Beiträge von SanSu

    Aber er ist erst 4 Jahre alt :(

    Ich weiß :streichel:

    Aber genau deswegen, Schritt für Schitt! Nicht das schlimmstmögliche Szenario fokussieren, keine Horrorstorys im Internet lesen.

    Weinen, auch mal verzweifelt sein oder wütend - ja, aber dabei immer die positiven Dinge nicht aus den Augen lassen.

    Erstmal abwarten, was der TA morgen sagt, hoffentlich nicht der Depp, und dann an die Therapie und Unterstützung gehen. Er hat die schei* OP überlebt, er war so tapfer in der Klinik, war lustig und hat gefressen und wuuuuunderschöne Häufchen gemacht. Und morgen ist er wieder bei euch!

    :streichel:

    Lass dich davon nicht runterziehen!

    Es ist scheiße, klar, aber... Lass dir die ganzen Blutbilder, Nierenwerte,... mitgeben.

    Ich schließe mich der Heel Empfehlung auch an. Wir hatten ein anderes Programm, ich hatte mal einen niereninsuffizienten Hamster, der hat auch erst Infusionstherapie und dann das Heel Programm bekommen und es hat ihm noch viele schöne völlig beschwerdefreie Monate geschenkt und das ist bei einem Hamster echt viel, die werden ja ohnehin nicht sooo alt.

    Das Organsystem ist ja das gleiche, also auch bei uns hat es sehr gut geholfen!

    Auch der Hund einer Freundin hat Jahre mit Nierenwerten jenseits von Gut und Böse gelebt, ein kleiner Kasperkopf und so ein fröhlicher Kerl. Hätte man nie gedacht, wenn man nur auf die Blutwerte geschaut hätte.

    Versucht neben all dem Mist positiv zu bleiben, das ist sooo wichtig. Meine Oma würde sagen "Kranksein und Altwerden ist nichts für Angsthasen und Feiglinge". Man darf sich auch mal schlecht fühlen, aber man muss immer versuchen in kleinen Schritten zu schauen und dabei positiv zu sein.

    Morgen habt ihr ihn wieder und dann Schritt für Schritt.

    Wir hatten vor einigen Wochen einen ähnlichen, aber etwas anders gelagerten Fall.

    Morgens war alles gut, Nachmittags 16.00Uhr bei der Nachmittagsrunde hing plötzlich der Schwanz bewegungslos runter und das Tier hatte Schmerzen. Sie bekam 1x Schmerzmittel, 1 Stunde später wirkte es und das Tier war auch bei der letzten Runde wie immer. Auch in den Folgetagen war alles wieder gut.

    Die Vermutung war auch erst Wasserrute, aber weil es plötzlich kam und dann direkt wieder gut war, vermutete die Ärztin auch einen eingeklemmten Nerv, bei dem sich die Muskulatur verkrampfte > Teufelskreis.

    Wir haben keine weitere Diagnostik machen lassen, weil unsere Ärztin dazu auch keine Veranlassung gesehen hat.

    Ich habe mir vor Jahren mal einen Nerv im Hals beim Schlafen eingeklemmt. Es tat unfassbar weh, ich war nicht in der Lage den Kopf zu bewegen und die Muskulatur verkrampfte dadurch extrem und war bretthart. Erst mit einer Schmerztablette entkrampfte sich die Muskulatur wieder und damit war der Spuck vorbei, ich habe sowas seit dem nie wieder gehabt. Ich kann mir gut vorstellen, das es einem da im Lendenbereich schonmal die Füße weghauen kann.

    Besprich es sonst dochmal mit deiner Ärztin, ob weitere Diagnostik Sinn machen würde.

    Nicht wahrscheinlich - aber bei seiner bisherigen Lebensgeschichte ist die Diagnose ja auch unwahrscheinlich.

    Dazu ganz interessant:

    https://www.thieme.de/de/tiermedizin…-hund-90347.htm

    Also zumindestens Anaplamose ist in Deutschland inzwischen keine Seltenheit mehr.

    Durch den Import von Hunden und ganz erheblich durch die Verschiebung der "Klimaregionen" ist es auch etwas womit man inzwischen in unseren Regionen durchaus rechnen muss.

    Entsprechende Zeckenarten, sind durch die Klimaerwärmung, inzwischen in Deutschland zu finden.

    Edit: WIr drücken natürlich die Daumen, das der Verlauf leicht ist und das Doxy gut vertragen wird. Wie schon erwähnt, im Netzt schreiben die meisten Leute nur, wenn es Probleme oder Komplikationen gibt, behalte das im Hinterkopf.

    Was meinst du mit "entsprechenden Papieren"?

    Millemaus hat's schon geschrieben, das regelt jede Stadt/Gemeinde anders, müsste aber herauszufinden sein. Mit Papieren meine ich ein Schutzvertrag, Übernahmevertrag oder ähnliches.

    In Berlin (deshalb schrieb ich "Hier") steht "Tierheimen, Tierasylen oder ähnlichen Einrichtungen". Wie das genau definiert ist, ist dann sicher Sache des Sachbearbeiters. Bei uns ist es zumindestens nicht regional beschränkt, wie das mit Auslandstierschutz oder Hunden von Pflegestellen aussieht müsste man wohl erfragen.

    Unsere Hündin kommt aus einem Brandenburger Tierheim und da reichte die Vorlage des Übernahmevertrags für die einjährige Steuerbefreiung.

    Ich mags ja gern persönlich und habe damit immer gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte schonmal Jahre unwissentlich einen abgelaufen Perso.

    Ich würde da einfach hinstiefeln, den Sachverhalt erklären mit dem Nachweis von Tasso, das das gleich gemacht wurde,... und mal fragen wie es aussieht.

    Im besten Falle zahlt man dann eben ab dem entsprechenden Zeitpunkt, sonst eben auch rückwirkend. Auf Bußgelder wird in solchen Fällen oft verzichtet.

    Falls es eine Versicherungspflicht gibt und der nachgekommen wurde, würde ich den Schriebs auch mitnehmen, damit die sehen, das man sich nicht vorsätzlich vor allem drücken wollte.

    ***

    Hier müssen keine Unterlagen eingereicht werden, die nachweisen, seit wann man den Hund hat. Ein Herkunftsnachweis ist nur bei TS Hunden günstig, weil die ein Jahr steuerfrei sind, wenn man entsprechende Papiere hat.

    Ich drücke auch mit und will nur auch nochmal sagen, das man da wirklich einfach nicht drin steckt!

    Du hast keine Schuld und wahnsinnig schnell reagiert und das tückische ist einfach, das die Umstände so unfassbar unterschiedlich sind, das man sich quasi nicht vor einer solchen Situation schützen kann.

    Gemeinsamer Faktor, ist lediglich, das es eher größere Hunde betrifft. In den Studien, ist von unter ein Jahr, bis über 18 Jahre alles dabei. Trockenfutter, Dosenfutter, Selbstgekocht,... alles vertreten. Klar Trockenfutter häufiger, aber das ist wie mit der Beißstatistik und den Schäferhunden, es füttern einfach viele Trockenfutter. Die meisten Fälle treten in Ruhe auf, obwohl man da früher anders dachte.

    Letztendlich wird heute gesagt, das man prophylaktisch einfach nix machen kann, weil Magendrehungen in so unterschiedlichen Konstellationen auftreten.

    Das beruhigt dich nun gewiss nicht :tropf: Was ich ausdrücken will, mach dir keine Vorwürfe, habe trotzdem Spaß am Training und wir drücken die Daumen, das sich Murphys Zustand weiter stabilisiert und der erhoffte Kotabsatz bald eintritt.

    Schön zu hören, das der Appetit schonmal da ist!

    Oh mein Gott ich freu mich soooo!!! :hurra::mrgreen-dance::hurra:

    Es muss ein tolles Gefühl gewesen sein, das Tütchen zu zücken! :mrgreen-dance:

    Toll! Und irgendjemand schrieb es ja schon, klar es ist wenig, aber es ist gut geformt und somit auch verwertet. Das bringt dem Wart schon einiges an Energie und es wird nun hoffentlich beständig Stück für Stück besser. Lieber das Gedärm nicht überfordern und dafür wird alles gut verwertet und kommt auf ordnungsgemäßem Wege wieder hinaus. :nicken:

    Wir drücken auch fleißig weiter mit und ich bin so erleichtert. :bussi: