Beiträge von SanSu

    Huhu,

    weiß einer was das mal werden will:

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    Und ob das mit den Schwungfedern so muss. Wir waren nicht sicher, es sah schon komisch aus, aber er wirkte recht fit und hopste dann ins Unterholz. Sieht das so aus, wenn die Schwungfedern durchbrechen? Am Schwänzchen sah es auch etwas komisch aus.

    Mischwald in Seenähe - Berlin.

    Darf ich als nicht Windhundkenner mal reingrätschen. Und ich meine das wirklich völlig wertfrei.

    Whippets sind ja meine unter den Windigen auch die Beliebtesten und das liegt in großen Teilen sicher daran, das der Jagdtrieb immer als 'in entsprechenden Gebiet gut händelbar und ableinbar' beschrieben wird, zusätzlich zum Format.

    Man könnte auch sagen, es ist paradox sich einen Hund in eine Region zu holen, wo sie kaum ableinbar sind, aufgrund des Radius, und den man den Großteil seines Lebens an einer Leine führen muss.

    Wie gesagt ohne Wertung.

    Der Trieb macht gewiss den Windhund auch aus, ABER ja nicht nur, die Windigen werden davon ab ja auch im Wesen immer als was eigenes beschrieben.

    Ich finde Galgos, Podencos,... auch optisch und vom Wesen toll, ABER für mich ganz persönlich käme nie ein Hund in Frage, den in überwiegend an der Leine führen muss und dessen Radius im 5min. Modus die Landschaft hier kaum hergibt.

    Ich finde die Windsprites somit auch sehr interessant.

    Sie bedienen wirklich eine Lücke. Nicht zu groß, nicht zu klein, relativ leicht und somit gut händelbar, Jagdtrieb gut zu händeln, nicht bellfreudig, kein vorprogrammiertes Thema mit Mensch und Hund,... Und kein Jagdtrieb heißt ja nicht gar keiner, sondern mit Training eben händelbar.

    Ich sehe hier bei uns auch überwiegend Whippets und die meist freilaufend.

    Wie sieht's bei den Silken mit Arbeitswillen aus? Also haben sie auch Spaß an Beschäftigung, hat sich da etwas vom Sheltie erhalten?

    Und beim Whippet hört man ja öfter das sie ein Thema mit dem alleinebleiben haben KÖNNEN, wie verhält sich das bei den Windsprites?

    Ich denke der individuelle Typ spielt da auch eine große Rolle, Rassen und Genetik.

    Sunny war mit 12,5 Jahren noch fit wie ein Turnschuh. Nix mit dem Organen, Gelenken,... Immer erhobenen Schwanzes flott vorne weg, auch 6/7 Stunden, immer für jeden Spaß zu haben. Sie wurde immer auf 6 geschätzt und da war noch so gar nix von Alter zu merken, außer das sie eine helle Gesichtsmaske hatte und immer für einen Husky Mix gehalten wurde. Ich spreche das den guten Terriergenen zu. :D Ich glaube wäre es nicht so unglücklich gekommen, wäre sie auch eher Typ steinalt geworden.

    Sie war hier auch vertreten, aufgrund des Alters, auch wenn sie sich nicht so benommen hat. :hust:

    Kami ist erst 11 geworden (geschätzt) und die ist optisch noch so gar nicht Senior, aber vom Verhalten und den körperlichen Baustellen. Ich finde es schwer, weil sie noch gar nicht so aussieht. Sie schläft viel und sehr fest, das Gehör lässt merklich nach, der kleine Hirnkaschten auch, Rücken und Sprunggelenke sind ein Thema, liebenswerte Altersschrulligkeiten und Rituale werden ihr immer wichtiger. Sie sucht mehr Nähe, nicht direkt körperlich, schläft nun aber auch bei uns im Schlafzimmer, hätte sie früher nie gemacht.

    Klar, das Alter spielt auch eine Rolle, aber letztendlich für mich besonders der Hund als Individuum. Und das ist bei Hunden genauso verschieden wie bei Menschen und hat diverse Hintergründe.

    Und welche Größe ist es nun geworden, S oder M?

    Danke! :bussi:

    Ich freu mich wirklich riesig!!!! Letzten Montag war ich mit einer Freundin eine größere Tour und auf dem Rückweg, wäre der Wagen perfekt gewesen. So haben wir langsam gemacht, aber ich freue mich einfach das wir dann soviel flexibler sind, jetzt schau ich immer so, das die Kräfte auch für den Rückweg reichen und manchmal gibt es eben bessere und manchmal schlechtere Tage, aber das merkt man ja oft erst, wenn man unterwegs ist und ich gucke dann immer, das es Strecken sind, die man zur Not abkürzen kann.

    Du meinst bestimmt M oder L. :D Es ist M geworden. Der schwarze Hund in dem Video das du verlinkt hast ist 57cm groß. Und bei 0:57Sek. sieht das gut aus, der ist ja doch schon Größer als Schnutchen.

    Ich hoffe wirklich das sie ihn gut annimmt, aber ich denke schon. Sie hat ja kein Thema mit Auto, Bahn, Bus,... und kann überall entspannt pennen und ich gewöhn sie dann dran.

    Bei Länder-, Wochenend-, Ostsee-Tickets,... steht sogar explizit das man bei Name 'Hund' eintragen soll.

    Von daher auch noch perfekt ausgefüllt. :smile:

    Kami reist auch immer als Hund Kami. Je nachdem wie und wo man reist lohnt sich da auch der Ticket Vergleich in Preis.

    Wobei ich es immer etwas unfair finde, schließlich blockiert der Hund nicht zwingend einen Sitzplatz und für mein Gepäck zahle ich auch nicht extra, aber das ist ein anderes Thema.

    Die Deutsche Bahn schreibt nicht vor, um was für einen Maulkorb es sich handeln muss.

    Du hast also die Wahl, ich würde aber wirklich darauf achten, das der Hund damit Hecheln kann (Wärme, Stress,...).

    Also nicht nur so eine Maulschlaufe/Nylonteil, sondern einen richtigen.

    Ist generell praktisch, falls auch mal Giftködermeldungen in der Umgebung sind, Krankheitsfall,...

    Wenn der Hund gut an den Maulkorb gewöhnt ist, ist das auch nichts anderes als ein Geschirr. Ist der Maulkorb passend und gut auftrainiert, schränkt er auch den Hund nicht ein (toben, wälzen, fressen, trinken, hecheln,...

    Kami ist routiniere Öffifahrerin, wir haben ihn immer dabei. In S-Bahn, U-Bahn,... haben wir ihn dabei, beim Bus setzte ich ihn vorher auf, weil ich keine Lust habe ihn bei einem Busfahrer der drauf besteht im hektischen Einstiegsprozess ihr noch schnell drüber zu ziehen.

    Bei der Bahn ist's unterschiedlich. Wir wurden bei der DB noch nicht angesprochen, er hängt dann gut sichtbar am Rucksack. Man sollte ihn aber immer dabei haben.

    Bei kleineren Unternehmen sind sie da teils strenger, die UBB (Usedom) handhabt das teilweise sehr streng. Und wenn man mal schnell zum Zug rennt und einsteigt, wurden wir gleich gebeten dem Hund einen Maulkorb aufzusetzen. Da achten sie sehr drauf. Aber wie schon gesagt, da gibt es einen mündlichen Hinweis und man wird nicht aus dem Zug geworfen.


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    Ticket ist wirklich wichtig.

    Wie gesagt ein Maulkorb kann immer mal von Nöten sein und es schadet nicht, sieh es als Trick und übt das ruhig vorher, damit Hund auch mit Mauli entspannt reisen kann. :nicken:

    Puhhh,

    an und für sich finde ich den Ansatz nicht verkehrt, ABER sowas braucht Zeit. Sicherheit und Vertrauen brauchen Zeit, das merkst du ja an ihrer Reaktion, es war zuviel zu früh.

    Ich würde lieber auch gar keinen direkten Kontakt zulassen. Das heißt nicht, das sie dabei nix mitnimmt. Sie schaut wie der andere reagiert, es wird zusammen gelaufen, auch mal geschnüffelt, sie hat Zeit den anderen Hund und seine Reaktionen, Mimik,... zu beobachten. Das passiert ja ganz nebenbei. Und das schafft Sicherheit, weil man ganz nebenbei lernt das Gegenüber besser einzuschätzen und damit kommt automatisch mehr Ruhe rein. Und mit der Fülle solcher positiven Erfahrungen wächst auch die Sicherheit.

    Heute hat sie einfach nur eine doofe Situation mehr erlebt, das wird das sein, was hängen bleibt.

    Ob das Potenzial hat hängt von den beiden Haltern ab. Vespa sollte nicht in die Situation kommen den Konflikt mit hampeln lösen zu müssen und der andere hat dann natürlich nicht zu maßregeln, da bedarf es bei beiden Hunden Unterstützung.

    Aus sowas entsteht ja auch kein Spiel,... es ist Stress, den sie eben auf ihre Art löst.

    Ich würde dem und somit auch Vespa viel mehr Zeit geben, wenn sie freie Interaktion so überfordert, würde ich es bei Leinengassi belassen, damit sie sich dort in Ruhe mit ihrem Gegenüber auseinandersetzen kann und das am Ende auch für sich positiv verbuchen kann. Dafür braucht es keinen Freilauf, das kommt je nach Hund später.

    Bei manchen reicht 10min Leinengassi und gut ist, aber anderen dauert es teils viele viele treffen, gerade wenn sie so unsicher ist. Und ein Hund, den Dynamik triggert erleichtert es ihr natürlich nicht, das kippt das sehr schnell in eine negative Erfahrung, die sie ja eben nicht haben sollte.

    Bezüglich Bandage, stand hier tatsächlich wegen der Sprunggelenke auch im Raum.

    Das würde ich auf jedenfall mit einer Physio abklären. Muskulatur baut sich dadurch nicht ab. Es wird ja nix ruhig gehalten, sondern stabilisiert und korrekt gestellt.

    ABER man muss da anfangs sehr dosiert rangehen, weil sich das komplette Skelett-und Weichteilsystem (Muskeln, Bänder, Sehnen), da je nachdem schon extrem drauf eingestellt haben.

    Da wird dann meist abgewogen, wie schlimm es ist, gibt ja auch extreme Durchtrittigkeit, wie lange es schon besteht und vor allem, wir gravierend die Folgeerscheinungen sind.

    Wenn man sich dafür entscheidet, immer langsam, sonst kann es mehr schaden als nutzen.

    Wir hatten eine Weile Bandagen, mussten das aber aufgeben, weil ihr Haltung mit Bandagen tatsächlich schlechter war. Dann war das Sprunggelenk zwar stabiler, aber die komplette Stellung der Hinterhand katastrophal, weil sie extrem sensibel auf solche Manipulationen reagiert und selbst mit Gewöhnung versucht hat den auszuweichen und die Hinterhand viel stärker unter den Rücken gezogen hat, was doof ist.

    Wir bleiben bei Phyioübungen, Massagen und Wärme.

    Also, wenn dann nur mit Physio und Orthopädie.

    Ansonsten kann ich Herzenstier sehr empfehlen, super netter Kontakt, die Bandagen fand ich qualitativ sehr hochwertig und stellen auch abseits der Norm her.