Beiträge von SanSu

    Kami ist ja noch nicht in dem hochbetagten Stadium, aber ich glaube das da gefühlsmäßig bei einem selbst auch viel Hilflosigkeit mitspielt und dann auch mal die Nerven blank liegen können.

    Hecheln, Wandern,... sind so unfassbar negativ besetzt, das ganze Hundeleben lang. Man weiß irgendwas ist, endweder geht's dem Hund nicht gut oder er hat Stress,... und man ist da als Hundehalter einfach auch negativ konditioniert.

    Wie wenn der Hund Böllerangst hat und man irgendwann schon fast wütend wird, wenn irgendwo geböllert wird.

    Dann hat man einen Senior, der das noch viel extremer zeigt und man weiß eben oft nicht wie man ihm in der Situation helfen kann. Das ist schwer auszuhalten. Ich glaube bei vielen ist es weniger Wahnsinn und Genervtheit, man ist einfach irgendwie teils hilflos und das ist ein scheiß Gefühl. Man wünscht sich, das sie einfach sagen können, was gerade ist.

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    Ich lerne gerade auch die Vorteile kennen. Hier ist alles entspannt. Und ich sehe auch die Vorteile. Ist vielleicht zu menschlich gedacht, aber wenn ich früher nachts von einer Freundin bekommen bin, wurde Schnutchen wach, hat mich begrüßt,...

    Ich habe dann ein schlechtes Gewissen bekommen, weil ich immer dachte "wenn ich nachts so wach werden würde, würde ich dann wohl nochmal auf Toilette gehen". Also habe ich das Hundetier auch nochmal gelüftet, obwohl man natürlich lieber ins Bett fallen würde.

    Tja, jetzt bekommt Kami es einfach nicht mehr mit. Sie schläft so tief und hört ja zudem schlechter, sie merkt es schlicht nicht mehr und sieht dabei so klein und friedlich aus. :herzen1: Dann gucke ich sie an und gehe einfach ins Bett. Nix nochmal Hund anziehen, nach unten gehen, kleine Runde laufen, wieder hoch,... Irgendwie komisch, aber auch schön. =)

    Und ihre Schrulligkeiten sind herzallerliebst, die Rituale, die immer wichtiger werden. Ich finds schön, vielleicht auch, weil ich mir bei unserer alten Hündin immer vorgestellt habe, wie es ist, wenn sie ganz alt ist und uns diese gemeinsame Zeit ja leider vorzeitig genommen wurde.

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    Zum Thema Inkontinenz kann ich leider nichts sagen, bei uns war sie ja nur mal 2 Wochen nach einer OP als Pippilotta unterwegs.

    Aber wenn es kommt (was bei ihr nicht unwahrscheinlich ist), habe ich mir vorgenommen, über das Laminat schönes PVC einfach als Boden zu verlegen und das Sofa, sofern sie da noch drauf kommt einfach mit einem wasserdichten Stoff zu bespannen und dann waschbare Decken drauf zu packen + Höschen.

    Wir hatten ja Hündinnenhöschen und haben da einfach Ultrabinden für Damen reingelegt. Das hat echt viel aufgenommen, sie ist ja auch teils komplett ausgelaufen. Umwelttechnisch vielleicht eine Katastrophe, war mir aber egal und Kami hat es nicht gestört, die ist eh ein kleines Schweinchen. :hust:

    Bei unserer alten Hündin wäre Inkontinenz echt problematisch gewesen, die war so unfassbar reinlich und hat sich viel und gründlich geputzt, für sie wäre das mit der Windel glaube ich wirklich richtig schlimm gewesen.

    Ich würde trotzdem parallel mal ein 'Pippitagebuch' anfangen.

    Schadet nicht und mal schauen ob man Auffälligkeiten über Zusammenhänge erkennen kann.

    Ruhig die Trinkmenge mal abmessen.

    Stressauslöser können Vielfältig sein

    - Hundebegegungen

    - Besuch

    - alleine bleiben

    - ungewohnte Umgebung

    - viele Menschen

    - anderer Tagesablauf,...

    Der Rüde der Freundin kommt komischerweise super mit den Runden hier in den belebten Seitenstraßen klar. Während der Besuch im vermeintlich ruhigen Stadtpark ihn total stresste. Ebenso Besuch, Hundebegegungen,...

    Das mit dem Fetten kommt ja auch auf die Rezepte an.

    Ich habe aktuell "Diätkekse"

    Mehl, Salz, Ei, Spinat, Wasser

    Mehl, Ei, Grünlipp, Wasser

    Mehl, Ei, Gemüsebrühe, Kurkuma

    Mehl, Ei, Salz, ganz wenig Parmesan, Wasser

    Fetten kann es ja nur, wenn fettiges drin ist. Ich lass die dann auch richtig hart trocknen, das sie knusprig sind und nicht rumbappen kann.

    Biene Bedenke ein Forum ist immer nur ein Ausschnitt. Das Netz ist teils trügerisch und wenn man berichtet, dann eben über negative Erfahrungen, gerade in einem Thread, wo es um so eine Thematik geht.

    Die meisten Leute melden sich nicht in einem Forum an, weil alles perfekt läuft, meist schaut man im Netz, wenn es Probleme gibt (Verhalten, Krankheiten,...). Wie beim Menschen wo jeder kleine Husten potenziell Lungenkrebs sein könnte.

    Hier gibt es jedes Jahr dutzende neue Hunde, aktuell haben wir im Park an die 10 neue Welpen/Junghunde und die werden ganz normal groß, ohne das die Halter vorher 1000end Kurse gemacht haben, in Foren sind,... Vielleicht sind dann nicht alle perfekt erzogen, aber bis jetzt sind das alles nette Hunde geworden. Wenn man nach dem Forum geht, ist jeder Welpe eine Großbaustelle. Das trügt auch, die Leute bei denen alles super läuft melden sich eben nicht im Forum an. Die gehen in die Welpenschule, lernen hier im Park Leute kennen und sind einfach Hundehalter.

    Man sollte da wirklich nicht zu verkopft sein, das raubt viele schöne Momente und ist meist hinderlich.

    Sowas gehört wirklich nicht zum Alltag, das sind Ausnahmesituationen.

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    Aktion - Reaktion ist auch so ein Thema. Sunny (unverträglich) ich habe gedacht hier rennen nur suzidale Pöbler rum. ABER unser Hund hat auch mit jeder Pore provoziert und die kleinen Plüschärmel kräftig nach oben gekrempelt und entsprechend fiel die Reaktion der anderen Hunde aus.

    Die selben Hunde die keifend bei Sunny (und da reichte ihre bloße Körperspannung und Blicke) in der Leine hingen , Scheinangriffe aus Angst gestartet haben,... sind bei unserer jetzigen Hündin völlig entspannt und man latscht entspannt aneinander vorbei, kein Hauch von Aggression.

    Die ersten Monate mit Kami dachte ich, ich bin im falschen Film, da merkt man erstmal was die Körpersprache des eigenen Hundes bei anderen ausgelöst hat.

    Was und das möchte ich nochmal betonen KEINE Entschuldigung für Übergriffe anderer Hunde sein soll, wenn ich weiß mein Hund lässt sich davon provozieren hat der auch entsprechend gesichert zu werden. ABER wenn man selber einen entspannten Hund hat, wird man selber seltener Probleme in diese Richtung bekommen.

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    Ich würde Anzeigen, wenn Hund schwer verletzt ist, Halter uneinsichtig und es nicht der 1. Vorfall ist. Bei einem wiederholten Vorfall würde ich gleich anzeigen, weil dann wurde daraus anscheinend nicht gelernt.

    Aber sowas spricht sich hier (Stadtpark) super schnell rum und bis jetzt habe ich von sowas hier in der Umgebung noch nicht gehört. Es wird mal laut, aber es ist eben nur laut. Die wenigstens Hunde wollen wirklich beschädigen.

    Bei unserer Ackerrunde wird sowas auch gleich weiter erzählt, da habe ich in all den Jahren mal von einem Biss mitbekommen.

    Man hört und liest natürlich immer viel, aber weil über sowas dann eben explizit berichtet wird. Es sollte dir also nicht die Freude auf einen Hund vermiesen.

    Sowas KANN passieren, ist aber selten und dann handelt man meist eh instinktgesteuert. Es ist selten, das man beim 1. Vorfall theoretisch erworbenes Wissen abrufen kann.

    Und das Hundehalterdasein sollte nicht von Angst geprägt sein, die meisten Hunde sind ziemlich nett. =)

    Das ist ja auch ganz individuell, aber es macht einfach etwas Hoffnung.

    Ronja spielen die Terriergene gut mit rein, jeder ältere Hund braucht einen Schuss Terrierblut :D Kami ist ja erst 11 geworden, ich behaupte aber mal sie steht teils schon schlechter als Ronja da, ist orthopädisch einfach viel los und sie ist vom Typ einfach anders.

    Testen wollen wir es in jedemfall, aber erst nach dem auf den Kopf gestelle, weil dazu muss sie Schmerzmittelfrei sein. Aber es macht etwas Hoffnung, das es teils besser als die Schmerzmittel wirkt bei geringerem Risiko. Wie es dann bei uns ist, wird man dann eh erst sehen, wenn es soweit ist.

    Stress?

    Kannte einen Rüden der hat Stress mit Trinken und folglich Harndrang kompensiert. Und bei dem aktuellen Hund einer Freundin ist das ebenso, bzw. muss der dann wirklich dringend raus. Die sieht anhand der Trinkmenge gut wie der Stresslevel ist. Hat auch eine Weile gedauert bis der Zusammenhang klar wurde, weil er auch viel getrunken hat und ständig raus musste und teils in die Wohnung gemacht hat.

    250ml kommen mir für einen so kleinen Hund schon recht viel vor, auch das häufige Trinken finde ich seltsam. Kenne mich aber mit Kleinhunden nicht aus, deren Stoffwechsel ist ja nochmal anders.

    Ah danke euch schonmal das klingt ja gut.

    Hier ist es schwierig, wir sind unsicher ob die Schmerzmedis nicht richtig wirken oder wir im Bereich neuropathischer Schmerzen sind. Am Freitag wird sie beim Orthopäden nochmal auf den Kopf gestellt.

    Versuchen wollen wir es in jedem Fall, ist eben besser für die Organe, Arthrosen spielen in jedem Fall auch eine Rolle bei ihr. Aber ich war unsicher, ob wenn die Schmerzmedis nur so bedingt helfen, da überhaupt noch eine Verbesserung denen gegenüber möglich wäre, oder ob es dann "nur" eine organschonendere Möglichkeit wäre.

    Aber es scheint ja doch teils auch besser als die Schmerzmedis zu helfen.

    Bezüglich Aufstiegshilfe, wir haben vor dem Bett einen alten Lederkoffer auf den ein Lammfell geklemmt ist.

    Das nimmt sie sehr gut an, bzw. sieht man daran immer ob es ein guter oder schlechter Tag ist. An schlechten kommt sie ohne schlicht nicht hoch und folglich nutzt sie es dann. Sie probiert es oft daneben, geht nicht, also nimmt sie den Aufstieg.

    Anderes war zu hart oder zu weich,... Kommt dann sicher auch auf den Hund an. Der Koffer ist unters Bett geklemmt, der rutscht nicht, federt leicht, das Lammfell ist griffig, das nimmt sie sehr gut an.

    Vielleicht muss man sonst auch einfach ein bisschen rumprobieren, auch mit der Härte ob rau oder kuschlig,...

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