Beiträge von KaEins

    Hallo,
    bei meinem 11-jährigen Labradormix wurde am Donnerstag ein Mastzellentumor am Vorderbein festgestellt.
    Der Grad des Tumors sei noch nicht bekannt, kann man diesen nur feststellen nachdem der Tumor entfernt wurde, nicht auch bereits durch die Punktierung?
    Der Knubbel wächst schnell und mittlerweile sind es mehr zwei nebeneinanderliegende knubbel (als hätte er sich geteilt und wäre gewandert), dass spicht ja für eine aggressive Form.

    Am Dienstag soll der Tumor von meinem Haustierarzt wegoperiert werden, wobei es wegen der problematischen Lage am Gelenk wahrscheinlich nicht möglich ist ihn komplett zu entfernen. (trotzdem opereieren?)
    Der TA möchte vorher keine weiteren untersuchungen machen und hat auch nicht nach symptomen oder so gefragt. Ich habe allerdings ein ungutes Gefühl ihn operieren zu lassen, ohne vorher mit röntgen ultraschall oder ct nach eventuellen Metastasen zu suchen, die lymphknoten zu punktieren, auf okkultes Blut im Kot zu testen etc.
    Wenn man metastasen finden würde, würde man den Tumor am bein denn trotzdem operieren? könnte man Metastasen auch operieren (wenn es nicht zu viele sind) oder irgendwas anderes wie chemo tun um sie einzudämmen, sodass es sinnvoll ist zu wissen ob es welche gibt?

    ich habe auch das Gefühl dass er systemische symptome zeigt. Er hat schon seit Jahren eine chronische Gastritis (Gras fressen, manchmal erbrechen (ca. alle 2-3 Wochen für 1-2 Tage), Schlucken, Schmatzen) und auch teilweise schwarzen kot. In letzter Zeit trinkt er vermehrt und setzt häufiger Kot und Urin ab und fühlt sich glaube ich auch nciht ganz wohl, obwohl er sonst vor allem draußen fit ist.
    was heißt denn das auftreten von solchen systemischen symptomen, dass sich metastasen gebildet haben? oder das sich Mastzellen im ganzen Körper befinden?

    Der Knubbel ist schon ungefähr seit einem Jahr da, bis jetzt hat ihn aber kein tierarzt näher untersuchen wollen weil er harmlos sei. ungefähr vor einem Jahr wurde auch ein Geschwür in der Milz entdeckt und punktiert, dieses war aber zu dieser zeit nicht bösartig, ist es sinnvoll das nochmal punktieren zu lassen? kann es sein dass es schon ein Tochtergeschwür ist und damals irgendwie "übersehen" wurde dass es bösartig ist?

    Und meine eigentliche Hauptfrage: ist es besser den tumor am dienstag so schnell und gut es geht zu operieren oder aber in einer tierklinik zuvor weitere untersuchungen zu machen?
    Ich fühle mich ziemlich hilflos und auch nicht besonders gut beraten...