bleiben. Damit stellst du den Hund ja aber über deine Kinder. Deine Kinder haben aber das Recht sich frei bewegen zu dürfen.
Holt euch einen Trainer, der sich auf euch einlässt, die gesamte Situation, nebst Tagesablauf beurteilen kann und dann schaut weiter. Sollte es für euch einfach nicht gehen, dann musst du dich vielleicht mit dem Gedanken auseinandersetzten, dass dieser Hund einfach nicht passt. Ich würde aber die Hoffnung so schnell nicht aufgeben.