Beiträge von SanSu

    Ich bin froh, das der Sommer dieses Jahr bis jetzt verhältnismäßig milde ist, freue mich aber auch auf den Winter. Größere Runden gehen wir gerade nur ganz früh am Morgen. Nachmittags kleine 10min Runde und dafür lassen wir es uns im Park noch 1-2Stündchen auf der Wiese gut gehen, gammeln, schnüffeln, dösen, Leute beobachten, Melone essen, Leckeries im Gras suchen, weiter dösen... einfach das Draußen genießen.

    Bin wirklich froh, wenn ich an letzten und vorletzten Sommer denke, kann natürlich noch kommen, aber erstmal bin ich erleichtert, das man die Draußenzeit auch wirklich genießen kann und man nicht selbst im Schatten zerfließt.

    Das Altern hat auch Vorteile, Jagd funktioniert hier kaum mehr über Sicht oder Gehör, sondern eher nach Duft. :D Heute ist sie an diversen Eichhörnchen einfach vorbei, dafür hat sie irgendeinen Geruch angezeigt, ich nehme an der Fuchs.

    Ich finde das auch wichtig zu wissen, weil man selten mit dem natürlichen Sterbeprozess konfrontiert wird.

    Bei Menschen heißt es 'man stirbt nicht, weil man nichts isst und trinkt, man isst und trinkt nichts, weil man stirbt'.

    Der ganze Körper fährt sich runter, man hat keinen Hunger mehr. Und das komplette runterfahren funktioniert auch nur weil irgendwann nichts mehr aufgenommen wird und nur dadurch endogene Opiate freigesetzt werden. Das ganze Organsystem, der Kreislauf,... gehen in den Ruhemodus, bis der Körper stirbt.

    Deshalb sollte man ab einer gewissen Phase, wenn Mensch und Tier nichts mehr aufnehmen wollen, auch nicht künstlich etwas hinzufügen. Beim Menschen würde man noch Mundpflege betreiben, das geht beim Hund sicher auch (Nase).

    Aber es ist schwierig zu schauen im Alter, ob Beschwerden dazu führen oder der natürliche Prozess einsetzt.

    Das ist extern kaum zu beurteilen, meist schlafen die Hunde einfach unfassbar viel und nehmen auch nur noch wenig war. Ich glaube aber das natürliche sterben findet nur noch selten statt.

    Essen ist immer ein riesen Thema, obwohl es in einer gewissen Phase so wichtig ist, eben nichts mehr aufzunehmen. Es ist aber für die Angehörigen das schlimmste, obwohl es ein so wichtiger Punkt für einen ruhigen Sterbeprozess ist, wo man nichts mehr mitbekommt, keine Schmerzen hat, einfach einschläft.

    Hier klingt es aber noch nicht so finde ich, der Hund zeigt ja Interesse und dann...

    Ein schwieriges Thema.

    Leber macht ja phasenweise massive Übelkeit, bekommt er etwas dagegen?

    Ansonsten wenn er so ein aktiver und vielleicht auch arbeitsfreudiger Hund war, vielleicht mal mit Futtersuche probieren.

    Hund animieren, absitzen lassen, Futter auf die Wiese werfen und dann zum Suchen freigeben.

    Manche Hunde wollen trotzdem irgendwie noch eine Aufgabe und so haben sie das Gefühl etwas dafür getan zu haben.

    Boomerang eine AKU findet VOR dem Kauf statt, darum geht es, das ist das Thema. Für gewöhnlich übernimmt der potenzielle Käufer die Kosten dafür, er will ja die Sicherheit. Ist das Tier gesund findet die Übernahme statt, ist es krank überlegt man eben je nachdem wie relevant die Erkrankung für einen selbst ist, ob es zur Übernahme kommt.

    Das ist der Sinn einer AKU, sie findet vor dem Kauf statt.

    Kein Check Up, wenn das Tier schon eingezogen ist, das hat nix mit einer AKU zu tun.

    Ich verstehe die Diskussion auch nicht und finde sie teils sehr unfair.

    Es geht um einen ANKAUFSuntersuchung, das ist doch völlig anders gelagert, als wenn der bereits vorhandene Hund (egal wie lange er bei einem ist) plötzlich erkrankt. Keiner hier will seinen Hund abschieben, weil er plötzlich krank wird.

    Und der Trisomievergleich puhhhh.

    Ich verstehe nicht, warum es OK ist den Hund nach Fellbeschaffenheit, Charaktereigenschaften, Größe, Gewicht, Alter,... auszusuchen, aber die Gesundheit wird ausgeklammert, das ist dann egoistisch.

    Kami hatte vorm TH eine schwere Verletzung, das das im Alter Probleme machen wird, war klar. ABER sonst war sie fit. Sicher wird sie nicht so alt, weil die Einschränkungen sicher irgendwann für sie nicht mehr tragbar sind und das ist völlig in Ordnung.

    Ich hätte aber bewusst keinen Hund genommen, der aufgrund einer schweren Erkrankung (Tumorleiden mit Streuung, kaputte Niere,...) nur noch ein paar Monate oder 1-2Jahre zu leben hat, weil das nach Sunnys Verlust für uns einfach unfassbar schwer gewesen wäre. Oder einen mit Mittelmeerkrankheiten, wo man nicht weiß, wie lange man noch hat.

    Ist der Hund erstmal da und entwickelt dann eine schwere Erkrankung, ist das ja nochmal etwas völlig anderes, dann schafft man das zusammen. Vorher ist das Tier nur eine Anzeige, Erzählung, Annonce, flüchtiger Moment,... es ist nicht MEIN Hund.

    Leute die Hunde vom Züchter holen, schauen auch, das die Gesundheitsuntersuchungen der Eltern möglichst gut sind, das ist dann OK, aber bei einem älteren Hund vorher einen Check Up zu machen nicht.

    Und letztendlich schaut jeder irgendwie, nur das manches auf der Hand liegt und anderes eben nicht. Ich hole keinen blinden Angsthund in einen Mehrkinderhaushalt. Kein 3 Bein, wenn Treppen und Sport eine Rolle spielen. Das eine sind eben offensichtliche "Einschränkungen", das andere nicht.

    Man könnte auch sagen, es ist böse sich junge Hunde zu holen, man will alle Lebensphasen mitbekommen, erhofft sich eine enge Bindung, eine für das eigene Leben passende Sozialisierung und Ausbildung,... aber auch viel gemeinsame Zeit und das ist doch völlig in Ordnung.

    Ich finde es traurig, das einem quasi unterstellt wird, man würde den Hund dann abschieben, denn das hat hier keiner geschrieben.

    Wir haben mit Kami von Anfang an gegen gearbeitet, Muskelaufbau, Massagen,... und das mache ich super gerne. Jetzt ist sie 5 Jahre bei uns und ein Senior und wir stellen uns auf sie ein und das mit Freude, diese Lebensphase ist so schön, die Schrulligkeiten,... und man ist sich des Endes bewusst und das ist schmerzlich, aber OK. Es ist Schnutchen, es war Schnutchen seit dem 1. Tag bei uns Zuhause.

    Aber ich KANN nicht bewusst einen Hund aufnehmen in dem Wissen, das es in ein paar Monaten wieder vorbei sein könnte.

    Es gibt Leute die können das, die bieten auch Hospizplätze an, deren Leben ist so gestrickt das auch die hüftkranke Dogge kein Problem darstellt. Wir können es nicht und unser Leben gibt das nicht her.

    Es ist doch toll, wenn Leute ein so flexibles Leben führen und es andere gibt die sich vorher Gedanken machen, was sie und ihre Lebensumstände leisten und bieten können.

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber bei einem Privatkauf hätten wir wohl auch eine AKU gemacht.

    Ich finde nix schlimmes daran. Wir hatten eine Seniorin aufgenommen und hatten sie nicht ganz zwei Jahre. Mein Partner hätte so einen Verlust so schnell nicht nochmal verkraftet, für ihn war das sehr schlimm. Klar kann immer anders kommen, aber es gibt doch etwas Sicherheit. Bzw. wir haben dann eben keine Seniorin mehr genommen, auch wenn mein Herz sehr an den Grauschnauzen hängt.

    Und wenn ich ein sportlicher Mensch bin und genau dafür einen Begleiter suche, dann würde ich nicht wissentlich einen Hund nehmen, wo das ausgeschlossen ist. Man will doch sein Leben und seine Freizeit gemeinsam verbringen.

    Kann auch immer anders kommen klar, dann stellt man sich drauf ein, aber von vornherein...

    Und genau, Kami war in einem TH im Wald, bringt mir nix dort mit ihr spazieren zu gehen, wenn sie in der Stadt ein Zuhause finden soll. Wir haben Freunde mit Kindern, Freunde mit Katzen, Leben in der Stadt,... auch wenn wir meist im Grünen sind. Ich möchte meine Zeit mit dem Hund verbringen ohne das er Stress hat oder sich unwohl fühlt. Deshalb der Ausflug zum Kaufland (Kinder, Jogger, Lärm, Autos, andere Hunde, ratternde Wagen,...). Katzentest, geschaut wie sie auf Dynamik, plötzliches hüpfen,... reagiert,.. Im TH haben sie eben nicht immer Zeit, sie haben geschätzt, das es sie nicht stört. Das reicht mir aber nicht, ich muss das wissen, das wäre sonst für beide Parteien nicht schön, aber der Hund würde wohl mehr darunter leiden.

    Das sind Dinge die mir wichtig sind, das sie auch uneingeschränkt an unserem Leben teilhaben kann.

    Und wenn ich einen Jogging oder Reitbegleiter suche, wäre mir auch wichtig, das der Hund daran Freude hat und das auch körperlich kann.

    Ich finde das nicht verwerflich, es sucht doch jeder nach seinen Ansprüchen und die sind total verschieden. Wenn man Geduld hat findet sich zu jedem Topf ein Deckel und jeder hat seinen ganz eigenen Charakter.

    Das ist ja auch immer eine Frage, wie flexibel das eigene Leben ist. Bei Haus mit Garten und keiner Reitleidenschaft, ist das was anderes als in einer Wohnung mit Passion zu irgendeinem Sport. Ein Allergiker mit orthopädischen Baustellen wird auf einem Reithof keine Freude haben und bei Ausritten sowieso nicht. Pferd war aber schon das und muss sich bewegt werden,...

    Wenn Hund erstmal da ist und man eine Bindung hat, ist das nochmal was anderes. Aber ich find's auch nicht schlimm zu schauen ob's gesundheitlich so passt, dass beide die gemeinsame Zeit bestmöglich zusammen genießen können.

    Roman Ende, wie gesagt, habe den Thread nicht gelesen.

    Ok. Und jetzt in meinem Fall, weil die Kombi beim Putzen funktioniert, soll ich aufhören, weil die nur zum Futtern da sind

    Nein, vielleicht hab ich das 'Zahnpasta ist zum putzen da und kein Leckerchen' falsch verstanden. Aber es ging ja darum das der Hund die Flocken nicht mag.

    Und es gibt ja genug Alternativen, wenn was anderes auch gut funktioniert muss man es sich und dem Tier ja nicht unnötig schwer machen.

    Die Flocken sind ja aber zum Fressen und nicht zum Putzen da. Zum Putzen gibt's ja Alternativen.

    Und wenn sie nicht (gern) gefressen werden, bringt das auch nix.

    ***

    Schnutchen hatte zwei Knubbel, Gott sei Dank beides Zysten, die so geöffnet werden konnten.

    Eine OP wäre hier echt der Worsk Case.

    Ich freue mich! Unsere TA hat sich auch gefreut, sie ist nicht scharf darauf das Tier nochmal in Narkose zu legen.

    Bald steht wieder der Check Up an, bin auf das Blutbild gespannt, jetzt wo sie Schmerzmedis bekommt.

    was fändest du schwierig

    Ja, das ermitteln der Zahlungsfähigkeit nach der Wohnadresse. Sehr befremdlich.

    Ich fand die Klinik auch günstig, aber wie du schon sagst, ist ja auch anders von der Struktur als eine kleinere private Praxis. Hat Vor- und Nachteile.

    Das die aber nach Wohnanschriften gehen war mir nicht klar und finde ich irgendwie erschreckend.